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** PRESSEINFORMATION
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** Mai | Juni 2014
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Eine Carte blanche für Peter Konlechner, den Mitbegründer und langjährigen 
Co-Direktor des Hauses, und eine Retrospektive sämtlicher Filme des großen 
taiwanesischen Regisseurs Hou Hsiao-hsien (samt einer neuen Buchpublikation) 
bilden die Ankerpunkte des Filmmuseum-Programms im Mai und Juni 2014.

Auch im Rahmen der Jubiläumsprojekte zum 50. Geburtstag des Österreichischen 
Filmmuseums stehen zwei neue Veröffentlichungen an. Ende Mai erscheint die 
dritte Doppel-DVD des Filmmuseums zum Œuvre von Dziga Vertov: Drei Lieder über 
Lenin (Tri pesni o Lenine, 1934/38) ist nach Der Mann mit der Kamera sein 
international bekanntester und in Russland meistgeschätzter Film. Die DVD 
präsentiert das Werk in den „Fassungen letzter Hand“ – den 1938 veröffentlichen 
Ton- und stummen Versionen, die Vertov selbst autorisiert hat. Darüber hinaus 
enthält die Edition zwei rare Ausgaben von Vertovs Kinopravda und Peter 
Konlechners Dokumentarfilm Dziga Vertov, entstanden 1974 im Zuge der Arbeiten 
an der großen Vertov-Ausstellung im Filmmuseum und der Albertina.

Die zweite Publikation nennt sich Hausgäste und bietet die Gelegenheit, einige 
jener Großen des Kinos näher kennenzulernen, die das Filmmuseum im Lauf der 
Jahrzehnte besucht haben: Zahlreiche Publikumsgespräche und Vorträge im 
„Unsichtbaren Kino“ wurden seit Mitte der 1970er Jahre auf Video aufgezeichnet 
– und werden nun, ebenfalls ab Ende Mai, auf der Website des Filmmuseums 
zugänglich gemacht. In den Videos erzählen u.a. Filmemacher/innen wie Don 
Siegel, Chuck Jones, Agnès Varda, Rainer Werner Fassbinder, Claire Denis, 
Werner Schroeter, Paul Schrader, Richard Leacock, Apichatpong Weerasethakul, 
Alexander Kluge, Michael Snow, Dušan Makavejev, Michael Haneke, Tacita Dean und 
Olivier Assayas, aber auch Schauspieler/innen wie Philip Seymour Hoffman, 
Natal’ja Bondarčuk oder Dominique Sanda über ihre Arbeit.


Carte blanche für Peter Konlechner
Peter Konlechner und die Internationale Kurzfilmwoche 1962
Penetrating Surfaces. Geistererscheinungen im digitalen Raum
Hou Hsiao-hsien. Das Gesamtwerk
Pressefotos 
(http://filmmuseum.us5.list-manage1.com/track/click?u=a139cd5b144ee041cf8b524cc&id=2af176eeb0&e=9a1db8f4eb)


** 9. Mai bis 20. Juni 2014
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Carte blanche für Peter Konlechner
Un amour de jeunesse (Eine Jugendliebe), 2011, Mia Hansen-Love Easy Rider, 
2012, James Benning
Le Charme discret de la bourgeoisie, 1972, Luis Buñuel          America, 
America, 1963, Elia Kazan


Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums lädt das Filmmuseum seinen Mitbegründer und 
Co-Direktor von 1964 bis 2001 zur Gestaltung einer großen „Carte blanche“ ein.
Peter Konlechner, geboren 1936, war schon vor der Gründung des Filmmuseums ein 
angesehener Akteur der Wiener Filmlandschaft: Seit Herbst 1961 gestaltete er 
das Programm des Cinestudios der Österreichischen Hochschülerschaft an der TU 
Wien (wo er Nachrichtentechnik studierte) und stellte dort zahlreiche 
historische Filmaufführungen sowie ein Internationales Kurzfilmfestival auf die 
Beine. In diesem Kontext lernte er 1962 Peter Kubelka kennen, womit auch die 
Zusammenarbeit der beiden begann, die 1964 zur Gründung des Filmmuseums führte. 
Insgesamt hat Konlechner bis zu seiner Pensionierung vierzig Jahre Filmkultur 
in Österreich entscheidend mitgeprägt. [...] 
(http://filmmuseum.us5.list-manage.com/track/click?u=a139cd5b144ee041cf8b524cc&id=51957b40bc&e=9a1db8f4eb)


