**Buchempfehlung: White Books** ** **
**http://www.salon-fuer-kunstbuch.at ** <http://salon-fuer-kunstbuch.at/rauchwolken-und-luftschlosser.html> bestellen € 24.70.- <http://salon-fuer-kunstbuch.at/rauchwolken-und-luftschlosser.html> Rauchwolken und Luftschlösser DENNIS PAUL, ANDREA SICK (HG.) TEMPORÄRE RÄUME Vulkanausbruch, Großbrände und Atomkatastrophe sind die Produzenten großer auch medial dahin treibender Wolkengebilde aus Rauchpartikeln. Luftschlösser können hingegen als Produkte des Wunsches und der Einbildungskraft gelten. Räume sind Rauchwolken und Luftschlösser nur, insofern sie durch die Anwesenheit von Dingen, von Menschen und Umgebungskonstellationen tangiert werden. Doch Spuren können oftmals nicht auf Dauer hinterlassen werden. Zumeist sind nur kurzfristige »Prägungen« – temporäre Räume – möglich. Beide Ballungsformen werden hier als markante Positionen eines Prozesses verstanden, in dem Medien, Technik, Politik, Kultur und Literatur Räume vermessen und somit markieren. Es lassen sich Überkreuzungen und Überlagerungen des »Aktualen« und des »Imaginären« feststellen. <http://salon-fuer-kunstbuch.at/streulicht-4.html> * * bestellen € 16,00.- <http://salon-fuer-kunstbuch.at/chiquenaude-und-andere-texte-aus-fruher-jugend.html> *Raymond Roussel: Chiquenaude und andere Texte aus früher Jugend* Übersetzung und Textauswahl: Maximilian Gilleßen, Gestaltung: Anton Stuckardt. „Keines meiner Werke befriedigte mich außer Chiquenaude“, erklärte Raymond Roussel in seinem 1935 posthum erschienenen Werk Wie ich einige meiner Bücher geschrieben habe rückblickend auf seine schriftstellerischen Anfänge. Diese im symbolischen Jahr 1900 veröffentlichte Erzählung liegt nun mit sieben weiteren Texten aus Roussels Jugendzeit erstmals in deutscher Übersetzung vor. Es handelt sich um so heitere wie zugleich doppelbödige Prosaminiaturen, die nach Roussels schwerer psychischer Krise von 1897 entstanden sind und die von seiner intensiven Suche nach neuen Möglichkeiten des Schreibens zeugen. In ihnen bringt Roussel zum ersten Mal sein später berühmt gewordenes 'Verfahren' zur Anwendung, eine Schreibtechnik, die aus der minimalen Differenz zweier fast gleich lautender Sätze, die Anfang und Ende einer Erzählung bilden, deren Handlung entwickelt. Eine Fallstudie des Psychiaters Pierre Janet sowie ein Nachwort und eine Chronik erlauben es, sich mit dem Dichter, Schriftsteller, Millionär, Schachtheoretiker und Weltreisenden Raymond Roussel vertraut zu machen, dessen Einfluss auf die moderne Literatur und bildende Kunst gar nicht überschätzt werden kann. <http://salon-fuer-kunstbuch.at/maria-eichhorn-john-miller.html> bestellen € 26,80.- <http://salon-fuer-kunstbuch.at/sweet-sixties.html> Sweet Sixties. Specters and Spirits of a Parallel Avant-Garde. Frantz Fanon wuchs im postkolonialen Martinique auf und arbeitete nach seinem Einsatz im Zweiten Weltkrieg als Arzt an psychiatrischen Kliniken in Frankreich und Algerien. Sein Thema ist vor diesem Hintergrund zu verstehen: In »Schwarze Haut, weiße Masken« rückt Frantz Fanon die psychische Dimension des kolonisierten Menschen, seine Erfahrung und Entfremdung, in den Mittelpunkt. Ursprünglich wollte er sein Buch »Essay über die Entfremdung des Schwarzen« nennen. Diese Entfremdung speist sich aus der kolonialen Situation, die einer »Konstellation des Deliriums« gleicht: Die Schwarzen, gefangen in der Position der Unterlegenheit, und die Weißen, gefangen in der der Überlegenheit, verhalten sich komplementär neurotisch. So wird die Welt der Weißen für die Schwarzen zum absoluten Maßstab und unauflöslichen Ziel. Zur theoretischen Reflexion setzt sich Fanon mit verschiedenen Philosophen (Marx, Hegel, Existenzialisten ... ) und Psychoanalytikern (Freud, Jung, Adler, Lacan ... ) auseinander. Von besonderer Bedeutung werden für die Ausarbeitung von Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung Lacans Theorem des Spiegelstadiums und Sartres Phänomenologie des Blicks. Fanon engagierte sich später in der algerischen Unabhängigkeitsbewegung, radikalisierte sich politisch weiter und wurde posthum vor allem durch sein antikolonialistisches Manifest »Die Verdammten dieser Erde« (1961) bekannt. Erst in den 1980er Jahren wurde Fanons psychoanalytische Auseinandersetzung mit der Kolonialität wiederentdeckt. Der Text wurde in der Übersetzung von Eva Moldenhauer belassen, um die schon damals differenziert wiedergegebene Brutalität der Sprache (»Neger« - »Schwarze«) nicht durch heutige Regulierungen zu verschleifen. <http://salon-fuer-kunstbuch.at/unmade-film.html> bestellen € 32. <http://salon-fuer-kunstbuch.at/unmade-film.html> - Uriel Orlow: Unmade Film. In Unmade Film geht Uriel Orlow einem komplexen geschichtlichen Umstand nach. Ausgangspunkt der Arbeiten ist die im Nordwesten von Jerusalems gelegene Psychiatrische Klinik Kfar Sha’ul. Bei ihrer Gründung spezialisierte sie sich auf die Behandlung von Menschen, deren psychische Leiden sich auf Geschehnisse des Holocaust zurückführen liessen. Die Klinik befindet sich in Gebäuden des arabischen Dorfes Deir Yasin, dessen Bevölkerung 1948 einem Massaker von paramilitärischen zionistischen Einheiten zum Opfer fiel. Diese Überlagerung von multiplen (erinnerungs- und geschichtspolitischen Blinden Flecken und die psychologischen Dimensionen von Heimsuchung und des Trauma, bilden die Grundlage von Uriel Orlows Ansatz. In seinen Ausstellungen finden sich keine abgeschlossenen Werke. Als Kombination nebeneinander laufender multimedialer Narrationen ist die Besucherin, der Besucher eingeladen, immer wieder neue Bezüge herzustellen und sich am Gedankenprozess zu beteiligen. <http://salon-fuer-kunstbuch.at/silence-turned-into-objects.html> bestellen, € 23.- <http://salon-fuer-kunstbuch.at/silence-turned-into-objects.html> Ricarda Denzer und Monika Seidl (Hgg.): Silence Turned Into Objects. W.H. Auden in Kirchstetten. Der Schriftsteller Wystan Hugh Auden lebte von 1958 bis zu seinem Tod 1973 in Wien während der Sommermonate in Kirchstetten im Wienerwald. Nach seinem Tod erwarb das Land NÖ den in Österreich befindlichen literarischen Teilnachlass und richtete 1995 in seinem Wohnhaus eine Dokumentation zu Auden ein. 2013/14 fand sowohl im Museum als auch im Ort Kirchstetten ein umfangreiches Ausstellungsprojekt statt, das nun durch diese Publikation erweitert wird. Gerade das Wohnhaus des Schriftstellers, über das er selbst einen zwölfteiligen Gedichtzyklus verfasste, bietet sich sowohl als realer Ausstellungsort als auch als Ausgangspunkt für Überlegungen zu der Frage an, „wie die Trennlinie zwischen dem privaten Innen und dem politischen Außen dimensioniert werden kann. Die Beschreibung des Hauses steht hier für die Verlängerung des eigenen Selbst. Dort wo Privates und Gesellschaftliches zusammentrifft, wird das Haus zu dem Ort der Erzählung über die Poetik dieser Wechselbeziehung.“ (Ricarda Denzer) <http://salon-fuer-kunstbuch.at/hasn-t-it-been-a-great-journey-so-far.html> bestellen € 17.- <http://salon-fuer-kunstbuch.at/hasn-t-it-been-a-great-journey-so-far.html> **Ruth Anderwald, Leonhard Grond: Hasn't it been a great journey so far? Film Works by Ruth Anderwald and Leonhard Grond, 1999-2013. ** Was könnte das sein, ein Leben als Künstlerin oder Künstler zu führen, und wie? Ist das Schlafwandeln oder eine trotzige Selbst-Behauptung? Wie kann man literarische, naturwissenschaftliche und philosophische Überlegungen mit Kunst verbinden? Das Künstlerduo Ruth Anderwald + Leonhard Grond benutzt den Film als Werkzeug, die Gegenwart mit allen ihren Widersprüchen visuell zu diskutieren. Denn gerade das Aufnehmen von Bildern entspricht einem fortwährenden Modellieren von Wirklichkeit. In diesem Buch fassen Ruth Anderwald + Leonhard Grond die gemeinsame filmische Arbeit (1999 – 2013) mit Textbeiträgen von AutorInnen, die sie begleitet haben, zusammen. <http://salon-fuer-kunstbuch.at/san-rocco-9.html> bestellen € 24.