Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-19 Diskussionsfäden Jörg Schmidt
Hallo Stefan,

Stefan Weigel schrieb;
 Ich habe nur meine Gefühle ausgedrückt. Und ich möchte nicht, dass
 Du mir eine Gegnerschaft andichtest, gegen die Leute, die sich für
 OOo engagieren.
 
 Wenn ich MS Office oder Adobe Photoshop als unfreie Projekte
 bezeichne, ist das dann auch instinktlos gegenüber den Menschen,
 die sich in Foren freiwillig, ehrenamtlich und unentgeltlich für die
 Anwender und rund um das Produkt engagieren?

Nein, denn diese Leute engagieren sich ja ganz bewußt und wissentlich für eine 
unfreie Software und natürlich kann die Nennung dieser Tatsache dann für sie 
nicht ärgerlich sein, denn es ist ja nur Bestätigung ihres Tuns. 

Bei den Leute die sich hingegen für eine freie Software engagieren gilt das sie 
das mit Blick auf diese freie Software tun und es ist unangemessen ihnen dann 
sagen zu wollen das ihr Engagement nur quasi nur zweitklassig wäre, nur weil 
_Du persönlich_ glaubst das das für eine bestimmte Software zuträfe, die _ganz 
eindeutig_ freie Software ist.

  Wenn beispielsweise Eric vor kurzem als einer der neue
  de-OOo-Coleads gewählt wurde so bin ICH vollens sicher das der
  nicht ein Yota weniger als Du dem Geist der Freiheit verhaftet
  ist.
 
 Das habe ich auch nie angezweifelt. Und ich fänds toll, wenn Du mir
 auch sowas nicht in meine Aussagen hineininterpretieren würdest.

Das ist nicht meine Absicht. Triff bitte einfach DEine Aussagen eindeutiger 
dann gibt es für mich keinen Anlass für Spekulationen.

 Danke! ;-)

Auch ich bin Befürworter von LibO und im 'normalen' Leben würde ich mich wohl 
zurückhaltender äußern. Nur auf der Mailingliste einer OSS-Community ist das 
direkte Wort etwas Normales und deswegen habe ich mich direkt geäußert.

*Mir jedenfals gefällt es überhaupt nicht wie Du hier das Engagement für freie 
Software in Engagement quasi erster und zweiter Klasse auseinander dividieren 
willst und bei dem was ich von Dir in den letzten Wochen teilweise lese fühle 
ich mich nicht wohl.*

Der Weg hin zu LIbO ist im Grundsatz richtig, findet auch meine Zustimmung, nur 
Übertreibungen der Art 'LibO hat immer Recht und ist im einzigen Besitz der 
'waren' Freiheit' kann und werde ich, in ihrer Einseitigkeit, nicht zustimmen, 
denn LibO hat sicher Recht auf Vieles bereits Erreichte stolz zu sein, nur 
'Hochmut kommt vor dem Fall', wie meine Oma früher zu sagen pflegte (womit ich 
_nicht_ meine das LibO selbst sich so verhielte, sondern allein Deine 
Kommentare meine).



Gruß
Jörg
 

P.S.
und wenn Dich die Offenheit meine Worte kränkt tut mir das Leid, nur ich sagte 
es bereits: wir sind hier auf einer Mailingliste eines OSS_Projekts und 
'diplomatische' Verrenkungen hielte ich hier für unpassend 


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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-17 Diskussionsfäden Jörg Schmidt
Hallo Stefan,

 Ich kann hier nur meine persönliche Empfindung weiter geben. Und die
 ist, dass der Geist der Freiheit in LibreOffice lebt. 

Diese Aussage finde ich, angesichts dessen das auch bei OOo konkrete Personen 
agieren, instinktlos und sie wird auch nicht der Sachlage gerecht.

Wenn beispielsweise Eric vor kurzem als einer der neue de-OOo-Coleads gewählt 
wurde so bin ICH vollens sicher das der nicht ein Yota weniger als Du dem Geist 
der Freiheit verhaftet ist.

 OOo ist  nur
 (noch) ein unter freier Lizenz stehendes Produkt.

