Montag, 19. Mai, 19.00
Männliche Beschneidung
Diskussion

Die Frage, ob die männliche Beschneidung aus nichtmedizinischen  
Gründen bei Säuglingen bzw. unmündigen Minderjährigen verboten werden  
soll, hat mit dem „Kölner Urteil“ vor rund zwei Jahren eine breite  
Diskussion um einen potentiellen, damit verbundenen Antisemitismus  
ausgelöst. Doch gibt es auch innerjüdische Kritik an der Beschneidung.  
Darüber hinaus betrifft die Frage auch andere Religionen und Kulturen.

Jérôme Segal, Wissenschaftshistoriker
Amer Albayati, Initiative liberaler Muslime
Schlomo Hofmeister, Gemeinderabbiner der IKG
Moderation: Thomas Schmidinger, Sozial- und Kulturanthropologe



Dienstag, 20. Mai, 19.00
The artist as ethnographer?
Präsentationen und Diskussion

In his essay "The artist as ethnographer", Hal Foster described  
postmodern art practices which assume that the site of artistic  
transformation is the site of political transformation. Soho in  
Ottakring: "Sandleiten on the Move", focuses on aspects such as  
artistic intervention, interaction in the local environment, urban  
development, and public life. Its main topics this year are collective  
handicraft, memory and history.

Emilio Santisteban, artist, National Academy of Fine Arts, Lima
Isin Önol, Independent Curator, writer
Melih Görgün, artist and founder of "Sinopale" in Sinop, Istanbul
Moderation: Hansel Sato, artist, Vienna

Veranstaltung in englischer Sprache
In Kooperation mit SOHO in Ottakring



Mittwoch, 21. Mai, 19.00
Männer in Elternkarenz
feminismen diskutieren

Eine qualitative Analyse untersuchte Alltagshandlungen von Männern in  
Elternkarenz. Unter Miteinbeziehung feministischer Theorien werden die  
Auswirkungen dieser Beteiligung im Privaten auf die Erwerbs- und  
Haushaltstätigkeiten von Frauen beleuchtet.

Gerlinde Mauerer, Sozialwissenschafterin, Universität Wien

Moderation: Sabine Prokop, VfW

Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen



Donnerstag, 22. Mai, 19.00
Geh Denken! Spezial: Auschwitz, wie im Film?
Buchpräsentation und Diskussion

Welchen Stellenwert haben visuelle Eindrücke der Besucher_innen von  
Gedenkstätten wie Auschwitz-Birkenau oder Mauthausen für das deutende  
Verstehen der Vergangenheit? Die semiotische Kraft dieser Orte ist  
heute eine Ausdrucksfläche für universale und partikulare  
Bildnarrative. Halböffentliche mediale Praktiken, wie sie im  
Fotografieverhalten an Gedenk-stätten zum Ausdruck kommen, werden die  
Zukunft der Erinnerung entscheidend mitprägen.

Helga Amesberger, Institut für Konfliktforschung, Wien
Till Hilmar, Center for Cultural Sociology,Yale University

Till Hilmar: Storyboards der Erinnerung. Eine empirische Fallstudie zu  
Geschichtsbildern und ästhetischer Wahrnehmung beim Besuch der  
Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, Wien, New Academic Press 2014.

In Kooperation mit Gedenkdienst



Freitag, 23. Mai und Samstag, 24. Mai
Macht und Bildung
Tagung

Bildungsungleichheiten werden auf verschiedene Arten legitimiert und  
kritisiert, insbesondere durch Bezug auf Gleichheits- und  
Gerechtigkeitsvorstellungen. Eine Diskussion zwischen  
Gerechtigkeits-theorien und praxis- und diskursanalytischen  
Ungleichheitsperspektiven soll angeregt werden.

Freitag, 23. Mai
15.00: Begrüßung

15.15: Implizite Normativität
Markus Rieger-Ladich, Erziehungswissenschafter, Universität Tübingen

16.30: Herrschaft analysieren, kritisieren oder entüben? Überlegungen  
zu ein paar gar nicht so feinen Unterschieden
Ruth Sonderegger, Philosophin, Akademie der Bildenden Künste Wien

18.00: Die Materialität der Anerkennung in der Schule. Eine  
praxissoziologische Perspektive
Thomas Alkemeyer, Sportsoziologe, Universität Oldenburg
Thomas Pille, Sport- u. Kulturwissenschafter, Universität Oldenburg

19.15: Chancen, Potentiale, Talente. Gleichheit und Gerechtigkeit im  
zeitgenössischen Bildungsdiskurs
Tobias Peter, Soziologe, Universität Freiburg


Samstag, 24. Mai
10.00: Moderne Bildungsanforderungen und Technologien des Selbst .
Stefan Vater, Verband Österreichischer Volkshochschulen

11.15: Macht als catch-all-Begriff. Zur Kritik poststrukturalistischer  
Ansätze zu Bildung und Gerechtigkeit
Krassimir Stojanov, Bildungsphilosoph, Universität Eichstätt-Ingolstadt

14.00: Chancen zulassen? Bildungswissenschaftliche Perspektiven auf  
universitäre Zulassungsverfahren – im Rekurs auf Lektüren Michel  
Foucaults und Pierre Bourdieus
Elisabeth Sattler, Kunst- u. Kulturpädagogin, Akademie der bildenden  
Künste Wien
Susanne Tschida, Bildungswissenschafterin, Universität Wien

15.15: Eine diskurs- und machtanalytische Rekonstruktion von  
Subjektivierungs-prozessen an den Schnittstellen schulischer Selektion
Christiane Faller, Erziehungswissenschafterin, Universität Hannover u.  
Bielefeld

16.30: Die Professionalisierung von Lehrer_innen mit dem Schwerpunkt  
auf Prä- und Intervention von Early School Leaving. Eine qualitative  
Typologie der Habitus-Feld-Konstellationen
Erna Nairz-Wirth, Erziehungswissenschafterin, WU Wien

In Kooperation mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst - IWK

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Depot
Breite Gasse 3
A - 1070 Wien
Tel: +43 (0)699 1353 7710
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Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur  
und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.





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