Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu
Freitag, 13.06.2014 _ 16:00 Uhr
*ÖGFA_Bauvisite 187: Sonnwendviertel C.01 -- "DAS WOHN_ZIMMER"
*studiovlay/Lina Streeruwitz, Riepl Kaufmann Bammer Architektur und
Arch. Prof. Klaus Kada *
* Ort und Treffpunkt: Sonnwendgasse Ecke Alfred-Adler-Straße,
Sonnwendgasse 21/ Alfred-Adler-Straße 11, 1100 Wien
Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/event.php?item=8627>
Freitag, 13.06.2014 _ 19:00 Uhr
*Was heißt hier öffentlich?
*ÖGFA_Impulsreferate und Diskussion mit Marion Thuswald, Christoph
Reinsprecht, Walter Fuchs, Gabu Heindl (Moderation)*
* Ort: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Weitere Informationen <http://www.oegfa.at/event.php?item=8630>
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Freitag, 13.06.2014 _ *16:00 Uhr*
ÖGFA_Bauvisite 187*
Sonnwendviertel C.01 -- "DAS WOHN_ZIMMER"
*Für das rund 3,9 ha große Areal entlang der Sonnwendgasse im 10. Wiener
Gemeindebezirk wurde vom Wohnfonds Wien ein Bauträgerwettbewerb
ausgelobt, dessen Grundlagen auf den 2004 vom Wiener Gemeinderat
beschlossenen Masterplan "Bahnhof Wien -- Europa Mitte" zurück reichen.
Formale Vorgabe für das in sieben Baufelder aufgeteilte Teilgebiet C war
die Bewerbung von Wettbewerbsgemeinschaften aus zumindest drei
Bauträgern und drei Architekturbüros.
"Das Projekt für den Bauplatz C.01 des Sonnwendviertels am Wiener
Hauptbahnhof beherbergt 450 Wohnungen mit mehr als 3.000 m²
Gemeinschaftseinrichtungen, von Kinderbetreuungseinrichtungen über Kino,
Bibliothek, Klettergarten bis zu einem ca. 1.000 m² großen
Wellnesszentrum. Das von den drei Architekturbüros gemeinsam entwickelte
Konzept interpretiert den Blockrand, der vom bestehenden Masterplan
vorgegeben war, neu und macht sich die Spannung zwischen einer harten
Kante nach außen und einem flexiblen Innenbereich zu Eigen. Die
Randbebauung rahmt eine nach Süden hin offene Landschaft, in die sich
drei Häuser polygonalen Grundrisses einbetten. Das offene Baugefüge
definiert eine städtebauliche Abfolge von Räumen mit einem zentralen
Bereich, an dem sich das Angebot an öffentlichen und
siedlungsorientierten Einrichtungen verdichtet (Theater, Markt,
Bibliothek, Schwimmbad). Markante Öffnungen in unterschiedlicher
Ausbildung, Größe und Höhenlage gliedern den Rahmen, bieten Ein-, Durch-
und Ausblicke und ermöglichen eine mehrfache Durchwegung des
Grundstücks. Die drei Bauteile entwickeln einen jeweils spezifischen
Charakter, bilden aber dennoch zusammen ein räumliches Ganzes."
/Text: studiovlay/*
Es führen: *Klaus Kada, Daniel Bammer, Bernd Vlay, Lina Streeruwitz,
Isolde Rajek
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Freitag, 13.06.2014 _ *19:00 Uhr*
*Was heißt hier öffentlich?
*ÖGFA_Impulsreferate von Marion Thuswald, Christoph Reinsprecht, Walter
Fuchs*
*So begrüßenswert die steigende Bedeutung der Gestaltung von kulturellen
und symbolischen Stadtlandschaften ist, stellt sich doch die Frage, wer
darin Platz hat.
