Rahmenveranstaltungen zur Ausstellung
Die Ästhetik des Widerstands
Sonntag 16. März, 12 Uhr – 20 Uhr
Arbeiterkino
TOP KINO
Montag 17. März 19 Uhr
„Das Verhältnis zu den Verhältnissen. Zur Geschichte der Arbeiterbildung.“
Vortrag von Lisa Sinowatz
IG Bildende Kunst
Dienstag 18. März, 19 Uhr
„Der Streit um den ästhetischen Blick“
Buchvorstellung von Jens Kastner
IG Bildende Kunst
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Die Ästhetik des Widerstands
Kuratiert von
Julia Lazarus und Moira Zoitl
Projektbeteiligte/ Künstler_innen:
Aesthetic of Resistance Reading Group (London), Akademie einer anderen Stadt
(Knobloch/Vorkoeper), Dorothee Albrecht, Iris Andraschek, bankleer, Daniela
Brahm/Les Schliesser, Yvon Chabrowski, Fred Dewey, Heiner Franzen, Christine
de la Garenne, Erik Göngrich, Mathilde ter Heijne, Naomi Hennig, Ralf Hoedt,
annette hollywood, Halina Kliem, Ralo Mayer, Warren Neidich, Julia Lazarus,
Hubert Lobnig, Lizza May David, Matthias Mayer, Manoa Free University, Jana
Müller, Kirsten Palz, Andrea Pichl, Stefan Römer, Isa Rosenberger, David
Rych, Judith Siegmund, Melissa Steckbauer, trafo.K, Jan Verwoert/Federica
Bueti, Bettina Vismann, Simon Wachsmuth, Franziska Wildt, Sabine Winkler,
Andreas Wutz, Moira Zoitl, u.a.
„Ich gehöre nicht zu den Autoren, die ihre Kunst von ihrem
gesellschaftlichen Leben trennen, und die der Kunst eine autonome Existenz
zusprechen. Auch ich bin ... davon überzeugt, dass die größte Qualität der
Kunst in ihrer Fähigkeit liegt, in die Wirklichkeit einzugreifen, um diese
zu verändern.“ Peter Weiss
Peter Weiss (* 1916 bei Potsdam; † 1982 in Stockholm) war ein
deutsch/schwedischer Schriftsteller, Künstler und Experimentalfilmer. Der
Roman „Die Ästhetik des Widerstands“, 1975, 1978 und 1981 in drei Bänden
veröffentlicht, gilt als sein schriftstellerisches Hauptwerk. Es entwickelte
sich in den 80ern zum Kristallisationspunkt politisch-ästhetischer
Diskussionsveranstaltungen und wurde angesichts seiner außergewöhnlich
breiten Rezeption auch als der „letzte gemeinsamen Nenner“ der Linken
bezeichnet. Eines der Kernanliegen der Triologie bildet die Reflexion des
Verhältnisses von Kunst und Politik, eine Fragestellung, die bis heute immer
wieder neu verhandelt wird.
Der Roman liefert dabei weniger einen Beitrag zur ästhetischen Theorie,
sondern eher die Ausarbeitung einer ästhetischen Pädagogik. In diesem Sinne
ist das Buch ein Bildungsroman, in dem junge Arbeiterinnen und Arbeiter eine
widerständige Praxis durch die Wechselhaftigkeit der Geschichte erlernen,
sich aber auch eine ästhetische Kultur aneignen, die die politische
Ausbildung ergänzen soll und ihr vielleicht sogar vorausgeht.
Mehr zur Ausstellung:
http://www.igbildendekunst.at/kunst/ausstellungen-2014/aesthetik-des-widerst
ands.htm
Öffnungszeiten Di + Mi 13 bis 18 Uhr; Do + Fr 10 bis 15 Uhr
Galerie IG Bildende Kunst
Gumpendorfer Straße 10–12, 1060 Wien
T +43(1) 524 09 09
[email protected]
www.igbildendekunst.at
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