Selbst technisch ist OOo mehr denn es verfügt neben der freien Lizenz über eine 
zentrale Rechtswahrnehmung/Absicherung durch das SCA. Nur weil dieses SCA nicht 
in Händen einer unabhängigen Organisation liegt ist sein rechtsformaler Wert 
für die Code-Basis überhaupt nicht gemindert.

Es wäre gut und es währe eine effektive Verteidigung der Freiheit wenn LibO das 
ebenfalls erkennen würde und sich für ein verbindliches CA oder Ähnliches (z.B. 
http://fsfe.org/projects/ftf/fla.de.html) entschlösse, denn Freiheit will 
verteidigt sein. 
Aus purer Ehrfurcht und Anstand werden beispielsweise Gegner freier Software 
oder Patenttrolle nicht vor LibO Halt machen falls ihnen ein zukünftiger 
Angriff auf das Projekt wirtschaftlich oder anderweitig vorteilhaft erschiene.

Genausogut entwickelt sich Freiheit umso besser je flexibler man einheitlich 
und kraftvoll handeln kann, beispielsweise in der Frage das es sich zukünftig 
vielleicht sinnvoll erweisen könnte LibO unter eine andere Lizenz zu stellen, 
auch hierfür wäre eine gemeinsame Rechtswahrnehmung in Form eines CA nur 
förderlich.

Freiheit will insgesamt immer auch geschützt und wirkungsvoll verteidigt sein 
(denn sonst läuft sie Gefahr zur reinen Vokabel zu verkommen) und über diesen 
Schutz denkt man vernünftigerweise rechtzeitig nach.


Freiheit gilt es 'zu tun' und wer sich allzu sicher im Besitz der Freiheit 
wähnt läuft Gefahr sie zu verlieren.


meine 2 Cent



Gruß
Jörg


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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-17 Diskussionsfäden Michael
Moin Jörg,

IANAL, aber eine Bitte um Erläuterungen und Fakten.

On Friday 18 February 2011 02:31:02 Jörg Schmidt wrote:
 [...]
  OOo ist  nur
  (noch) ein unter freier Lizenz stehendes Produkt.
 
 Selbst technisch ist OOo mehr denn es verfügt neben der freien Lizenz über
 eine zentrale Rechtswahrnehmung/Absicherung durch das SCA. Nur weil dieses
 SCA nicht in Händen einer unabhängigen Organisation liegt ist sein
 rechtsformaler Wert für die Code-Basis überhaupt nicht gemindert.
 
 Es wäre gut und es währe eine effektive Verteidigung der Freiheit wenn LibO
 das ebenfalls erkennen würde und sich für ein verbindliches CA oder
 Ähnliches (z.B. http://fsfe.org/projects/ftf/fla.de.html) entschlösse, denn
 Freiheit will verteidigt sein. Aus purer Ehrfurcht und Anstand werden
 beispielsweise Gegner freier Software oder Patenttrolle nicht vor LibO Halt
 machen falls ihnen ein zukünftiger Angriff auf das Projekt wirtschaftlich
 oder anderweitig vorteilhaft erschiene.

Welcher tatsächliche Angriff wäre denn zu befürchten? Praktische Beispiel wären 
in so einer DIskussion glaube ich ganz hilfreich. Denn Softwarepatente sind 
broken by design und gehören abgeschafft. Sich eine Struktur zu suchen, die 
einem andere Nachteile bringt, um zu hoffen diesen Irrsinn irgendwie begegnen 
zu können wird immer fehlschlagen. Vor kaputten Rechtssystemen in einzelnen 
Staaten schützt einen gar nichts.

Ich habe in der Diskussion noch von keinem freien Projekt gehört, dass von 
Gegnern zerstört wurde weil es fahrlässiger weise auf einen CA verzichtet 
hat.
 
 Genausogut entwickelt sich Freiheit umso besser je flexibler man einheitlich
 und kraftvoll handeln kann, beispielsweise in der Frage das es sich
 zukünftig vielleicht sinnvoll erweisen könnte LibO unter eine andere Lizenz
 zu stellen, auch hierfür wäre eine gemeinsame Rechtswahrnehmung in Form
 eines CA nur förderlich.