Die Wiener Karlsplatz-Passage glänzt vor Neu-Gestaltung. Nur kurz war
der Aufruhr um die Vertreibung von Obdachlosen aus dem Wiener Stadtpark.
Ob im Park, im Kloster, an einer Universität oder in einem Wohnhaus: für
den Wiener Refugee-Protest gab es in der Stadt keinen längerfristig
zugänglichen Freiraum für öffentliche Plena. Parallel zur weithin
sichtbaren Entwicklung neuer 5-Stern-Hotels, von Gebäudesanierungen für
exklusive Vorsorgewohnungen, von innerstädtischen Luxuswohnungen in
hohen Lagen mit Flächen von 500m2, werden Nicht-Kaufkräftige aus dem
öffentlichen Raum mit "guter" Lage verdrängt. Was bedeutet also
"öffentlich" im öffentlichen Raum?
Wir wollen dem Zusammenhang nachgehen zwischen neoliberalen Tendenzen in
stadtplanerischen Entwicklungen, dem zwecks (globalem) Städtewettbewerb
kreierten Image der Stadt und der dabei einhergehenden Kommodifizierung
von Freiraum -- oder mit Sharon Zukin gesagt: der "Befriedung durch
Cappucino". /Konzept: Gabu Heindl/
_*Impulsvorträge:*_
*Marion Thuswald*
Fachbereich Kunst- und Kulturpädagogik am Institut für das künstlerische
Lehramt/Akademie der bildenden Künste Wien. Sozialpädagogin und
Bildungswissenschaftlerin. Arbeitsschwerpunkte: öffentlicher Raum und
Lernen. Betteln als Beruf? Wissensaneignung und Kompetenzerwerb von
Bettlerinnen in Wien.
*
**Christoph Reinprecht*
Professor am Institut für Soziologie, Universität Wien, und assoziierter
Wissenschaftler am Laboratoire Architecture Ville Urbanisme
Environnement (LAVUE), Paris. Forschungsschwerpunkte: Migration,
angewandte Stadtforschung, soziale Ungleichheit und soziale
Unsicherheit, politische Soziologie.
*Walter Fuchs*
Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (APART) am
Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie, Wien.
Forschungsschwerpunkte: Rechtssoziologie, Rechtsfürsorgeinstitute,
Wirtschaftskriminalität; Dissertation "Private Sicherheitsdienste und
öffentlicher Raum" (2005)
*
**Moderation: *Gabu Heindl, ÖGFA
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*Die nächsten Veranstaltungen der ÖGFA auf:**ÖGFA-Website
<http://www.oegfa.at/index/>*
*ÖGFA_Stadtdiskursvisite 03: Bauplatz Prater, Rundgang mit Diskussion*
Freitag, 20.06.2014 _ 16:00 Uhr
*ÖGFA_Vortrag: Open Space as Public Benefit, Madrid and the Manzanares
Valley, Ginés Garrido*
Freitag, 27.06.2014 _ 19:00 Uhr
/BesucherInnen der ÖGFA_Veranstaltungen erklären sich damit
einverstanden, dass Fotos und gegebenenfalls Filmausschnitte, die
während der Veranstaltungen von ihnen angefertigt werden, für die
Nutzung in den Medien der ÖGFA verwendet werden dürfen./
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*Wir danken für die Unterstützung:*
bm:ukk -- Kunstsektion www.bmukk.gv.at <http://www.bmukk.gv.at/>
MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung
www.wien.gv.at/kultur/ <http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/>
Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B -- Sektion Architekten www.wien.arching.at
<http://www.wien.arching.at/>
*
Fördernde Mitglieder der ÖGFA*
A-NULL EDV <http://www.a-null.com/>, BIG - Bundesimmobilien GmbH
<http://www.big.at>, Silent Gliss <http://www.silentgliss.at/index.cfm>,
proHolz, <http://www.proholz.at/>und2move
<http://www.proholz.at/>,Wiesner Hager <http://www.wiesner-hager.com/>
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