*„AGORA MARKTBIENNALE Zukunftswerkstatt 2014“ am Vorgartenmarkt, 1020 Wien*
*Einreichung bis 15.01.2014 ausschließlich mit dem Betreff: AGORA
Marktbiennale Zukunftswerkstatt 2014 An: [email protected] <[email protected]>*
*Schwerpunkt und Ziele des Projektes heuer:*
*„Wir sollten Werkstätten und Probebühnen schaffen*, in denen die „Welt von
morgen“ in ersten Strichen skizziert, kritisiert, in verbesserter Form
modelliert, abermals diskutiert und derart auf vielfache Weise dargestellt
werden könnte. Ohne Furcht vor Interessenbindungen, ohne Bindung an Routine
und falsche Vorsichten, ohne jene ‚Vernünftigkeit’, die sich stets am schon
Gewußten, schon Gekonnten ängstlich orientiert und so zur Unvernunft wird.
(Robert Jungk, Zukunftsforscher, Begründer der Zukunftswerkstatt)
1. Eine wesentliche soziale Erfindung von Robert Jungk ist die Methode
*ZUKUNFTSWERKSTATT*. Sie zielt darauf ab, Menschen zu ermutigen, ihre
Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und „Betroffene zu Beteiligten zu
machen“. Aus diesem Anlass werden sich die AGORA Marktbiennale
KünstlerInnen und StudentInnen mit der Methode „Zukunftswerkstatt“ und den
StandlerInnen, Menschen am und um den Vorgartenmarkt auseinander setzen um
die Methode in ihr Konzept einfliessen zu lassen.
2. Der angemieteten Marktstand Nr. 37 soll jeweils für 4 Wochen-monatlicher
Wechsel (April-Dez. 2014) von KünstlerInnen die vor Ort sind bespielt
werden (es können sich auch mehrere KünstlerInnen zusammentun).
3. „Alles ist möglich“ - unter Absprache mit dem Marktamt sowie in Einklang
mit der Marktordnung, der BV 02, Gebietsbetreuung Stadternenerung (Gb), dem
Verein Stuwart, Wichtig: die Kooperationen und der Austausch mit den
MarktstandlerInnen sind nicht nur erwünscht sondern gefordert!
4. Das Vorort Entwickeln stellt einen wesentlichen Bestandteil der
Ausschreibung dar. Gemeinsame Visionen…Installationen, Ausstellungen, Mode,
Multimedia, Film, darstellende Kunst, Lesungen, Märchendarbietungen, Musik,
Tanz, Pantomime, sowie natürlich Genuß am Markt, Kulturarbeit und
Vermittlung/Kunst/Handwerk alles soll Teil eines Ganzen sein.
5. Schaffung eines positiven Kommunikationsklimas, anregender Diskurs,
Aufbau eines Spannungsfeldes, einer AGORA, die in konstruktive kreative
Kooperationsformen mit den StandlerInnen, Kulturschaffenden und
interessierten KünstlerInnen münden soll,
6. Vorhandene Potenziale - die multikulturelle Mischung fördern und
sichtbar machen,
7. regionaler Bezug, Verbindung – Brücke zu den BewohnerInnen des
Nordbahnhofviertel über die Lassallestraße hinüber, und zur neuen WU, den
WU StudentInnen über die Ausstellungsstrasse.
8. Belebung des Marktes durch künstlerische Aktivitäten-„creative crafts,
creative industry“, Austausch, ein Geben und Nehmen,
9. Schaffung eines Anziehungspunktes.
*Veranstalter:*KünstlerInnen in Zusammenarbeit mit dem Verein Stuwart in
Koop. mit der Gebietsbetreuung Stadterneuerung Gb*2,
Ausstellungsort: Vorgartenmarkt, Stand Nr. 37.
Stuwerviertel, 1020 Wien
Ausstellungszeitraum: in Absprache mit dem Verein Stuwart, mit der GB 02,
und den KünstlerInnen,
Konditionen: für 4 Wochen steht der Marktstand Nr. 37 für den/die
KünstlerIn/Künstlergruppe als Präkarium -bis auf Widerruf- zur Verfügung.(
für Ausstellungen, Design, Arch., Installationen, Mode, Multimedia, Film,
darstellende Kunst, Lesungen, Performance, Musik uvm.)
Kernzeiten: Die Mindestkernzeiten von Do, 15:00-18:30, Fr, Sa, 9:00-12:00
sind offen zu halten!!! Jede weitere Öffnungszeit steht dem/der KünstlerIn
natürlich frei, (offizielle Marktzeiten sind: Mo-Fr: 6:00-19:30, Sa:
6:00-17:00) Vernissagen immer Donnerstag abends oder Freitag vormittags.
Jury: Eine Jury entscheidet welche KünstlerInnen zum Zuge kommen, (die
anderen werden in Evidenz gehalten und eventuell zu einem späteren
Zeitpunkt kontaktiert und eingeladen),
Nutzungsabgabe: 50.- Kosten für die Standbenutzung für 4 Wochen, (der
Stromzähler wird bitte vom jeweiligen Künstler/in vor und nach dem
Nutzungszeitraum abgelesen und in ein Büchlein eingetragen),
Die KünstlerInnen unterschreiben ein Prekarium für den Marktstand und
stimmen einer etwaigen unentgeltlichen multi/medialen Veröffentlichung der
Werke, Fotos,Videos, Texte, etc. zu.
*Was wir bieten: *Ankündigung der Vernissage bzw. Finissage in unserem
Newsletter, sowie eventuelle Aufnahme Homepage.
