Re: [Neo] Neo lernen und … Emacs oder Vim?

2011-02-17 Diskussionsfäden Erik Streb del Toro
Andreas J. Nerf schrieb am 17.02.2011 08:00:
 man sich dann andere sinnvolle Bindings kaputt machen würde. Neo hat
 zwar Cursortasten auf der vierten Ebene, aber leider liegen diese auf
 der linken Seite, so dass man, um sie zu erreichen, immer die rechte
 AltGr-Taste drücken muss. Dabei verbiege ich mir aber die Finger.

Man könnte auch – ich mache es nicht, aber man könnte – mit dem linken
kleinen Finger das linke Mod4 drücken und mit linkem Ring-, Mittel- und
Zeigefinger die Richtungstasten der vierten Ebene.

Ich würde lieber zuerst Neo lernen und dann Vim, wenn Neo halbwegs
flüssig von der Hand geht.

Grüße,
Erik

-- 
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Außerdem kann man per Jabber mit mir reden (chatten):
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Re: [Neo] Neo lernen und … Emacs oder Vim?

2011-02-17 Diskussionsfäden knittl
2011/2/17 Erik Streb del Toro m...@erikstreb.de:
 Andreas J. Nerf schrieb am 17.02.2011 08:00:
 man sich dann andere sinnvolle Bindings kaputt machen würde. Neo hat
 zwar Cursortasten auf der vierten Ebene, aber leider liegen diese auf
 der linken Seite, so dass man, um sie zu erreichen, immer die rechte
 AltGr-Taste drücken muss. Dabei verbiege ich mir aber die Finger.

 Man könnte auch – ich mache es nicht, aber man könnte – mit dem linken
 kleinen Finger das linke Mod4 drücken und mit linkem Ring-, Mittel- und
 Zeigefinger die Richtungstasten der vierten Ebene.

ich mach es so. alt-gr ist mir einfach zu weit rechts auf meiner
tastatur. und der kleine finger kann schön ruhig auf m4l liegen – ich
erreiche immer noch das gesamte nav4-feld

 Ich würde lieber zuerst Neo lernen und dann Vim, wenn Neo halbwegs
 flüssig von der Hand geht.

ack. wenn du zuerst vim/emacs lernst, musst du nachdem du neo kannst
nochmal umlernen, die kürzel gehen auch ins muscle-memory über.


glg,
daniel (vim-user)


-- 
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Re: [Neo] Neo lernen und … Emacs oder Vim?

2011-02-17 Diskussionsfäden Jakob Hetzelein
Hallo Nonce,

Am 17.02.2011 04:02, schrieb no...@lavabit.com:
 Eignet sich einer von denen mehr für Neo?
 Lassen sich beide Editoren gut für Neo anpassen, oder muss man bei
 gewissen Dingen zurückstecken?

Ich kann hier leider nur für vim sprechen, und dafür gibt es natürlich
eine Lösung. Ironischerweise muss mensch aber die Ergonomie der
vim-qwertz-Navigationstasten bei Benutzung des ergonomischen Neo-Layouts
aufgeben. Paradox.

Eine der möglichen Lösungen (ein paar andere werden sicher noch ihre
Wege zum Glück präsentieren — das Thema hatten wir hier schon das ein
oder andere Mal) ist das (mit einer eigenen Logik versehene) remappen
von hjkl unter Neo. In meiner .vimrc sieht das so aus:

noremap l h
noremap q l
noremap h j

• damit wird l auf h gemappt, d.h. mit l navigiere ich nach links.
• q wird auf l gemappt (dadurch, dass ich noremap gewählt habe, wird das
wiederum nicht weiter auf h gemappt), was bedeutet, dass q nach rechts
navigiert. Das ist entspricht der am rechten Außenrand liegenden
Position des q.
• h wird auf j gemappt, was bedeutet, dass h nach unten navigiert. Ich
glaube, hierfür gibt es keine Erklärung, außer dass ich glaube, dass ich
h öfter brauche als k, und deswegen die nicht ganz so starken Spreizung
des h bevorzuge.

Das ist wie gesagt, lange nicht mehr so ergonomisch wie hjkl unter
qwertz, aber ein gangbarer Mittelweg. Es gibt ja auch noch den Nav-Block
auf der 4. Ebene.

Ich habe diese Konfiguration so auch unter tmux (für den copy mode),
ncmpcc, vimperator und muttator eingerichtet.

 Würdet ihr zuerst Neo und dann Emacs|Vim lernen oder aber zuerst
 Emacs|Vim (also unter QWERTY) und dann Neo?

Wie Erik und Daniel schon gesagt haben, würde ich dir auch empfehlen,
erst Neo und danach vim zu lernen. Ich weiß gar nicht, ob ich vim unter
qwertz bedienen könnte, auf jedem Linux, wo ich vim bisher nutzte, war
auch Neo vorhanden. Aber einfacher ist es bestimmt so rum.

