**Künstlergespräch **

Mittwoch, 4. Juni 2014, 19.00 Uhr

***Silvia Eiblmayr im Gespräch mit** **Bernhard Cella***

*Friedrich Kiesler Stiftung***

Mariahilfer Straße 1B/1, 1060 Wien/ Österreich

Ausstellungsansicht: Bernhard Cella, Schleusen, Installation, 2014,
www.kiesler.org 

In den letzten Jahren ist die Arbeitsweise des österreichischen
Künstlers Bernhard Cella in verschiedenen Werken als profilierte
künstlerische Position lesbar geworden. In seiner Ausstellung
Schleusen in der Friedrich Kiesler Stiftung nimmt Bernhard Cella einen
ephemeren Raum zum Ausgangspunkt, den er in den frühen 2000er-Jahren
für verschiedene Projekte entwickelte und der sich 2004 in Paris
zugleich als Rauminstallation und Ort sozialer Interaktion
manifestierte. Inwiefern temporäre räumliche Situationen im Rahmen
einer späteren Ausstellung erlebbar gemacht werden können, ist eine
Fragestellung, die Bernhard Cellas Arbeit mit dem Interesse der
Friedrich Kiesler Stiftung verbindet.

Im Anschluss bittet der Künstler zu einem Cocktail in seiner
Installation.

*Bernhard Cella* lebt in Wien und studierte freie Kunst und
Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste Wien, an der
Hochschule für bildende Künste Hamburg und an der Kunstuniversität
Linz. Zuletzt vorgestellte Arbeiten: 2014: "Ich will wissen wie ihr
wohnt", Hamburger Kunstverein, Installation und Prozess (EA/Kat),
2013, »How to disappear completely and never be found« MAK-Vienna,
Installation, “9742“, Academy of Fine Arts, Vienna (EA), Mumok,
West/ HD Video, Kunsthalle Wien, Gilbert & Georges, Video HD, 21er
Haus Kunstbuch_Kompass, 2012: and . learning english has no use, Le
Bal/Paris; collecting books, NYABF/PS1 MoMA NY; Missing Books, fiac
Paris;Alles vor Or, nichts vorab, Video/Tischgespräch mit Franz West,
21er Haus; O.T., open space, ART Cologne; NO-ISBN, PEEK- Projekt
2012-2014, FWF; www.cella.at <http://www.cella.at/>
* * 

Silvia Eiblmayr ist Kunsthistorikerin (Dr. phil.) und lebt als
freischaffende Kuratorin, Autorin und Lektorin in Wien. 1993-1995 war
sie Leiterin des Salzburger Kunstvereins, 1998-2008 Leiterin der
Galerie im Taxispalais, Innsbruck. 2000 konzipierte sie das
Ausstellungsprojekt „Die verletzte Diva“. Hysterie, Körper,
Technik in der Kunst des 20. Jahrhunderts (Städtische Galerie im
Lenbachhaus München, Kunstverein München, Siemens Kulturprogramm,
Galerie im Taxispalais, Innsbruck). Sie hatte zahlreiche
Gastprofessuren, darunter an der Akademie der Bildenden Künste
München und der Gesamthochschule Essen, sowie Lehraufträge inne,
darunter an der Slade School of Fine Arts, London, der Akademie der
bildenden Künste Wien und der Universität für Musik und
Darstellende Kunst Wien. Sie ist Verfasserin zahlreicher Texte zur
zeitgenössischen Kunst und Herausgeberin von vielen Publikationen.
Als Buch ist erschienen: „Die Frau als Bild“ – der weibliche
Körper in der Kunst des 20. Jahrhunderts (1993/2003). 



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