- <http://salon-fuer-kunstbuch.at/san-rocco-9.html> **San Rocco #9: Monks and Monkeys** Minimal Art seemed harmless: just a few hard-edged, greyish pieces of metal laid on the ground, some bricks aligned a certain way, heaps of logs. Minimal Art looked unnecessarily stubborn and a bit stupid, but nobody would ever have thought it could do any harm. Perhaps it didn't. And in the end Minimal Art is not our business, at least not directly. But eventually the sad rhetoric of Minimal Art turned into the grimly asocial monumentality of Minimalist architecture. The silence of the monkeys became the silence of the monks. <http://salon-fuer-kunstbuch.at/kultur-and-gespenster.html> bestellen €16,50.- <http://salon-fuer-kunstbuch.at/kultur-and-gespenster.html> **Kultur und Gespenster #14: Radio** Die Texte dieser Ausgabe von "Kultur & Gespenster" widmen sich dem Radio als Spukmedium, der elektronischen Präsenz von der Telegrafie bis zur Television, der Schizophrenie und nicht zuletzt auch der emanzipatorischen Wirkung des Radios, welche nur durch die Vergegenwärtigung der gespenstischen, unheimlichen und paranoiden Momente des Mediums und der mit ihm verbundenen Projektionen und Ereignisse zum Tragen kommt. Mit Texten von Ole Frahm, Klemens Gruber, John Mowitt, Patrick Primavesi, Milo Rau, Andreas Stuhlmann und vielen anderen. <http://salon-fuer-kunstbuch.at/media/catalog/product/cache/2/image/221x/8e69f3265417a18d5201157a3b0b9749/0/4/04_1.jpg> bestellen €19,50.- <http://salon-fuer-kunstbuch.at/media/catalog/product/cache/2/image/221x/8e69f3265417a18d5201157a3b0b9749/0/4/04_1.jpg> **Barbara von Flüe (Hg.): Science & Fiction. Künstlerische Praxis im Dialog mit den Wissenschaften.** Die wechselseitige Durchdringung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und künstlerischen Produktionsformen hat eine lange Tradition. Während in der frühen Neuzeit mit dem Typus des Künstlers als Universalgelehrter und Ingenieur noch ein tatsächlicher Austausch zwischen den beiden Disziplinen stattfand, haben Kunst und Wissenschaft im Zuge einer fortschreitenden Spezialisierung getrennte Wege eingeschlagen. Diese Trennung scheint heute wieder durchlässiger zu werden: Immer häufiger bedient sich die Wissenschaft Visualisierungsstrategien und bildgebender Verfahren, die auch ästhetischen Kriterien folgen. Umgekehrt greifen Künstlerinnen und Künstler vermehrt auf Denk- und Arbeitsformen der Wissenschaft zurück, um diese für ihre eigene Arbeit fruchtbar zu machen. Vermeintlich statische Systeme des Wissens werden zum Ausgangspunkt für Arbeiten, die sich dieser Systeme bedienen, um sie zu durchbrechen und in Frage zu stellen. Künstlerische Arbeit dreht sich nicht mehr länger nur um das Künstlersubjekt, um Parameter wie Werk, Objekt und Ausstellung, sondern wird in ihrer Verschränkung mit anderen Wissenssystemen und in ihrer Funktion untersucht. Mit Arbeiten von jüngeren Schweizer Kunstschaffenden sowie wichtigen älteren und internationalen Künstlerinnen und Künstlern eröffnen die vorliegende Publikation und die gleichnamige Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn eine große Spannweite an unterschiedlichen Herangehensweisen und bieten damit einen Einblick in die Vielfältigkeit des Themas. Science & Fiction möchte zeigen, wie Künstlerinnen und Künstler die Wissenschaft als eine Möglichkeit der Welterklärung von ihrem eigenen Standpunkt aus befragen und reflektieren und ihr die künstlerische Praxis als Modell und Möglichkeit der Wissensproduktion an die Seite stellen. <http://salon-fuer-kunstbuch.at/von-nussen-lernen.html> bestellen €6,50.