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Jan Dirk van der Burg and Stefanie Grätz: After Mandela. 

In 1991 the city of Zoetermeer built a tubular bridge across highway
A12 in the city colours yellow and blue to connect the centre with new
housing estates at the edge of the city. Hundreds of times Jan Dirk
van der Burg crossed the bridge, after all it was the shortest way to
the only coffeeshop in town. He even developed a knack for taking his
bike up the escalator as you had to in order to access the bridge.
 
It is not pretty, the Nelson Mandelabridge. After only a few years
the lamps began to fall off due to metal fatigue, the elevator smells
of piss and at one end the wind always knocks you over. What would
Nelson Mandela think of this tribute? Is the urge to have the name
Mandela within the city limits not bigger than the allure of the place
named after him?
Zoetermeer is not the only Dutch city to have a place named after
Mandela. Apparently, other than members of the Royal family there is
no person alive who has so many places devoted to him.
Together with Stefanie Grätz, Van der Burg set out to capture an
image of each street, lane, square, park, bridge and school in the
Netherlands named after Mandela in order to map the Dutch tribute to
the first black president of South Africa.
 
After Mandela, € 27,50.-
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*Streulicht #4** *PHOTOGRAPHY - TOUCH

Für die Ausgabe N° 4 von STREULICHT widmen wir uns der Fotografie
und ihren haptischen und taktilen Qualitäten sowie den Aspekten der
Berührung im technischen wie im übertragenen Sinne.
 
Von emotionaler Anteilnahme bis hin zum Verfahren des Kontaktabzugs,
oder der Re-touche, eröffnet sich auch dieses Mal ein weites Feld an
Assoziationen und Möglichkeiten zum Begriff unseres Themas:
Berührung. Haut an Haut mit der Wahrnehmung des Betrachters als auch
des Abgebildeten selbst, steht die Fotografie genau an jener Grenze,
an der sich Blicke berühren und austauschen. Denn nicht umsonst steht
der Begriff Film in seiner wortwörtlichen Bedeutung im Englischen
auch für Haut (skin). Das Fotografische zeigt sich mitunter durch
Wahrnehmungen, welche abseits des rein optischen Sinnes auch den
taktilen Sinn herausfordern, der Erkennen durch Abtasten, Eindringen
und Berühren ermöglicht. Diese Formen des (fotografischen) Sehens,
der körperlichen und sinnlichen Erfahrung möchten wir zum
Ausgangspunkt nehmen für diese 4. Ausgabe von STREULICHT, ein Magazin
für Fotografie & Artverwandtes.
 
The issue N° 4 of STREULICHT is dedicated to the haptic and tactile
qualities of photography and the aspect of touch in both the technical
and figurative senses. The theme of touch allows for a broad range of
associations and possibilities – from emotional participation to the
processes that lay behind the contact sheet and re-touching. Skin to
skin with the viewer’s perceptions and with the depicted subject
itself, photography stands right on a border where glances touch and
are exchanged. There is a reason that the term film literally denotes
skin. Among other things, the photographic element reveals itself
through perceptions that go beyond pure optics to challenge the
tactile sense, which is perceived through feeling, penetrating,
touching. For this 4th edition of STREULICHT, a magazine for
photography & related matters we would like to make these forms of
(photographic) seeing, of bodily and sensual experience, our point of
departure.
 
AMELIE ZADEH UND ROLAND FISCHER-BRIAND (HG.), ART DIRECTION & DESIGN:
MARIO KIESENHOFER

Streulicht bestellen € 20,00.-
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 <http://salon-fuer-kunstbuch.at/maria-eichhorn-john-miller.html>

Maria Eichhorn / John Miller: Between Artists 
In this conversation Maria Eichhorn and John Miller set out to
closely read some of their own recent production. Reviewing several
bodies of work the two artists expose their working strategies,
interests and inspirations. The conversation ranges from, among other
topics, climate changes to personal ads, from Seth Siegelaub’s
“Artist’s Contract” to Duchamp’s “Monte Carlo Bond,” and
from the machinations of capital to American game shows.

