Montag, 18. März, 19.00 Die Kunstuniversitäten Zum Kunstbetrieb, Teil 1 Kunstuniversitäten verstehen sich als Teil des Kunstbetriebes, aber in welcher Weise sind am Betrieb beteiligt? Und wie sehr interessieren sich zum Beispiel die Kunstkritik, der Kunstmarkt, das Ausstellungswesen für das, was an den Ausbildungsstätten der Kunst-chaffenden passiert? Gibt es wichtige und weniger wichtige "Player" im Kunstbetrieb?
Eva Blimlinger, Rektorin Akademie der bildenden Künste Wien Georg Schöllhammer, Kunsttheoretiker, springerin Gabriele Senn, Galeristin, Obfrau die Galerien Bettina Steinbrügge, Kuratorin, 21er Haus Dienstag, 19. März 2013, 19.00 NS-Feindbild-Ausstellung: Der ewige Jude Vortrag Rosemarie Burgstaller untersucht das Medium Ausstellung als Form visueller Gewalt im Nationalsozialismus. Eine der primären antisemitischen Wanderausstellungen wurde im Sommer 1938 in Wien eröffnet. "Der ewige Jude" war Produkt der sich über Jahre radikalisierenden Diffamierungsstrategien gegen die jüdische Bevölkerung. Der Vortrag analysiert signifikante Raumsequenzen und Darstellungsmuster und bringt Thesen, wie die Feindbild-Ausstellung in der Bevölkerung wahrgenommen wurde. Rosemarie Burgstaller, Historikerin, Kunsthistorikerin, Künstlerin Wien. In Kooperaion mit dem Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien. Rosemarie Burgstaller: NS-Feindbild-Ausstellungen 19331945. Propaganda, Volksgemeinschaft und visuelle Gewalt, Dissertation, Universität Wien 2012. Donnerstag 21. März, 19:00 Algerien kinokis mikrokino #198 René Vautier ergriff mit seinem aktivistischen "Cinema militant" Partei für die Unabhängigkeitsbewegungen. Seine Filme prägen die Haltung eines Internationalisten und Widerständigen: "Eine Kamera war für mich immer eine Waffe, um Zeugnis abzulegen. Doch diese Waffe tötet nicht. Im Gegenteil, sie kann Frieden stiften". Anhand von Voutiers Filmen wird as persönliche und kollektive Gedächtnis des algerischen Befreiungskampfes diskutiert. Gespräch in englischer Sprache mit: Kader Benamara, Soziologe, Ökonom, Mitarbeiter des IWF Fritz Keller, Geschichtsarbeiter und Publizist -- Depot Breite Gasse 3 A - 1070 Wien Tel: +43 (0)699 1353 7710 E-Mail: [email protected] www.depot.or.at Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. _______________________________________________ Depot-news mailing list [email protected] http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, genügt ein E-mail an [email protected]. _______________________________________________ Safari - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/fuettern >:e)