- <http://salon-fuer-kunstbuch.at/von-nussen-lernen.html> **Michael Glasmeier: Von Nüssen lernen. Adriaen Coorte und die Kunst des Kleinen. ** Das Mauritshuis in Den Haag gilt mit seinen wegweisenden Meisterwerken von Vermeer, Rembrandt, Saenredam u. a. seit 1822 als erste Adresse für holländische und flämische Malerei vornehmlich des 16. und 17. Jahrhunderts, nachdem der Staat kurz zuvor den im holländisch-klassizistischen Stil erbauten Stadtpalast zur Unterbringung der königlichen Gemäldegalerie erworben hatte. Was das Mauritshuis jedoch vor allen Museen auszeichnet, ist eine angenehme Beengtheit und atmosphärische Dichte der Räume, welche die Begegnung mit den Meisterwerken, aber auch ihre Ausstrahlung selbst außergewöhnlich wohnlich und intim werden lässt. Es fehlt jene künstliche Distanzschranke des White Cube, die es inzwischen schier unmöglich macht, sich Bildern in angemessener Weise zu nähern. Dieses Fehlen erlaubte es Marcel Proust in Den Haag, jenes kleine gelbe Mauerstück auf Vermeers „Ansicht von Delft“ in die Weltliteratur einzufügen, das allerdings auf dem Bild selbst nicht zu finden ist, wie ich es anlässlich meines fünften Besuchs dieses Museums im letzten Dezember endlich nach jahrelangem Suchen – Dieter E. Zimmer zustimmend – erleichtert feststellte. (…) (Michael Glasmeier) www.salon-fuer-kunstbuch.at <http://www.salon-fuer-kunstbuch.at/> Salon für Kunstbuch: Mondscheingasse 11(A- 1070 Wien, Austria, Öffnungszeiten: Di. - Fr- 14.00 - 19.00 h Salon für Kunstbuch 21er Haus: Arsenalstrasse 1, 1030 Wien, Austria, Mi. - Do. 11 - 21h, Fr.- So. 11- 18h ------------------------------------------------------------ Salon für Kunstbuch ist ein künstlerisches Label, unter dem verschiedenste Produkte hergestellt werden, eine Skulptur, in der Menschen zum Diskurs zusammenkommen und herrschende Organisationsformen erprobt werden. Bernhard Cella schafft hier ein Abbild der Wirklichkeit, um das Gewohnte zu spiegeln, freizulegen und zu transformieren. Im Salon für Kunstbuch im 21er Haus löst sich die Differenz von Lebens- und Kunstraum auf. Der Betrachter ist hier buchstäblich im Bild, der Kunst wird kein gesonderter Raum mehr zugeordnet. Er ist eine Hülle, in der der Betrachter die Stelle des Künstlers einnimmt oder der Künstler als Abwesender anwesend ist. Die Grenzen von Innen und Außen verschwimmen, Distanzen werden eingerissen. Cella schreibt sich als Künstler in ein ökonomisches Terrain ein, er inszeniert Dienstleistung und Unternehmertum als Grundlagen seiner eigenen künstlerischen Praxis. Gut vernetzt mit Kunstbuchverlagen und dem theoretischen Kunstfeld lotet er im Rahmen von Buchvorstellungen und Diskussionen, die gleichberechtigt neben der ästhetischen Form stehen, die Beziehungsfelder der aktuellen Kunstproduktion aus. Der Salon wird dabei aber nicht zum theatralen Illusionsraum, kann man doch auch das darin Präsentierte käuflich erwerben, sondern zu einem Möglichkeitsraum, in dem die Fragen nach Identität und Differenz offen zutage treten. Bettina Steinbrügge -- If you do not want to receive any more newsletters, http://newsletter.salon-fuer-kunstbuch.at/?p=unsubscribe&uid=8b4b5783ff621246d3b0d5569b1b0b69 To update your preferences and to unsubscribe visit http://newsletter.salon-fuer-kunstbuch.at/?p=preferences&uid=8b4b5783ff621246d3b0d5569b1b0b69 Forward a Message to Someone http://newsletter.salon-fuer-kunstbuch.at/?p=forward&uid=8b4b5783ff621246d3b0d5569b1b0b69&mid=271 -- Powered by PHPlist, www.phplist.com --
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