Welchen Leidensdruck gibt es, wenn man Code unter der LGPLv3+ annimmt? Ich 
denke es ist unbestritten, dass ein wie auch immer geartetes CA mindestens 
durch den administrativen Overhead eher Leute von Code contributions abhält 
als ohne. Wie man in einer Abwägung wenn man den Punkt Lizenz betrachtet einen 
Vorteil bei einem CA finden kann verstehe ich nicht. Mir kommt dabei nur in den 
Sinn die Möglichkeit auf eine unfreiere Lizenz zu wechseln.
 
 Freiheit will insgesamt immer auch geschützt und wirkungsvoll verteidigt
 sein (denn sonst läuft sie Gefahr zur reinen Vokabel zu verkommen) und über
 diesen Schutz denkt man vernünftigerweise rechtzeitig nach.

Rechtsverletzungen an seinem Code sollte auch jeder Urheber selber entgegnen 
können, dazu braucht er kein CA unterzeichnen. 
 
 Freiheit gilt es 'zu tun' und wer sich allzu sicher im Besitz der Freiheit
 wähnt läuft Gefahr sie zu verlieren.

Ich verstehe ehrlich gesagt diese Schärfe der Diskussion nicht. Die wenigsten 
Beiträge und Artikel die ich dazu gelesen habe, auch von CA Befürworten, sehen 
bei einem Verzicht auf einen CA die Welt untergehen und ich glaube es ist am 
Ende auch ein wenig eine Stilfrage, weil die realen _nachweisbaren_ negativen 
Auswirkungen eines Verzichts eher marginal und theoretisch sind. Immerhin 
überleben eine Menge Projekte auch ohne CA ganz gut. Sollte man am Ende zu 
Entscheidung für eine Art CA an die FSFE kommen, meinetwegen. Nur diese Wir 
brauchen einen CA sonst werden wir alle sterben Haltung geht mal gar nicht, 
das hat etwas von FUD von innen.

Eines interessiert mich am Ende dann aber noch. Was ist eigentlich mit dem 
alten SUN/Oracle Code, der wäre wenn man jetzt einen verpflichtenden CA 
beschließt davon wohl nicht betroffen, oder?


Gruß,
Michael

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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-17 Diskussionsfäden Stefan Weigel
Hallo Jörg,

Am 18.02.2011 02:31, schrieb Jörg Schmidt:

 Ich kann hier nur meine persönliche Empfindung weiter geben.
 Und die ist, dass der Geist der Freiheit in LibreOffice lebt.
 
 Diese Aussage finde ich, angesichts dessen das auch bei OOo
 konkrete Personen agieren, instinktlos ...

Ich habe nur meine Gefühle ausgedrückt. Und ich möchte nicht, dass
Du mir eine Gegnerschaft andichtest, gegen die Leute, die sich für
OOo engagieren.

Wenn ich MS Office oder Adobe Photoshop als unfreie Projekte
bezeichne, ist das dann auch instinktlos gegenüber den Menschen,
die sich in Foren freiwillig, ehrenamtlich und unentgeltlich für die
Anwender und rund um das Produkt engagieren?

 Wenn beispielsweise Eric vor kurzem als einer der neue
 de-OOo-Coleads gewählt wurde so bin ICH vollens sicher das der
 nicht ein Yota weniger als Du dem Geist der Freiheit verhaftet
 ist.

Das habe ich auch nie angezweifelt. Und ich fänds toll, wenn Du mir
auch sowas nicht in meine Aussagen hineininterpretieren würdest.
Danke! ;-)

Gruß

Stefan


-- 
LibreOffice - Die Freiheit nehm' ich mir!

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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-14 Diskussionsfäden Stefan Weigel
Hallo Jörg,

Am 14.02.2011 08:56, schrieb Jörg Schmidt:

 Stefan Weigel schrieb:

 Aber das, was bis vor einer Weile der Geist von OOo war, und
 das was die Idee der Freiburger ist, das lebt heute in
 LibreOffice. ;-)
 
 Und in OOo ebenfalls.

Ich kann hier nur meine persönliche Empfindung weiter geben. Und die
ist, dass der Geist der Freiheit in LibreOffice lebt. OOo ist  nur
(noch) ein unter freier Lizenz stehendes Produkt.