Was wir erwarten: Wir erwarten von den KünstlerInnen eigenständiges
Arbeiten, Wir wollen über Termine rechtzeitig (d.h.1 Monat vor der
Veranstaltung!!!-wegen Eintrag in unseren Newsletter) informiert werden und
erwarten uns eine rechtzeitige Einladungen in digitaler Form pdf./jpg. zur
Vernissage/Finissage, sowie eine Fotodokumentation des laufenden Projektes.
Wir erwarten eigene Aussendungen und Verlässlichkeit und Pünktlichkeit der
KünstlerInnen bei den vereinbarten Öffnungszeiten!!!
Das Projekt wird vorr. 2014 unterstützt von: BV 02, Marktamt, Stuwart, WKW,
MA7, IRH, GB*2,
*Kontakt: 214 39 04 Corona Gsteu [email protected] <[email protected]> Betreff:
bitte immer AGORA Marktbiennale 2014 anführen!!!*
*Projekt AGORA - MARKT DER KULTUR en – Vorgartenmarkt – Informationen*
*1) Die Geschichte des Vorgartenmarktes: *Schon seit dem letzten
Jahrhundert existiert entlang der Vorgartenstraße im Bereich Ennsgasse bis
Jungstraße der Vorgartenmarkt. Durch die Wienflussregulierung (1896-97) war
die Verlegung des 2. Reservegartens vom 3.Bezirk in die Vorgartenstraße und
somit die Errichtung eines 3. Reservegartens auf dem Gebiet des heutigen
Vorgartenmarktes erforderlich.
Im Jahre 1906 wurden die Glashäuser errichtet und 1926 erstmals elektrisch
beleuchtet Aufgrund von massiven Bombenschäden wurden 1944 28 Glashäuser,
fast alle Mistbeete, Palmen und Dekorpflanzen vernichtet und das
Materiallager geplündert.
Bis 1949 konnten in mühsamer Arbeit die Kriegsschäden behoben werden. Der
4. Reservegarten wurde 1961 in Hirschstetten fertiggestellt. Somit kam das
Ende für den 3. Reservegarten in der Vorgartenstraße. Auf dem Areal wurden
1961/1962 der jetzige Vorgartenmarkt sowie vier Hochhäuser mit
Gemeindewohnungen errichtet.
*2) Die Agora*
(griechisch: ἀγορά)) war im antiken Griechenland weit mehr als nur der
zentrale Platz einer Stadt. Sie war eine bedeutende gesellschaftliche
Institution und als solche auch ein kennzeichnendes Merkmal der
griechischen polis. Sie diente als politische und juristische
Versammlungsstätte. Sie erfüllte die Funktionen eines Marktplatzes und war
zugleich auch ein wichtiges kultisches Zentrum der Polisgemeinschaft. Vor
allem der Rolle der Agora als tagtäglicher Treffpunkt der Einwohner. In
vielen Städten erfolgte der urbane Ausbau aber erst in
hellenistisch-römischer Zeit; vorher war die Agora mitunter nur ein offener
Platz.
Funktion und Gestalt der Agora decken sich zum Teil mit denen des römischen
Forum. (Wikipedia)
3)Projekt Vorgartenmarkt“ – „AGORA - Markt der Kulturen
Das Projekt Vorgartenmarkt– „AGORA - Markt der Kulturen ist ein
Kulturprojekt für den
2. Bezirk, dessen Ziel es ist, den Stadtteil Stuwerviertel, in diesem Fall
speziell den Vorgartenmarkt und seine kulturelle Potenziale und seine
Infrastruktur ( kulturell, sozial, wirtschaftlich) unter Einbeziehung
vorhandener Ressourcen und Potenziale zu unterstützen, zu nutzen und die
kreative Potential zu nutzen und die Kommunikation in der AGORA wieder
aufleben zu lassen. Die einzelnen Maßnahmen werden in Kooperation mit der
Gebietsbetreuung Stadterneuerung, den MarktstandlerInnen, der
Marktamtsleitung, der Bezirksvertretung, der Wirtschaftstreibenden,
Kulturschaffenden, KünstlerInnen sowie der GrätzelbewohnerInnen, Kaufleute
sowie der Kindergärten, und umliegenden Schulen, vor Ort entwickelt und von
den AkteurInnen, soweit realisierbar, mit umgesetzt. Die kulturelle
Neupositionierung des Marktes ist eine Kernfrage.
MarktschreierInnen-Wettbewerbes“, „Kiddy
MarktschreierInnenwettbewerbes“-Marktrap,
Kreatives Potenzial auf den Markt zu bringen und vorhandenes zu nutzen,
Marktkultur neu zu definieren, (der historischen Begriff AGORA , als Treff
und Sammelpunkt in die Jetztzeit umzusetzen, die vorhandene
Multikulturalität der MarktstandlerInnen zu nutzen, mit Kunst und Kultur
auf dem Markt umzugehen-neue Marktkultur für alle –mit den BewohnerInnen
und StandlerInnen auszuprobieren und zu ermöglichen.
*http://www.gbstern.at/projekte/kulturelle-impulse/neue-marktkultur-fuer-alle/
<http://www.gbstern.at/projekte/kulturelle-impulse/neue-marktkultur-fuer-alle/>http://www.gbstern.at
<http://www.gbstern.at/>*
*http://www.corona.ziel2wien.at/ <http://www.corona.ziel2wien.at/>*
Corona Gsteu
art/urban renewal
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