Liebe Grüße,

Jakob
-- 
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Re: [Neo] Neo lernen und … Emacs oder Vim?

2011-02-17 Diskussionsfäden Rtlmlbi
Hallo,

Am 17.02.2011 04:02, no...@lavabit.com schrieb:
 Das hier soll nicht den Editor-War entfachen, sondern ich frage hier
 gezielt danach, wie es bei diesen Editoren im Zusammenspiel mit Neo
 aussieht. Ich habe da keine Vorliebe und würde die Wahl gerne von der
 Neo-Kompatibilität abhängig machen.

Ich habe mit dem Emacs unter Linux keine Probleme.

Unter Windows (NeoVars-Treiber) haben bei mir manche Sonderzeichen nicht
funktioniert, aber ich weiß nicht ob das an mir oder an der Neo-Emacs
Kombination liegt.

 Diese Editoren werden ja über Tastatur gesteuert und besonders bei denen
 kommt es ja darauf an, wie „effizient“ die Tastenkombinationen zu
 erreichen sind. Beide Editoren werden wohl für QWERTY optimiert sein,
 nehme ich an.

Das Gefühl habe ich nicht. Zum Beispiel Strg-x Strg-s (speichern) hat
bei QWERT. eine Fingerwiederholung, bei Neo nicht.

Viele Grüße,
rtlmlbi



[Neo] KDE + Neo2 problem

2011-02-17 Diskussionsfäden Matija Šuklje
Halöle,

\\ Problem

Ich wolte Neo2 in KDE (4.6.0) versuchen und wenn ich Neo2 mit dem KDE Settings 
Keyboard module gewählt habe, gab's zwei Probleme:

1) Mod4 hat nicht funkzioniert.
2) Die Global Shortcuts waren noch immer auf der selben *Tastaturen* und 
nicht Zeilen gebunden.

\\ Solution

Wenn ich aber Neo2 in mein „/etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf“ eingetragen 
und es dan per „setxkbmap de neo“ gewählt habe, funkzioniert beides wie es 
sein soll.

Also: es scheint als ob KDE das selbe wie „setxkbmap“ macht.


mfG,
Matija
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Re: [Neo] Neo2 Griechisch-Variante

2011-02-17 Diskussionsfäden Carsten Ace Dahlmann
Hi!

Am Thu, 17 Feb 2011 06:24:11 +0100
schrieb Alexander Koch:

 Sie sind damals nicht in den ursprünglichen Treiber geflossen, weil
 a) an der griechischen Variante noch vielleicht ein halber Punkt
 offen war (siehe unten)

Ist es denn noch geplant -- und möglich --, dass die über Kyrillisch und
Griechisch erweiterte Neo2 als Stable ersetzt wird? Damit ich z.B. an
Unirechnern es einfach auswählen kann?

Was IMHO übrigens noch fehlt, so wie ich das sehe, sind:
* Ϲ (Unicode U+03F9: „CAPITAL LUNATE SIGMA SYMBOL“) statt Σ
* ϲ (Unicode U+03F2: „GREEK LUNATE SIGMA SYMBOL“) statt σ oder ς

Ich habe inzwischen in einigen älteren Texten diese Sigma-Variante
gefunden, und wenn man aus diesen Quellen vernünftig zitieren will,
sollte man denke ich auch dasselbe Sigma verwenden.

Vielleicht dahin, wo ϡ oder ϟ bzw. Ϡ oder Ϟ liegen und die stattdessen
auf die Zahlenreihe?

Ist der Hochpunkt eigentlich realisiert? Ich sehe nur den dicken: •
Und ohne es jetzt ausprobiert zu haben: Sind die Spiritus direkt
erreichbar? Nach der Abbildung aus dem Zitat sind sie wohl weiterhin
auf einer anderen Ebene?

 Ich freue mich, dass es mal wieder Interesse daran gibt.

Ja, ich würde halt sehr gerne einfach oben über meine Gnome-Leiste
umschalten können, anstatt umständlich mit den 2 Modifiern zu arbeiten.
Insbesondere bei griechischen Großbuchstaben wird es dann etwas lästig,
wenn man sie über Compose erzeugen muss, weil man an ihnen diakritische
Zeichen braucht.
Und da ich sehr bald eine (sprachwissenschaftliche) Hausarbeit
schreiben werde, in der ich mal wieder einiges in Griechisch zitieren
werde, ist das bei mir gerade hochaktuell.

LG,
Ace
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Re: [Neo] Neo2 Griechisch-Variante

2011-02-17 Diskussionsfäden Peter Eberhard

Hallo,


Ist es denn noch geplant -- und möglich --, dass die über Kyrillisch und
Griechisch erweiterte Neo2 als Stable ersetzt wird? Damit ich z.B. an
Unirechnern es einfach auswählen kann?