 Maria Eichhorn / John Miller: Between Artists bestellen € 13,90.-
<http://salon-fuer-kunstbuch.at/maria-eichhorn-john-miller.html>


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Hanoi View

Annika Kahrs und Nguyen Phuong-Dan:Textem 2014

Annika Kahrs und Nguyen Phuong-Dan fotografierten Brautpaare in
Hanoi. Diese platzieren sich für andere, bestellte Fotografen an
bestimmten Plätzen im öffentlichen innerstädtischen Raum. Die
gewählten Spots und Kulissen haben park- und idyllenartigen
Charakter, stehen vermutlich für "Natur", erscheinen in diesen
Inszenierungen aber als ferner gelegen, als sie es tatsächlich sind,
denn es handelt sich dabei durchaus auch um eingebundene, signifikante
und touristisch voll erschlossene Orte, die offiziell von Rang und
Wert sind. (Alexander Rischer)
Die Publikation erscheint im Rahmen eines Stipendiums von Neue Kunst
in Hamburg e.V. zu einer Ausstellung von Annika Kahrs in der Galerie
Katharina Bittel (11.-18. Januar 2014). Neue Kunst in Hamburg e.V.
wurde 1986 ins Leben gerufen, um Hamburger Künstler zu fördern;
zunächst durch eine Ausstellung und einen Katalog, seit 1997
verbunden mit einem Reisestipendium. Ein auswärtiger Kurator, der von
Neue Kunst in Hamburg e.V. berufen wird, wählt etwa alle zwei Jahre
vier bis sechs förderungswürdige Stipendiaten aus. Neue Kunst in
Hamburg finanziert diesen Stipendiaten jeweils Reise und einen
5-monatigen Auslandsaufenthalt, nach ihrer Rückkehr eine Ausstellung
sowie eine Publikation. Die Stipendiaten 2012-2014 sind Christiane
Blattmann, Gerrit Frohne-Brinkmann & Philip Pichler, Annika Kahrs,
Hans-Christian Lotz, Adnan Softic und Jochen Weber.
Hanoi View bestellen: € 8,30.-
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Q- Querulanz

RUBERT GADERER, KLEINER STIMMUNGSATLAS IN EINZELBÄNDEN
 
Es geht um den Versuch und die Probe, eine medien- und
kulturtheoretische Auffächerung der Querulanz zu rekonstruieren:
Wovon könnte die Geschichte der Querulanz eigentlich die Geschichte
sein?
Als Erstes stellt sich die Frage, welche gerichtlichen Strafpraktiken
die Querulanz um 1800 erregten, welche Machtverhältnisse ihre
Beziehungen bestimmten und welche Bedingungen es ermöglichten,
erstmals in dieser Zeit, das Querulieren untersuchbar zu machen.
Zweitens wird danach gefragt, inwiefern das Querulieren
medientheoretisch beschrieben werden kann, wenn es als ein Ensemble
von Relationen beobachtet wird. Das dritte Moment betrifft das
Schicksal der Querulanz, von der psychiatrischen Macht beleuchtet
worden zu sein: Akribische Sammlungen von querulatorischen
Fallgeschichten und ihre Kommentierungen traten in und neben den
juristischen Diskurs. Das vierte Moment berührt die Literatur, die
von Anfang an das Querulieren mit hoher Aufmerksamkeit verfolgte und
– etwa bei Kleist und Kafka – zur Gerichtsbühne wurde, auf der
sich das Querulieren etablieren und sein Potenzial ausweiten konnte.

Q- Querulanz bestellen, € 12,40.-
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Marcus Geiger: Vergiss Venedig.
 
Büro Weltausstellung / Kunstraum Schauplatz 2013.
Publikation anlässlich der Marcus Geiger-Personale "Vergiss Venedig"
im Büro Weltausstellung/Kunstraum Schauplatz, Wien (06.-31.10.2013).
 
