Dienstag 3. Juni, 19.00 Rassismus in Frankreich und Österreich Podiumsgespräch
Auch im Land der Gleichheit und Brüderlichkeit gibt es Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Hautfarbe und Religionszugehörigkeit. Vor allem Antisemitismus und eine hoch problematische Politik gegen Roma haben in letzter Zeit für Schlagzeilen gesorgt. Wie sieht im Vergleich hierzu die Situation in Österreich aus und welche Gegenmaßnahmen gerade auch von zivilgesellschaftlicher Seite werden in den beiden Ländern jeweils ergriffen? Alexander Emanuely, Theodor Kramer Gesellschaft Pia Ettenauer, ZARA Jérôme Segal, Wissenschaftshistoriker Moderation: Irene Brickner, Der Standard Donnerstag, 5. Juni, 19.00 Klassenproduktion? Fernsehen als Agentur des Sozialen Buchpräsentation und Diskussion Fernsehen lässt sich als eine gesellschaftliche Agentur beschreiben, die damit beschäftigt ist, soziale Differenz zu problematisieren und in eigensinniger Weise evident zu machen. Doch Fernsehen "vermittelt" nicht nur soziale Differenzen in Bild, Ton und genrespezifischen Ausformulierungen. Es lässt soziale Unterscheidungen zugleich entstehen, bewirkt und "bearbeitet" sie und macht sie gesamtgesellschaftlich adressierbar. Umgekehrt geht es dort, wo Fernsehen problematisiert wird, das zeigen die Beiträge in diesem Buch, immer auch um weitreichende sozioökonomische und politische Kämpfe, die auf gesellschaftliche Teilhabe zielen und in Form von Klassendifferenzen wirksam werden. Andrea Seier, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft Thomas Waitz, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft In Kooperation mit tfm | Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien Freitag, 6. Juni, 19.00 Kreativität Neoliberaler Bildungsimperativ? Podiumsdiskussion Kreativität ist ein zentraler Begriff des kapitalistischen Wirtschaftssystems geworden. Gerade im Bereich der Bildung entstehen neue Anforderungen, mit denen der Begriff der Kreativität verbunden sind. Sozialwissenschafter_innen und Kunsttheoretiker_ innen haben die These formuliert, dass sich in den letzten Jahrzehnten Beuys emanzipatorische Proklamation, der zufolge jede/r ein/e Künstler_in sei, zu der Direktive hin verschoben habe: Sei ein/e Künstler_in! Andrea Hubin, Kunsthistorikerin, Kunstvermittlerin Klaus Neundlinger, Philosoph und Wissensökonom Christoph Urwaleck, Akademie der bildenden Künste Wien Moderation: Barbara Mahlknecht, Akademie der bildenden Künste Wien -- Depot Breite Gasse 3 A - 1070 Wien Tel: +43 (0)699 1353 7710 E-Mail: [email protected] www.depot.or.at Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. _______________________________________________ Depot-news mailing list [email protected] http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, genügt ein E-mail an [email protected]. _______________________________________________ eSeL SAFARI - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/event/eintragen >:e)
