Montag, 2. Dezember, 19.00 Foucault und Soziale Arbeit Podium Die theoretische Auseinandersetzung mit Foucault stellt in der sozialen Arbeit nach wie vor eine Nische dar. Wie kann Soziale Arbeit staats- und gesellschafts-kritisch eingeordnet werden? Welche Entwicklungen in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit lassen sich mit Foucault anders deuten?
Marc Diebäcker, Politikwissenschafter, kriSo/FH Campus Wien Fabian Kessl, Erziehungswissenschafter, Uni Duisburg - Essen Sabine Stövesand, Erziehungswissenschafterin, HAW Hamburg Moderation: Josef Bakic, Erziehungswissenschafter, kriSo/FH Campus Wien In Kooperation mit KriSo - Kritische Sozialarbeit Dienstag, 3. Dezember, 19.00 Medienarchäologie der Kunstgeschichte Habilitationspräsentation Für die Architekturgeschichte entwickelte sich die Fotografie Ende des 19. Jahrhunderts zum wichtigsten visuellen Dar- stellungsverfahren. Ihr Einsatz erschien bald als so selbst- verständlich, dass sie die Architektur-Theorie nachhaltig prägen konnte. In den 1910er Jahren brachte das Aufkommen des Films neue Bewegung ins Spiel Chancen und Grenzen des neuen Mediums wurden in Theorie und Praxis erprobt. Welche Folgen hatte dies für die Architekturgeschichte? Barbara Schrödl, Kunsthistorikerin, Katholisch Theologische Privat Universität Linz Barbara Schrödl: Kunstgeschichte, Architektur und Film. Ein Beitrag zu einer Medienarchäologie der Kunstgeschichte. Habilitation in Vorbereitung Mittwoch, 4. Dezember, 19.00 The Lab Filmvorführung und Diskussion Der israelische Regisseur Yotam Feldmann begleitet mit dem Film The Lab Waffenhändler auf ihren Ge-schäftsreisen ins Ausland, vor allem aber in ihrem Alltag auf Messebesuchen und Konferenzen in Israel, das zu den bedeutendsten Rüstungsinnovatoren und- exporteuren der Welt gehört. Der Film - er hat einen Preis des Dokumentarfilmfestivals von Tel Aviv gewonnen - befasst sich mit der Geschichte der israelischen Waffenindustrie und wirft die Frage auf, inwiefern die militärischen Einsätze in den besetzten Gebieten damit zu tun haben. Yotam Feldmann, Filmemacher, Israel The Lab (IL/B/F 2013), R: Yotam Feldman, 60 Min OmdU Donnerstag, 5. Dezember, 18.00 Kulturproduktion und Migration Diskussion Um die Arbeit von Migrant_innen im kulturellen Feld selbstverständlicher zu machen und Mitteln umzuverteilen startete im Vorjahr kültür gemma!, ein Programm zur Förderung der Stadtkultur. Bereits zum 2. Mal wurden Arbeitsstipendien vergeben für migrantische Kulturproduzent_innen, die aufgrund vielerlei versteckter Ausschlüsse nicht mit Förderung für ihre Arbeit rechnen können. In einer offenen Diskussion mit Stipendiat_innen, Jury-Mitgliedern und dem Team von kültür gemma!werden Fragen zum Themenfeld Kulturproduktion und Migrationsgesellschaft diskutiert. Stipendiat_innen: Selma Doborac, Filmemacherin, Chui Yong Jan, Künstler, Assoo Khanmohammadi, Schriftstellerin, Seda Tunc, Schriftstellerin Jury: Yasmina Haddad, Fotografin, Sudabeh Mortezai, Filmemacherin, Ruby Sircar, Künnstlerin und Kulturwissenschafterin Leiter_innen kültür gemma!: Galia Baeva, Kunstistorikerin, maiz, Marissa Lôbo, Künstlerin und Aktivistin maiz, Catrin Seefranz, Kulturwissenschafterin, Kunsthochschule Zürich Eine Veranstaltung von kültür gemma! Freitag, 6. Dezember, 19.00 Das Gailtal unterm Hakenkreuz Buchpräsentation Nicht nur am Wiener Heldenplatz wurde mit Euphorie der sogenannte Anschluss und damit das Ende der Existenz Österreichs gefeiert, sondern auch in den entlegenen Tälern und Orten der nunmehrigen Ostmark. Das Buch ermöglicht einen umfassenden Einblick in die Strukturen des NS-Systems am Land und gibt Raum für die Geschichten der deportierten und teilweise getöteten Kärntner SlowenInnen, der Euthanasieopfer, der Kriegsgefangenen oder politisch Verfolgten. Daniel Jamritsch, Journalist und Student der Publizistik, Uni Wien Bernhard Gitschtaler, Politikwissenschafter, Obmann des Vereins Erinnern Gailtal Bernhard Gitschtaler, Daniel Jamritsch: Das Gailtail unterm Hakenkreuz. Über Elemente nationalsozialistischer Herrschaft im Gailtal. Kitab Verlag, Klagenfurt 2013 -- Depot Breite Gasse 3 A - 1070 Wien Tel: +43 (0)699 1353 7710 E-Mail: [email protected] www.depot.or.at Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. _______________________________________________ Depot-news mailing list [email protected] http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, genügt ein E-mail an [email protected]. _______________________________________________ Safari - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/fuettern >:e)