Marcus Geigers Ausstellung findet im Anschluß an die Schau der
„Putzfrau der Kunstgeschichte“, Zitat Otmar Rychlik – gemeint
ist Heimo Zobernig – im Büro Weltausstellung und dem Schauplatz
statt und zieht sich über mehrere Räume. Im Wochentakt alternieren
die Präsentationen. Der Hauptausstellungsraum, der vorher durch
minimalistische Eingriffe glänzte und im dämmrigen Licht funkelte,
vermittelt nun einen irritierenden Eindruck: Geigers Installation, die
eine gleichermaßen heimelige und sperrige Atmosphäre ausstrahlt,
könnte auf den ersten Blick ein in Kunst transformierter Wohnraum
sein. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass jedes
Teil im Raum für sich genauso wie als Installation gelingt und auf
eine visuelle Formensprache referiert, die der Moderne verpflichtet
ist. Die temporäre Zusammenstellung von einem Tisch mit gelochtem
Nadelfilzpendant auf dem Boden und Stühlen, deren Sitz und Lehne aus
Pappmaché gefertigt sind, sowie einer grünen Kübellampe wird durch
ein ganzfigüriges Nadelfilzporträt ergänzt. Der blaue Protagonist,
der neben der Bar steht, beherrscht die Szenerie, die von etlichen
Frottéearbeiten – großflächigen, monochromen Bildern und einem
Kippenbergerbildnis – gerahmt wird. Dieses ästhetische Setting, das
das Ready Made spielerisch ins 21. Jahrhundert hinüberreicht,
bestätigt die Funktion des Raumes als Bühne der Kunst. Die Ironie
und Doppelbödigkeit des Arrangements mit theatralem Charakter wird im
Nebenraum durch eine Arbeit auf Sockel unterstrichen: hier versammeln
sich auf engstem Raum zu Miniaturen eingeschrumpfte Nachbildungen von
Außenskulpturen großer Bildhauer wie Wotruba, Giacometti und Moore,
die in den Lagerräumen des MUMOK seit langem den Augen der
Museumsbesucher entzogen sind. 
Die Kunst als Archivgegenstand hebt sich in Marcus Geigers „Vergiss
Venedig“ durch ihren Gebrauchswert von der Reinheit und
Deutungshoheit vergangener musealer Werte ab und lädt ein zu sozialen
Interaktionen. „Es darf gelacht werden!“, meint Stefan Bidner.
(Angela Stief)
 
Büro Weltausstellung € 30.-
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 <http://salon-fuer-kunstbuch.at/landjager-60-dorfer.html>

Landjäger

60 Streifzüge durch die Schweizer Dorflandschaft.Denise Locher und
Flurina Gradin

Auf 324 Seiten wird der Leser in Wort und Bild mit insgesamt sechzig
Dörfern aus allen Landesteilen der Schweiz bekannt gemacht. Im Fokus
stehen kleinere Ortschaften mit nicht mehr als 2500 Einwohnern. Ob
kulinarische Trouvaillen oder historische Kuriositäten, Dorforiginale
oder feingliedrige Architektur in wildromantischer Umgebung, die
Auswahl ist darauf bedacht, ein möglichst abwechslungsreiches Bild
der geografischen und kulturellen Vielfalt der Schweizer
Dorflandschaft zu vermitteln. Die Auswahl präsentiert Dörfer, die
sich fernab von Agglomerationswuchs und touristischer Belagerung bis
in die heutige Zeit einen eigenständigen Charakter bewahren konnten,
und die gerade deshalb eine spannende Mischung an Authentizität und
Neuentdeckungen zu bieten haben.

Landjäger bestellen € 27.-
<http://salon-fuer-kunstbuch.at/landjager-60-dorfer.html>

www.salon-fuer-kunstbuch.at <http://www.salon-fuer-kunstbuch.at/>

Mondscheingasse 11(A- 1070 Wien, Austria

Öffnungszeiten: Di. - Fr- 14 - 19 h

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Salon für Kunstbuch ist ein künstlerisches Label, unter dem
verschiedenste Produkte hergestellt werden, eine Skulptur, in der
Menschen zum Diskurs zusammenkommen und herrschende
Organisationsformen erprobt werden. Bernhard Cella schafft hier ein
Abbild der Wirklichkeit, um das Gewohnte zu spiegeln, freizulegen und
zu transformieren. Im Salon für Kunstbuch im 21er Haus löst sich die
Differenz von Lebens- und Kunstraum auf. Der Betrachter ist hier
buchstäblich im Bild, der Kunst wird kein gesonderter Raum mehr
zugeordnet. Er ist eine Hülle, in der der Betrachter die Stelle des
Künstlers einnimmt oder der Künstler als Abwesender anwesend ist.
Die Grenzen von Innen und Außen verschwimmen, Distanzen werden
eingerissen. Cella schreibt sich als Künstler in ein ökonomisches
Terrain ein, er inszeniert Dienstleistung und Unternehmertum als
Grundlagen seiner eigenen künstlerischen Praxis. Gut vernetzt mit
Kunstbuchverlagen und dem theoretischen Kunstfeld lotet er im Rahmen
von Buchvorstellungen und Diskussionen, die gleichberechtigt neben der
ästhetischen Form stehen, die Beziehungsfelder der aktuellen
Kunstproduktion aus. Der Salon wird dabei aber nicht zum theatralen
Illusionsraum, kann man doch auch das darin Präsentierte käuflich
erwerben, sondern zu einem Möglichkeitsraum, in dem die Fragen nach
Identität und Differenz offen zutage treten. Bettina Steinbrügge



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