 Mir tuts übrigens weh solche Worte zu hören, egal ob von Dir oder
 Anderen, denn die Einzigen die von interner Uneinigkeit bei den
 Befürwortern von freier und OPenSource-Software profitieren

Ich sehe hier keine Uneinigkeit zwischen den Befürworten freier
Software. ;-)

Gruß

Stefan


-- 
LibreOffice - Die Freiheit nehm' ich mir!

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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-13 Diskussionsfäden Jörg Schmidt
Hallo *,

Stefan Weigel schrieb:
 Das würde ich so nicht (mehr) unbedingt unterschreiben.

Ich eigentlich schon.

Wobei, Du hast insofern Recht das LibO ja bisher keine starke Verteidigung der 
Codebasis hat, z.B. in Form eines CA oder z.B. in Form eines Fla wie es die 
FSFE auf ihren Seiten empfiehlt:
http://fsfe.org/projects/ftf/fla.de.html

 Aber das,
 was bis vor einer Weile der Geist von OOo war, und das was die Idee
 der Freiburger ist, das lebt heute in LibreOffice. ;-)

Und in OOo ebenfalls. Ansonsten müßte ich ja davon ausgehen das Freiburg 
derzeitig, ja OOo einsetzend, gegen den Geist von LibO arbeiten würde.

Mir tuts übrigens weh solche Worte zu hören, egal ob von Dir oder Anderen, denn 
die Einzigen die von interner Uneinigkeit bei den Befürwortern von freier und 
OPenSource-Software profitieren, sind die Gegner von freier Software und die 
dürften sich wohl bei solchen Ausagen wie Du sie hier triffst die Hände reiben 
...

 Nebenbei: Mir gefällt sehr Gisberts aufsteigen und nicht 
 umsteigen.

mir nicht, denn es klingt eher aufgesetzt und selbstzufrieden



meine 2 Cent



Gruß
Jörg


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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-04 Diskussionsfäden Florian Effenberger

Hi,

Gisbert Friege wrote on 2011-02-03 10.31:

Danke, das ist eigentlich die Formulierung nach der ich gesucht hatte!


:-


Konsequenterweise sollten wir dann auch auf allen Seiten
de.libreoffice.org/anwender/...
in den Überschriften Nutzung von LibreOffice in...
ersetzen durch Nutzung von freiem Office und offenen Standards in


Nicht zwingend. Wenns um LibO selbst geht, sollten wir das auch nennen. :)

Viele Grüße
Flo

--
Florian Effenberger flo...@documentfoundation.org
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Tel: +49 8341 99660880 | Mobile: +49 151 14424108
Skype: floeff | Twitter/Identi.ca: @floeff

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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-04 Diskussionsfäden Gisbert Friege

Hallo,

Florian Effenberger schrieb:

Hi,

Gisbert Friege wrote on 2011-02-03 10.31:

Danke, das ist eigentlich die Formulierung nach der ich gesucht hatte!


:-


) oder ( oder noch was anderes?


Konsequenterweise sollten wir dann auch auf allen Seiten
de.libreoffice.org/anwender/...
in den Überschriften Nutzung von LibreOffice in...
ersetzen durch Nutzung von freiem Office und offenen Standards in


Nicht zwingend. Wenns um LibO selbst geht, sollten wir das auch nennen. :)


Klar:
ich würde aber die Seitentitel verändern, damit es auch die anderen mit 
einschließt.


=
Ich sehe die ODF sowieso als eine Art
Meta-offne/freie/open/libre/...-Offices-
Angelegenheit
=

und dann bei den konkreten Bezügen natürlich Erwähnung von LibreOffice.

Im konkreten Fall Freiburg steckt die Spezifikation ja in der URL:
www.pro-linux.de/news/1/16651/openofficeorg-bringt-freiburg-drei-bis-vierfachen-kostenvorteil.html,
da bräuchten wir das nicht nochmal extra zu erwähnen ;-)

Gruß
Gisbert


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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-03 Diskussionsfäden Stefan Weigel
Hallo,

Am 03.02.2011 08:11, schrieb André Schnabel:

 Am 02.02.2011 21:23, schrieb Gisbert Friege:

 ich frage mich und Euch: wollen wir Nachrichten wie die folgende
 http://www.pro-linux.de/news/1/16651/openofficeorg-bringt-freiburg-drei-bis-vierfachen-kostenvorteil.html
 auf de.libreoffice.org erwähnen/verlinken/feiern/...?

