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** PRESSEINFORMATION
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** September | Oktober 2014
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Am 29. August startet das Österreichische Filmmuseum in die neue Spielzeit –
nach einem Sommer, der nicht nur ein schönes, mehrteiliges Auslandsgastspiel
beim Festival Il Cinema Ritrovato in Bologna mit sich gebracht hat, sondern
auch eine sehr ehrenvolle Auszeichnung: Unsere gemeinsam mit dem Filmmuseum
München herausgegebene DVD mit zwei Hauptwerken des georgischen Klassikers
Michail Kalatozov (Das Salz Swanetiens, 1930, und Nagel im Stiefel, 1932)
erhielt in Bologna den Hauptpreis als„Beste DVD des Jahres“
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.
Der zweite Teil unserer umfangreichen Retrospektive zum Horrorfilm-Genre bildet
den Saisonauftakt im Filmmuseum. Gefolgt wird er von einem Programm zum
finnischen Kino: Im Vorfeld des heurigen Finnland-Schwerpunkts auf der
Frankfurter Buchmesse demonstriert diese Schau, dass im Land mit der besten
Schulbildung Europas auch reiche filmische Tradition zu Hause ist – schon seit
der Generation von Aki Kaurismäkis Großeltern …
Weitere Termine im Frühherbst-Programm gelten den Wien-Premieren bedeutender
zeitgenössischer Filme – von Alice Rohrwacher, André Siegers und Ludwig Wüst –
sowie dem Schaffen der jungen Turner-Preisträgerin Laure Prouvost. Auch an der
Langen Nacht der Museen (am 4.10.) wird das Filmmuseum wie jedes Jahr
teilnehmen. Das neue Kapitel der Reihe Die Utopie Film ist Michael Glawogger
gewidmet, der nicht nur ein großer Filmemacher, sondern auch ein
leidenschaftlicher Cinephiler war: Wir zeigen, jeweils am Dienstag, zehn seiner
Favoriten aus allen Gattungen des Kinos, von John Huston bis Wong Kar-wai, von
Bruce Baillie bis Ėlem Klimov. (2.9. bis 14.10.)
Land of the Dead. Horrorfilme 1968–1987
Premiere: Filme von Alice Rohrwacher, André Siegers und Ludwig Wüst
Finnland – der Film. Mit Peter von Bagh durch das finnische Jahrhundert
In person: Laure Prouvost
Pressefotos
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** 29. August bis 15. Oktober 2014
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Land of the Dead. Horrorfilme 1968–1987
Un amour de jeunesse (Eine Jugendliebe), 2011, Mia Hansen-Love Easy Rider,
2012, James Benning
The Shining, 1980, Stanley Kubrick Profondo rosso,
1975, Dario Argento
Im zweiten Teil der großen Retrospektive zum Horrorfilm lädt das Filmmuseum ins
Land der unruhigen Seelen. Während der erste Teil ein halbes Jahrhundert
Kinogeschichte erschloss, in dem das Genre sich (buchstäblich) erst einen Namen
machte und seine ersten klassischen Hochphasen erlebte, wird nun ein
vergleichsweise kleiner Zeitraum ins Auge gefasst: Aufgrund der
explosionsartigen Entwicklung der Produktion in den beiden Dekaden nach 1968
vollzog der moderne Horrorfilm seine monströsen Transformationen nämlich in
Höchstgeschwindigkeit. Ästhetisch wie inhaltlich wurden immer radikalere
Positionen bezogen, auch weil offenere Gewaltdarstellungen möglich (und bald
zur kommerziellen Bedingung) wurden. Indessen widmete sich eine zweite
Traditionslinie der Weiterführung klassischer fantastischer Sujets in einer
gewandelten Kinolandschaft: Ambitioniert literarische Ansätze und subtile
Schreckensbilder begleiteten die Eskalation filmischer Schocks – manchmal sogar
in ein und demselben
Film. [...]
