Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu


**ÖGFA_*Impulsreferate mit Respondenz und Diskussion* - Programmschwerpunkt 2013/14: Das Geschäft mit der Stadt
*Ressource Großwohnbauten*
Bernd Hunger, Jan Tabor, Angelika Schnell
Ort: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Datum: Freitag, 28.03.2014 _ 19:00
Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/event.php?item=8134>

*ÖGFA_Bauvisite 183
***Wohnbauten Gerasdorfer Straße: *gerner°gerner plus , Patricia Zacek Architektin, pool Architektur ZT GmbH*
Ort: Gerasdorfer Straße 147, 1210 Wien
Treffpunkt: Gerasdorfer Straße 139, Haus 5, 1210 Wien
Datum: Freitag, 28.03.2014 _ 15:00*/
/*Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/index/event.php?item=8136>

ÖGFA/Facebook <http://www.facebook.com/pages/%D6GFA-%D6sterreichische-Gesellschaft-f%FCr-Architektur/188808381138635>

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/Programmschwerpunkt 2013/14: Das Geschäft mit der Stadt

/**ÖGFA_*Impulsreferate mit Respondenz und Diskussion: ***Ressource Großwohnbauten
**/Bernd Hunger, Jan Tabor, Angelika Schnell/

Kleinteilig, sozial und funktional durchmischt soll sie sein die europäische Stadt, so steht es seit Jahren in den strategischen Plänen der Stadtplanung. Welche Rolle kommt dabei den Stadterweiterungsprojekten der Nachkriegszeit zu, den Großwohnbauten aus den 1960er und 1970er Jahren, aus denen unsere Städte auch bestehen?

Das Image dieser Großwohnbauten ist nicht das Allerbeste, kommen sie doch in den Medien vor allem als "soziale Brennpunkte" vor, die man am liebsten zum Verschwinden bringen möchte, was in einigen Fällen durch Sprengung und Ersatzneubauten auch schon geschehen sind. Positive Ausnahmen wie der vielfach beforschte und mit einer hohen Lebensqualität zertifizierte Wohnpark Alt Erlaa von Harry Glück bestätigen scheinbar nur die Regel. Welche spezifischen Qualitäten bieten Großwohnbauten heute und zukünftig für ihre Bewohnerinnen und Bewohner? Welchen Platz können sie in Diskurs und Praxis von Architektur und Stadtentwicklung finden?

Viel ist die Rede von einer notwendigen Urbanisierung der monofunktionalen Großwohnsiedlungen, von einer Aufwertung der öffentlichen Räume, einer Verbesserung des Wohnumfeldes und einer Förderung der sozialen und funktionalen Durchmischung. Im Zuge der aktuellen Wachstumsprognosen richtet sich in Wien der Blick aber noch aus anderen Gründen auf die Großwohnbauten. Sie gelten als Ressourcen für inneres Stadtwachstum, also für Nachverdichtung. Wie werden solche Stadtumbauten zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner gestaltet? Wer bewertet die vorhandenen Qualitäten? Wie sollen wir mit der Ressource Raum umgehen, die in den Großwohnsiedlungen noch reichlich vorhanden ist? In wessen Interesse und Gewinn wird gehandelt?
/Text: Angelika Fitz/


*Referate:**
*
*Bernd Hunger *
Stadtplaner und Stadtsoziologe in Berlin; Referent für Wohnungs- und Städtebau, Forschung und Entwicklung beim GdW Bundesverband deut-scher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.; Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung; Vorsitzender des "Kompetenzzentrum Großsiedlungen Berlin" e.V.; Arbeitsschwerpunkte: Stadtumbau Ost und West, Städtebauliche und soziale Weiterentwicklung von Großsiedlungen, Soziale Stadt, integrierte Stadtentwicklungskonzepte, Baukultur im Wohnungs- und Städtebau, Strategien zum Zusammenwirken von Kommunen und Wohnungswirtschaft in der Stadtentwicklung

*Jan Tabor *
Architekturtheoretiker, Ausstellungsmacher, unterrichtet Architektur an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Akademie der Künste in Bratislava, Berufsrevolutionär, 1. Sekretär der symposionistischen Internationale, außerordentliches Ehrenmitglied des Wiener Künstlerhauses, Mitarbeiter der Ausstellung Kunst und Befreiung.


