KUNSTRAUM NIEDERÖSTERREICH
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GESPRÄCH ZUR KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM
DO 30 01 2014, 16-21H
?Vulnerability and Resistance
The Public Dis / Appearance of Bodies?
Vorträge und Diskussion zum Themenkomplex ?Doing Art in the Public
Realm?
Es sprechen:
Khan Adalat Flüchtlingsaktivist, Refugees Protest Camp Vienna
Clifford Erinmwionghae Flüchtlingsaktivist, Refugees Protest Camp Vienna
Rachel Garfield Künstlerin und Autorin, London
Marissa Lôbo Künstlerin und Aktivistin, Wien
Anne Elizabeth Moore Herausgeberin und Künstlerin, Chicago
Gabi Ngcobo Kuratorin und Künstlerin, Johannesburg
Pelin Tan Autorin und Kuratorin, Mardin
Vorträge in englischer Sprache.
Kuratiert und moderiert von Elke Krasny.
?Human action depends upon all sorts of supports - it is always
supported action. / Menschliches Handeln ist immer abhängig von Unterstützung -
es ist immer unterstütztes Handeln.\"
Judith Butler
Die Auseinandersetzungen um den öffentlichen Raum, um die Art der
Unterstützung für die Körper und um das Recht, Rechte zu haben, führen zu
grundsätzlichen Kämpfen und Konflikten.
Zeitgenössische Politiken des öffentlichen Raums und seiner Plätze
haben zu überraschenden Allianzen zwischen Selbstorganisation,
Selbstinstitutionalisierung, feministischen Strategien und kritischer
künstlerischer und kuratorischer Praxis geführt.
Affektive und kommunikative Arbeit erzeugen neue radikale Beziehungen
zwischen dem Selbst und dem Anderen. Zugleich werden die Verletzlichkeit, die
Verwundbarkeit und die Prekarität von Körpern und ihren Rechten auf
Unterstützung offensichtlich.
Das Symposium Vulnerability and Resistance. The Public Dis/Appearance
of Bodies (Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit. Das öffentliche
Erscheinen/das öffentliche Verschwinden von Körpern) untersucht diese komplexen
und ineinander verschränkten Fragestellungen und zielt darauf ab, translokalen
Austausch und postdisziplinäre Debatte zu fördern.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Kunst im öffentlichen Raum
Niederösterreich.
Gin Müller: Rebelodrom, 2013. Ein Projekt in Kooperation mit brut Wien,
WIENWOCHE, dem Refugee Protest Camp u.a.
Na Ku Randza, 2011. Eine Projektreihe vom Center for Historical
Reenactments, Johannesburg, Foto: Sanele Manqele
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