Premieren im September & Zukunft Jugendstiltheater

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Premieren im September 2014

ein projekt von netzzeit, f.e.a.-forum experimentelle architektur mit dem 
klangforum wien
urbo kune konstellation 4
URAUFFÜHRUNG
PREMIERE: 06. September 2014 (18.18 Uhr)
AUFFÜHRUNGSORT: wirtschaftsuniversität wien/lc forum (welthandelsplatz 1, 1020 
wien)

mehr wagnis! * sagen * theorie des beginns * hommage à erwin schulhoff
netzzeit beginnt seine großen interdisziplinären Veranstaltungen auf dem Weg 
zum Festivaljahr 2015 in Zaha Hadids atemberaubendem Forum der neuen
WU. Das Erlebnis neuer Architektur an verschiedenen Spielorten, die sinnliche 
und emotionale Erfahrung Europas, die Initiative zur Schaffung eines
geistigen Zentrums der Gemeinschaft und das Entstehen der urbanistischen Oper, 
eines neuen musiktheatralischen Genres, deren erstes Werk wir unter dem
Titel ein tag und eine stunde in urbo kune wachsen sehen werden, machen das 
Gesamtprojekt zu einem der spannendsten Opernereignisse. Die
Konstellationen sind symposionistische Stadtopern und öffentlich zugängliche 
Recherchetreffen zugleich. Ereignisse zwischen Theater und Konzert,
Musik und Vortrag, Wissenschaft und Kunst, in vielfältigen Begegnungen mit 
KünstlerInnen, WissenschafterInnen, PolitikerInnen u.a. engagierten
BürgerInnen.
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Schlüterwerke
Anfechtungen! San Ignacio – eine Dschungeloper
URAUFFÜHRUNG
PREMIERE: 18. September 2014
VORSTELLUNGEN: 18.09.2014 (20.00 Uhr) • 19.09.2014 (20.00 Uhr) • 20.09.2014 
(20.00 Uhr) • 21.09.2014 (20.00 Uhr) • 25.09.2014 (20.00 Uhr) •
26.09.2014 (20.00 Uhr) • 27.09.2014 (20.00 Uhr) • 28.09.2014 (20.00 Uhr)
AUFFÜHRUNGSORT: Theater am HUNDSTURM - commissioned by Volkstheater Wien 
(Margaretenstraße 166; 1050 Wien)

Eine zeitgenössische Konfrontation mit einer originalen südamerikanischen 
Barockoper aus den Jesuitenmissionen in Bolivien - Mit einem Gegen-Text
von Bodo Hell und einer Gegen-Musik von Renald Deppe
Im Jahre 1655 wurde Pater Anton Sepp in Tirol geboren, der als junger 
Jesuitenpater in die Missionen seines Ordens nach Paraguay, Brasilien und dem
heutigen Bolivien reiste, um den dort ansässigen Guarani Indios die damalige 
zeitgenössische österreichische Musik näherzubringen. Dabei entstand
eine große Anzahl originärer Barockmusik, die auf den dafür extra eingeführten 
Instrumenten aufgeführt wurde. Wir zeigen nun zum ersten Mal in
Österreich eine szenische Umsetzung dieser Oper, zu der Bodo Hell einen neuen 
Text geschrieben hat. Renald Deppe hat die Partitur bearbeitet und
zeitgenössisch instrumentiert. Die Geschichte handelt vom heiligen Ignatius von 
Loyola, dem Ordensgründer der Jesuiten. Sie erzählt seine
Lebensgeschichte als Zaubermärchen, seine Verführung durch Dämonen in einem 
südamerikanischen Bilderreigen.
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Die Zukunft des Jugendstiltheaters

Wie wir aus vertrauenswürdiger Quelle erfahren haben, erwägt die Stadt Wien den 
Verkauf des Jugendstiltheaters im Otto Wagner Spital sowie eines
leer stehenden Pavillions in den Steinhofgründen an eine chinesische 
Käufergruppe. Dort soll eine Musikschule für chinesische Studenten entstehen.

Der Wiener Öffentlichkeit wäre ein wunderschönes, ungewöhnliches 
geschichtsträchtiges Theaterhaus mit einer herausragenden Akustik entzogen. Und
eine mögliche Gesamtlösung für das Areal, das in absehbarer Zeit vom 
Krankenanstaltverbund bzw. vom OWS geräumt werden soll, wäre damit für
immer unmöglich gemacht.

Das heute Jugendstiltheater genannte Gebäude wurde 1907 als Gesellschaftshaus 
der Heil- und Pflegeanstalt am Steinhof eröffnet. Als Saaltheater
bietet es für die Bedürfnisse heutiger Theaterformen jene 
Variationsmöglichkeiten, die wenige andere große Theaterräume in Wien aufweisen.
Seit den 80ern wurde es in Privatinitiative vom "Verein Jugendstiltheater" 
(Alois Hofinger) unter dem Namen "Jugendstiltheater" geführt. Die freie
Wiener Musiktheaterszene ist vom Jugendstiltheater aus und aus dieser 
Initiative heraus entstanden - netzzeit, die Neue Oper Wien, Taschenoper,
Musikwerkstatt Wien und viele andere haben hier ihre ersten Projekte 
entwickelt. Deshalb und wegen der exzellenten Akustik prägten vor allem
Musiktheaterprojekte, Tonaufnahmen und Opernprojekte der Festwochen, aber auch 
Sprechtheater und u.a. das Akkordeonfestival das Image des Theaters.
Nach einem gescheiterten Anlauf zur Renovierung durch das OWS steht das 
Jugendstiltheater seit 2010 leer.

Laut Krankenhausdirektion ist der Leerstand für die Gebäudesubstanz ungünstig. 
Derzeit kann das Theater nicht bespielt werden, da die
Sanitäranlagen und die Elektrik für die Renovierung demontiert wurden. Doch um 
es bespielbar zu machen, sind zwar einige Investitionen nötig,
jedoch keine Millionen.

Es würde von Ideenarmut und Ignoranz zeugen, das berühmte denkmalgeschützte 
Otto Wagner-Ensemble durch einen solchen Teil-Abverkauf zu zerreißen
und dem Wiener Publikum diesen herausragenden und unersetzlichen Ort zu rauben, 
der bereits zu lange unnötig leer steht.
Das Netzwerk der Musiktheater Wien hofft auf eine bessere Lösung!

Laufende Produktionen

sirene Operntheater für den Nationalpark Donauauen
Der lange Atem
URAUFFÜHRUNG
PREMIERE: 11. Juni 2014
AUFFÜHRUNGSORT: verschiedene Orte, siehe Termine

Do, 18. September
Fr, 19. September, 18:00 Uhr, Augartenspitz
Wien 2.,Obere Augartenstrasse 1E
Anfahrt mit U2 Station Taborstrasse und dann den Wegweisern folgen
Mit Liedern zur Drehorgel, drei beherzten Akteuren, Puppenspiel und Zauber im 
Theaterwagen verwandeln sich die Donauauen diesen Sommer in eine
Theaterbühne. sirene schrieb für den Nationalpark Donauauen ein 
Wandertheaterstück um den Donaufürsten, seine Tochter, das Auweibchen, und ihr
wechselhaftes Zusammenleben mit den Menschen.
weitere Termine und Aufführungsorte... (
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Impressum:
Freie Musiktheater Wien
Fillgradergasse 20, A-1060 Wien
ZVR: 488473164

Besuchen Sie das Netzwerk der Freien Musiktheater Wien unter:
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