 Meine Motivation, OOo zu bewerben hat in den letzten Wochen doch
 extrem nachgelassen

Das sehen wohl viele von uns so, ich auch. Aber Gisberts Frage habe
ich nicht in dem Sinne verstanden, dass wir Werbung für OOo machen,
sondern eher für LibreOffice. Denn im Grunde: Das, wofür sich die
Freiburger entschieden haben, heißt heute LibreOffice. Ich glaube
nicht, dass sich Freiburg für Oracle entschieden hat.

Freiburg ist ein Erfolg der Bewegung, der Menschen, von denen die
meisten heute den Aufdruck LibreOffice auf dem T-Shirt tragen.

Ich gebe allerdings zu, dass dieser Zusammenhang möglicherweise
schwer zu kommunizieren ist. Und bevor das nicht richtig rüber
kommt, sollten wir dann vielleicht doch davon Abstand nehmen, so
einen Erfolg wie Freiburg prominent in den Vordergrund zu stellen. :-/

Gruß

Stefan

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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-03 Diskussionsfäden Florian Effenberger

Hi,

Stefan Weigel wrote on 2011-02-03 09.08:

Ich gebe allerdings zu, dass dieser Zusammenhang möglicherweise
schwer zu kommunizieren ist. Und bevor das nicht richtig rüber
kommt, sollten wir dann vielleicht doch davon Abstand nehmen, so
einen Erfolg wie Freiburg prominent in den Vordergrund zu stellen. :-/


da schlagen auch zwei Herzen in meiner Brust. TDF steht auch für ODF, 
und durch OOo setzt Freiburg auf ODF. Wenn wir diesen Umstand 
kommunizieren, dann fände ich das gut und wichtig, denn es dient 
einwandfrei unserer Sache und dem guten Zweck. Große Firmen und 
Gemeinden werden nicht inneralb der nächsten Wochen umsteigen, das wäre 
unrealistisch.


Ob ich das Produkt, das sich ja ganz anders positioniert sieht als wir 
(soll ich lachen oder weinen?), namentlich nennen würde, müsste ich mir 
aber gut überlegen...


Freiburg setzt auf freies Office und offene Standards halte ich für 
vertretbar, Freiburg setzt auf OpenOffice.org würde ich so nicht 
schreiben.


Viele Grüße
Flo

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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-03 Diskussionsfäden Gisbert Friege

Hallo,

Florian Effenberger schrieb:

Freiburg setzt auf freies Office und offene Standards halte ich für 
vertretbar,


Danke, das ist eigentlich die Formulierung nach der ich gesucht hatte!

Unter dieser Überschrift könnten wir dann den Hinweis auf Freiburg 
verlinken, selbst wenn darin nur OOo erwähnt wird.


Konsequenterweise sollten wir dann auch auf allen Seiten
de.libreoffice.org/anwender/...
in den Überschriften Nutzung von LibreOffice in...
ersetzen durch Nutzung von freiem Office und offenen Standards in

Gruß
Gisbert

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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-02 Diskussionsfäden Nino Novak
Hallo Gisbert,

On Wednesday 02 February 2011 21:23, Gisbert Friege wrote:

 ich frage mich und Euch: wollen wir Nachrichten wie die folgende

 http://www.pro-linux.de/news/1/16651/openofficeorg-bringt-freiburg-dr
ei-bis-vierfachen-kostenvorteil.html

 auf de.libreoffice.org erwähnen/verlinken/feiern/...?

meine bescheidene Meinung: JA.

Wir verkaufen ja nicht nur ein Produkt, sondern auch eine Idee. Und OOo 
verkauft definitiv dieselbe Idee. 

Und ich glaube nicht, dass so eine OOo-Installation uns irgendwie 
schadet (so lange LibO kompatibel bleibt), sondern sehe das eher als 
Wegbereiter.

