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== Arbeit ohne Papiere, ... aber nicht ohne Rechte!
== UNDOK - Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender
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== Antirassistische Plakatserie zu Arbeits- und Sozialrechten
== bis 15.9.2014 in den Schaufenstern der IG BILDENDE KUNST
== 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 10-12
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"Lohnarbeit von Migrant_innen ohne Aufenthalts- und/oder Arbeitspapiere ist unsicher, schlecht bezahlt und gefährlich. Wir sprechen dabei von undokumentierter Arbeit.", erklärt UNDOK, die Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender. Auch wenn viele Migrant_innen keinen oder lediglich einen eingeschränkten Arbeitsmarktzugang haben und Arbeitgeber_innen diese Situation ausnutzen, so bedeutet das noch lange nicht, dass keine Arbeits- und Sozialrechte gelten. Doch diese Rechte tatsächlich einzufordern, ist in der Praxis nicht so einfach.

Im Juni hat daher UNDOK eröffnet. Die Mitarbeiter_innen von UNDOK informieren undokumentierte Arbeitnehmer_innen über ihre Rechte, beraten kostenlos in mehreren Sprachen und bieten - stets mit Blick auf die aufenthaltsrechtliche Situation - Unterstützung, um Arbeits- und Sozialrechte gegenüber Arbeitgeber_innen einzufordern und wenn nötig auch vor Gericht durchzusetzen.

Zu wenig oder keinen Lohn erhalten?
Accident at work or sick?
Hiç iznin yok mu?
14 heures de travaillées - 8 de payées?
Ti imaš prava - iako nemaš papire!

Auch die IG BILDENDE KUNST ist bei UNDOK aktiv. "Schließlich müssen sich auch Künstler_innen ohne EU-/EWR-Pass mit Einschränkungen am formellen Arbeitsmarkt herumschlagen und geraten in die Situation, un(ter)dokumentiert zu arbeiten, um ihre Existenz zu sichern.", so Vasilena Gankovska, Vorsitzende der IG BILDENDE KUNST: "Ebenso sind Studierende, Asylwerber_innen und viele andere Migrant_innen in jeweils unterschiedlicher Form betroffen. Dieser strukturellen Diskriminierung wollen wir als Interessenvertretung im Kontext von UNDOK gemeinsam etwas entgegensetzen."

Bei UNDOK geht es schließlich nicht bloß um kompetente Einzelfallberatung. Die Förderung der (Selbst-)Organisierung von undokumentierten Kolleg_innen ist ebenso ein wichtiges Anliegen wie Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für die Verbesserung der sozialen Lage von undokumentiert Arbeitenden. So soll letztlich die Position aller Lohnabhängigen gestärkt werden.

UNDOK ist eine Initiative von Gewerkschaften (GBH, GPA-djp, PROGE, vida), der Arbeiterkammer Wien, der Österreichischen Hochschüler_innenschaft, NGOs sowie selbstorganisierten Migrant_innenorganisationen und antirassistischen Aktivist_innen. UNDOK ist als Verein organisiert, die Anlaufstelle hat ihren Sitz in Wien in den Räumlichkeiten des ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund). Zu den Öffnungszeiten sind Beratungen in den Sprachen Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Spanisch und Türkisch möglich. Beratungen in weiteren Sprachen können auf Anfrage vereinbart werden.

Mit der diesjährigen antirassistischen Plakatserie in den Fenstern der IG BILDENDE KUNST sollen Passant_innen in verschiedenen Sprachen auf die Rechte bei un(ter)dokumentierter Arbeit und das Angebot von UNDOK aufmerksam gemacht werden. Die Plakate sind bis 15.9.2014 in den Fenstern und Schaukästen an der Fassade der IG BILDENDE KUNST zu sehen.

Grafikdesign: Toledo i Dertschei
Layout für diese Plakatserie: Petja Dimitrova

Fotos: Christa Zauner



== Mehr Info und Fotos von der Fassade
http://www.igbildendekunst.at/politik/antirassismus/plakate

== UNDOK - Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender
http://undok.at

== Broschüre: Arbeit ohne Papiere, ... aber nicht ohne Rechte!
Arbeits- und sozialrechtliche Ansprüche von MigrantInnen bei undokumentierter Arbeit und die (aufenthaltsrechtlichen) Gefahren im Falle ihrer Durchsetzung
http://wien.arbeiterkammer.at/service/broschueren/Arbeitsrecht/Arbeiten_ohne_Papiere.html

== Mitglieder und Kooperationspartner_innen von UNDOK:
Arbeiterkammer Wien, Asylkoordination Österreich, Alternative und Grüne GewerkschafterInnen (AUGE), Gewerkschaft der Privatangestellten Druck - Journalismus - Papier (GPA-djp), Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen, Gewerkschaft Bau-Holz (GBH), Helping Hands, IG BILDENDE KUNST, LEFÖ, LEFÖ IBF - Interventionsstelle für Betroffene von Frauenhandel, MEN, Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB), Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH), PrekärCafé, Produktionsgewerkschaft (PROGE), Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB (UG), Piramidops Frauentreff, vida.


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= IG BILDENDE KUNST
= Gumpendorfer Straße 10-12
= 1060 Wien
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= Öffnungszeiten: Di+Mi 13-18 Uhr, Do+Fr 10-15 Uhr
= Sommerpause im August!
= Die IG BILDENDE KUNST ist von 1.8. bis 1.9.2014 geschlossen.
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= Tel +43 (0)1 524 09 09
= Fax +43 (0)1 526 55 01
= ZVR Zahl: 309 89 30 28
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= Email: [email protected]
= Url: http://www.igbildendekunst.at
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== Erklärung gemäß § 107 TKG
Angesichts einer zunehmend erdrückenden Medienkonzentration leistet der nicht-kommerzielle Versand von kulturpolitischen Informationen einen wichtigen Beitrag zur Herstellung diskursiver Öffentlichkeiten. Die neuen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107) bedeuten eine diesbezügliche Einschränkung, denn seit 1. März 2006 dürfen e-Mail-Zusendungen ausschließlich mit dem Einverständnis der Empfänger_innen zugesendet werden.

Sollten Sie keine weiteren Informationen der IG BILDENDE KUNST beziehen wollen, so ersuchen wir Sie um eine kurze Verständigung.

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