*Respondenz:*

*Angelika Schnell*
Architekturtheoretikerin und -historikerin; Studium der Theaterwissenschaften und der Architektur in München, Berlin und Delft; von 1993 bis 2001 Redakteurin der Architektur und Städtebauzeitschrift ARCH+; seit 1999 Lehrtätigkeit in Architekturgeschichte, Architekturtheorie und Entwurf, seit Oktober 2009 Professur an der Akademie der bildenden Künste Wien


*Moderation:* Angelika Fitz, ÖGFA

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*ÖGFA_Bauvisite 183*
**/Wohnbauten Gerasdorfer Straße: /*/gerner°gerner plus , Patricia Zacek Architektin, pool Architektur ZT GmbH/**/

/*Beim Bauträgerwettbewerb "Sicheres Wohnen" - einem Pilotprojekt der Stadt Wien - wurde besonderes Augenmerk auf Sicherheit, Wohlbefinden und Miteinander der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner gelegt. Die Themen der sozialen Nachhaltigkeit und Wohnsicherheit sind auch Schwerpunkt bei den Siegerprojekten des Bauträgerwettbewerbs auf dem Gebiet 4.

Offenheit, Transparenz, Übersicht sind die Themen, die den Städtebau und die Architektur bestimmen, aber auch Leitmotiv für Sicherheit und die Soziale Nachhaltigkeit sind. Die 9 Punkthäuser ermöglichen verschiedenste Blickbeziehungen und eine außenräumliche Erlebnisvielfalt im Quartier. Großzügige Durchwegung und offene Zonierungen schaffen Übersicht, Orientierbarkeit und Identifikation.

Die Erdgeschoßzonen der Wohnhäuser sind erhöht angeordnet, so dass durch den Gebäudesprung die privaten von den öffentlichen Flächen getrennt werden. Die Häuser werden zum Teil über breite Rampen erschlossen, die zum Verweilen und dadurch zur Belebung und einer großen Sicherheitsqualität beitragen. Bewusst werden dadurch die Gemeinschaftsflächen an und um die Eingangszone und das helle, offene Stiegenhaus positioniert.

In den Häusern im vorderen Bereich der Gerasdorfer Straße sind Einrichtungen für die Allgemeinheit vorgesehen. Im Objekt 1 werden Sauna, Fitness, Lauftreff angeboten, in Objekt 3 eine Gemeinschaftsküche, eine Waschküche mit Kinderspielraum, eine Mediathek und ein Lernquadrat sowie in Objekt 5 eine Cafe-Bäckerei und Arztpraxen in der Nähe zum öffentlichen Marktplatz, ein mobiler Kleingrünmarkt (Stände, Wagen von Biobauern) und ein Jugendbereich. /Text: Architekten, redaktionell überarbeitet von Severa Horner und Juri Troy/


*Architektur: *gerner°gerner plus , Patricia Zacek Architektin, pool Architektur ZT GmbH*
Landschaftsarchitektur: *3:0 Landschaftsarchitektur*
Lichtplanung: *a.b. zoufal lichtgestaltung*
Bauträger:*BWS Gemeinnützige allgemeine Bau-, Wohn- und siedlungsiedlungsgenossenschaft reg. Gen.m.b.H. (pool Architektur ZT GmbH), Eisenhof (gerner°gerner plus), WBV-GÖD (Patricia Zacek)*
Generalunternehmer: *SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H.*
Planungs- und Bauzeit: *Dez. 2009 -- Sommer 2014*
*9 Wohnbauten mit 243 Wohnungen auf 19.890 m² Wohnnutzfläche und 572m² Geschäftsfläche*

Es führen: *Patricia Zacek, Andreas Gerner, Axel Linemayr, Lisa Posch
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*Die nächsten Veranstaltungen der ÖGFA in Kürze auf:**ÖGFA-Website <http://www.oegfa.at/index/>*

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*Wir danken für die Unterstützung:*
bm:ukk -- Kunstsektion www.bmukk.gv.at <http://www.bmukk.gv.at/>
MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/ <http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/> Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B -- Sektion Architekten www.wien.arching.at <http://www.wien.arching.at/>
*
Fördernde Mitglieder der ÖGFA*
A-NULL EDV <http://www.a-null.com/>, BIG - Bundesimmobilien GmbH <http://www.big.at>, Silent Gliss <http://www.silentgliss.at/index.cfm>, proHolz, <http://www.proholz.at/>und2move <http://www.proholz.at/>,Wiesner Hager <http://www.wiesner-hager.com/>

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