(http://filmmuseum.us5.list-manage.com/track/click?u=a139cd5b144ee041cf8b524cc&id=2273edd592&e=9a1db8f4eb)
>>> Liste der ausgewählten Filme
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** 10., 11. und 26. September / 3. Oktober 2014
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Premiere: Filme von Alice Rohrwacher, André Siegers und Ludwig Wüst
Un amour de jeunesse (Eine Jugendliebe), 2011, Mia Hansen-Love Easy Rider,
2012, James Benning
Abschied, 2013, Ludwig Wüst Le meraviglie,
2014, Alice Rohrwacher
Die Reihe Premiere, in der das Filmmuseum wichtige Arbeiten zeitgenössischer
Filmkünstler/innen erstmals in Wien präsentiert, startet geballt in die neue
Saison: mit drei Gästen und vier Terminen. Den Auftakt bildet der in Wien
lebende deutsche Film- und Theatermacher Ludwig Wüst, der mit seinen jüngsten
Filmen einen ganz autonomen Platz im österreichischen Kino besetzt hat. Das
Haus meines Vaters (2013), der am 10. September gezeigt wird, und Abschied
(2014; Wien-Premiere am 11. September) demonstrieren Wüsts unheimliche
Fähigkeit, mit wenigen (bravourösen) Darstellern und geringsten Budgets äußerst
dichte, emotional fordernde Raum-Zeit-Erfahrungen zu gestalten. Am 26.
September erlebt einer der herausragenden Filme des Jahres seine Wien-Premiere
im Filmmuseum: Le meraviglie (Land der Wunder), in Cannes mit dem Großen Preis
der Jury ausgezeichnet, ist das zweite Werk der Italienierin Alice Rohrwacher.
Ein weiterer Höhepunkt des Kinojahrs steht am 3. Oktober mit André
Siegers' Debüt Souvenir (2014) auf dem Programm – und auch hier kommen die
Kategorien massiv ins Schleudern.[...]
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** 27. September bis 15. Oktober 2014
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Finnland – der Film. Mit Peter von Bagh durch das finnische Jahrhundert
Un amour de jeunesse (Eine Jugendliebe), 2011, Mia Hansen-Love Easy Rider,
2012, James Benning
Juha, 1937, Nyrki Tapiovaara Kauas pilvet
karkaavat, 1996, Aki Kaurismäki
Mit Finnland ist es so eine Sache: ein Sehnsuchtsort für viele, doch kaum wer
verbindet allzu Konkretes damit. Älteren Generationen mag noch das Klischee vom
Land der 1000 Seen vor Augen stehen, mit dem einst erfolgreich Tourismuswerbung
betrieben wurde. Vielleicht hat man Finnland auch als bedeutende Sportnation im
Kopf – oder als Dynamo des Designs, der Architektur und der Mobiltelefonie ...
Für das Filmmuseum hat Peter von Bagh gemeinsam mit Olaf Möller einen
Parforce-Parcours durch das finnische Kino erarbeitet, der seine Leidenschaften
reflektiert und zentrale Werke von 1937 bis 2006 versammelt. Eine punktuelle
Zusatz-Auswahl von Filmen aus seinem eigenen Schaffen vermittelt eine gewisse
Idee des Benjamin'schen Geistes, der dieses Programm belebt. Peter von Bagh
wird zum Auftakt der Schau in Wien zu Gast sein. [...]
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9. und 10. Oktober 2014
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In person: Laure Prouvost
How to Make Money Religiously, 2014, Laure Prouvost
Die Künstlerin Laure Prouvost, 1978 im französischen Lille geboren und seit
1999 vor allem in London tätig, ist eine leidenschaftliche Erforscherin der
unerfüllten und vielleicht auch unerfüllbaren Möglichkeiten der Kunst – ihrer
Sprechweisen und der darin schlummernden Erfahrungen. Entsprechend weiträumig
fächert sie ihre Arbeit zwischen Performance, Installation und Videoarbeiten
auf. Zuletzt wurde sie sowohl in der Kunstwelt als auch im Filmbereich mit
großen Preisen gewürdigt: 2013 mit dem Turner Prize für Wantee, 2011 mit dem
Hauptpreis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen für The Artist. In
Anwesenheit der Künstlerin. [...]
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Presseinfos
Auf unserer Homepage finden Sie Pressefotos zum Download
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. Der Pressetext ist auch als PDF
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verfügbar.
Pressekontakt:
Österreichisches Filmmuseum
Augustinerstraße 1 | 1010 Wien
www.filmmuseum.at
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Sabine Maierhofer
T +43/1/533 70 54 DW 19
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Eszter Kondor
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