** 28. Mai 2014
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„Weil es sonst niemand tut!“ Peter Konlechner und die Internationale 
Kurzfilmwoche 1962
L’Opéra-mouffe, 1958, Agnès Varda   Die im Oktober 1962 von Peter Konlechner 
organisierte „Internationale Kurzfilmwoche“ in Wien war eine Pioniertat, die 
viele der wichtigsten Künstler und Strömungen des Kurzfilms erstmals 
hierzulande sichtbar machte. Als Tribut an diese Vorstufe zur Zündung der 
Filmmuseums-Rakete (und in Zusammenarbeit mit VIS–Vienna Independent Shorts) 
verdichten zwei Auswahlprogramme die erstaunliche Qualität und Vielfalt der 
Kurzfilmwoche 1962. Ziel war es dabei vor allem, selten gezeigte Arbeiten 
wieder ins Gedächtnis zu rufen – mit Agnès Vardas großem Frühwerk 
L’Opéra-mouffe als Ausnahme und direkter Anknüpfung an spätere 
Hauptprogrammlinien des Filmmuseums. [...] 
(http://filmmuseum.us5.list-manage.com/track/click?u=a139cd5b144ee041cf8b524cc&id=292b35163d&e=9a1db8f4eb)


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24. und 25. Mai 2014
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Penetrating Surfaces. Geistererscheinungen im digitalen Raum
Spherical Harmonics, 2014, Alan Warburton   Die Verfahren und Metaphern der 
digitalen Bildverarbeitung wurden in den 1950er Jahren vom Militär entwickelt. 
Im Lauf eines halben Jahrhunderts sind sie mit fast allen menschlichen Arbeits- 
und Schaffensprozessen verwachsen. Im Gegensatz zu den traditionellen Künsten 
und Kulturtechniken, die den Einfluss des jeweiligen Werkzeugs auf das Resultat 
analysieren, werden jedoch in der digitalen Bildproduktion die inhärenten 
ästhetischen Möglichkeiten und „Materialien“ selten künstlerisch reflektiert. 
Die aus zwei Programmen und einer Masterclass bestehende Schau „Penetrating 
Surfaces“ sucht den „Geist in der Maschine“. [...] 
(http://filmmuseum.us5.list-manage.com/track/click?u=a139cd5b144ee041cf8b524cc&id=2f154d9a55&e=9a1db8f4eb)


** 30. Mai bis 22. Juni 2014
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Hou Hsiao-hsien. Das Gesamtwerk
Un amour de jeunesse (Eine Jugendliebe), 2011, Mia Hansen-Love Easy Rider, 
2012, James Benning
Three Times, 2005, Hou Hsiao-hsien                              Flowers of 
Shanghai, 1998, Hou Hsiao-hsien
Hou Hsiao-hsien ist eine singuläre Erscheinung im Kino der späten Moderne: ein 
Meister des elliptischen Erzählens, der Stille und Konzentration, dabei aber 
auch ein Nationalpoet und Chronist, in dessen Schaffen es oft um die blinden 
Flecken in der offiziellen Geschichtsschreibung seiner Heimat Taiwan geht. 
Ersteres stellt ihn in eine Linie mit den Quietisten unserer Tage wie Béla Tarr 
oder Pedro Costa, zweiteres zeigt ihn als Letzten einer reichen Kinotradition, 
die von John Ford bis zum europäischen Autorenfilm der 1960er und 70er Jahre 
reicht (etwa den Werken von Fassbinder, Wajda und Carlos Saura). Wobei Hou mit 
keinem der Genannten wirklich vergleichbar ist: Er ist zu diskret, dabei robust 
und bodenständig – selbst in jenen Augenblicken, wo man den Wind des 
Weltwerdens und -vergehens spürt, der durch seine Werke weht. [...] 
(http://filmmuseum.us5.list-manage.com/track/click?u=a139cd5b144ee041cf8b524cc&id=b6bd224aa0&e=9a1db8f4eb)


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Presseinfos
Auf unserer Homepage finden Sie Pressefotos zum Download 
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 . Der Pressetext ist auch als PDF 
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 verfügbar.

Pressekontakt:

Österreichisches Filmmuseum
Augustinerstraße 1 | 1010 Wien
www.filmmuseum.at 
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Sabine Maierhofer
T +43/1/533 70 54 DW 19
[email protected]


Eszter Kondor
T +43/1/533 70 54 DW 12
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