Aber ich bin kein Stratege ;)

Gruß Nino

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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-02 Diskussionsfäden Stefan Weigel
Hallo,

Am 02.02.2011 21:33, schrieb Nino Novak:

 On Wednesday 02 February 2011 21:23, Gisbert Friege wrote:

 ich frage mich und Euch: wollen wir Nachrichten wie die folgende

 http://www.pro-linux.de/news/1/16651/openofficeorg-bringt-freiburg-dr
 ei-bis-vierfachen-kostenvorteil.html

 auf de.libreoffice.org erwähnen/verlinken/feiern/...?

 meine bescheidene Meinung: JA.

Meine spontane (zugegebenermaßen noch wenig reflektierte) Antwort
ist ebenfalls: Ja.

 Wir verkaufen ja nicht nur ein Produkt, sondern auch eine Idee. Und OOo 
 verkauft definitiv dieselbe Idee. 

Das würde ich so nicht (mehr) unbedingt unterschreiben. Aber das,
was bis vor einer Weile der Geist von OOo war, und das was die Idee
der Freiburger ist, das lebt heute in LibreOffice. ;-)

...oder so ähnlich.

Nebenbei: Mir gefällt sehr Gisberts aufsteigen und nicht umsteigen.

:-)

Stefan


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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-02 Diskussionsfäden André Schnabel

Hi,

Am 02.02.2011 21:23, schrieb Gisbert Friege:

Hallo alle,

ich frage mich und Euch: wollen wir Nachrichten wie die folgende

http://www.pro-linux.de/news/1/16651/openofficeorg-bringt-freiburg-drei-bis-vierfachen-kostenvorteil.html 



auf de.libreoffice.org erwähnen/verlinken/feiern/...?


Hmm .. also wenn OOo auch LibreOffice-News auf den OOo Seiten 
veröffentlicht, dann ja.


Meine Motivation, OOo zu bewerben hat in den letzten Wochen doch extrem 
nachgelassen - Kommentare der Art,  dass sich kein Oracle Entwickler an 
einen Gemeinsschaftsstand mit LibO sehen lassen würde und man das 
deshalb nicht machen kann sehen für mich nicht nach Willen zur 
Zusammenarbeit aus. Und auch wenn ich den noch aktiven bei de.OOo 
durchaus zutraue dass sie nichts gegen eine Zusammenarbeit haben - die 
letztendlich durchgeführten öffentlichen Aktionen werden offenbar wo 
anders bestimmt.



Natürlich gehen wir hier alle davon aus, dass Freiburg demnächst auf 
LibreOffice aufsteigt (umsteigt ist da wohl das falsche Wort),

aber noch scheint es ja nicht so weit zu sein...

Und wenn ja: sollte dann bei diesem Link ein Hinweis ähnlich meinen 
vorherigen Satz stehen?


Verstehe ich jetzt nicht ganz. Du möchtest jetzt schon schreiben, dass 
Freiburg (unserer Meinung nach) demnächst auf LibreOffice umsteigt?
Auch wenn ich das für recht wahrscheinlich halte, man sollte sowas erst 
schreiben. wenn es tatsächlich passiert (sonst setzt man nur sich selbst 
und insbesondere auch Freiburg unter Druck).



Gruß,

André

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Re: [de-discuss] Freiburg und andere Gelegenheiten

2011-02-02 Diskussionsfäden Florian Effenberger

Hallo,

André Schnabel wrote on 2011-02-03 08.11:

Meine Motivation, OOo zu bewerben hat in den letzten Wochen doch extrem
nachgelassen - Kommentare der Art,  dass sich kein Oracle Entwickler an
einen Gemeinsschaftsstand mit LibO sehen lassen würde und man das
deshalb nicht machen kann sehen für mich nicht nach Willen zur
Zusammenarbeit aus. Und auch wenn ich den noch aktiven bei de.OOo
durchaus zutraue dass sie nichts gegen eine Zusammenarbeit haben - die
letztendlich durchgeführten öffentlichen Aktionen werden offenbar wo
anders bestimmt.


das ist doch bestimmt alles nur, um uns vor diesem bösen bösen 
Interessenkonflikt zu schützen, den andere, die sogar kostenpflichtige 
Produkte verkaufen und Geld damit haben, natürlich nicht haben.


SCNR. :-) Aber die letzten Wochen sind wieder so viele Vorwürfe 
gefallen, das kann man einfach nur noch mit Humor nehmen. :-)


Viele Grüße
Flo

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