Ähm... wie meinst du das? Neo-griechisch und -kyrillisch ist meines  
Wissens eine Belegung, bei der die ERSTEN ZWEI EBENEN durch Griechische  
bzw. kyrillische Buchstaben ersetzt ist. Die Verwendung solcher Belegungen  
ist in ihren Anwendungen, denke ich, zu speziell, um in einen offiziellen  
Treiber gesteckt zu werden, der z.B. von den Linux-Distributionen  
mitgeliefert wird.

Aber zum selbst installieren sollte sowas doch möglich sein, hoffe ich.
In den AHK könnte man sowas schon einbauen, schätze ich, da ist ja auch  
schon ziemlich viel sonstiger Kram drin, wie Nordtast.



Was IMHO übrigens noch fehlt, so wie ich das sehe, sind:
* Ϲ (Unicode U+03F9: „CAPITAL LUNATE SIGMA SYMBOL“) statt Σ
* ϲ (Unicode U+03F2: „GREEK LUNATE SIGMA SYMBOL“) statt σ oder ς

Ich habe inzwischen in einigen älteren Texten diese Sigma-Variante
gefunden, und wenn man aus diesen Quellen vernünftig zitieren will,
sollte man denke ich auch dasselbe Sigma verwenden.


Laut http://www.tlg.uci.edu/~opoudjis/unicode/letters.html#lunatesigma  
(Abschnitt 2.3) solltest du in diesem Fall das normale σ verwenden:


Zitat:
These complications mean, of course, that the lunate sigma is only  
intended to be used in explicitly palaeographical instances; Patrick  
Rourke discussed this at some length on the Greek Unicode mailing list  
(2003–05–16).


Also nur, wenn in wissenschaftlichen Diskussionen z.B. der Entwicklung  
verschiedener griechischer Alphabete beide Zeichen auftauchen, sollte die  
Variante ϲ genommen werden. Oder, wenn du den Inhalt der Quelle möglichst  
original (einschließlich der Formatierung) wiedergeben willst.


Davon abgesehen, könnte man wenigstens das kleine ϲ auf der zweiten Ebene  
von ς bereitstellen.



Ist der Hochpunkt eigentlich realisiert? Ich sehe nur den dicken: •

Der fehlt tatsächlich. Und auch das griechische Fragezeichen: ;
Beide Zeichen existieren aber auf höheren Ebenen als Mittenpunkt und  
Semikolon, und die sind Unicode-äquivalent zu den griechischen Zeichen.



Und ohne es jetzt ausprobiert zu haben: Sind die Spiritus direkt
erreichbar? Nach der Abbildung aus dem Zitat sind sie wohl weiterhin
auf einer anderen Ebene?
Ja, anscheinend. Auf der fünften. Würde aber nicht schaden, sie auf der  
ersten zu haben. Spontan sehe ich z.B. wenig Nutzen von ↻ auf der ersten  
Ebene, und ebenfalls für ^.
Das Problem ist eher, dass man Zeichen, die man von der ersten Ebene  
verbannt, auf den höheren Ebenen wieder einsortieren muss; Neo-griechisch  
entfernt sich damit weiter vom Original.



Ich freue mich, dass es mal wieder Interesse daran gibt.


Ja, ich würde halt sehr gerne einfach oben über meine Gnome-Leiste
umschalten können, anstatt umständlich mit den 2 Modifiern zu arbeiten.
Insbesondere bei griechischen Großbuchstaben wird es dann etwas lästig,
wenn man sie über Compose erzeugen muss, weil man an ihnen diakritische
Zeichen braucht.
Und da ich sehr bald eine (sprachwissenschaftliche) Hausarbeit
schreiben werde, in der ich mal wieder einiges in Griechisch zitieren
werde, ist das bei mir gerade hochaktuell.


Noch ein Grund, für Neo 3 das Ebenenkonzept zu überdenken, alle Modifier  
lockbar zu machen und eine vollständige Griechen-Großbuchstaben-Ebene  
einzuführen, als Shift+griechisch. Das wäre alles auch schon für Neo 2  
möglich gewesen, aber wie Dinge eben entstehen, wenn sie nach und nach  
wachsen… nachher ist man immer schlauer :-).


Gruß,
Peter



Re: [Neo] Neo2 Griechisch-Variante

2011-02-17 Diskussionsfäden Carsten Ace Dahlmann
Hi!

Am Thu, 17 Feb 2011 23:49:34 +0100
schrieb Peter Eberhard:

 Ähm... wie meinst du das? Neo-griechisch und -kyrillisch ist meines  
 Wissens eine Belegung, bei der die ERSTEN ZWEI EBENEN durch
 Griechische bzw. kyrillische Buchstaben ersetzt ist. [...]

Ich meine das so: Wenn ich das richtig sehe (verbessert mich, wenn ich
die Struktur nicht richtig durchschaut habe), hat das NEO-Layout doch
die de-Datei ersetzt und durch die Neo-Variante erweitert.

Durch diesen Umstand ist es nun möglich, dass ich auch auf der GUI Neo
anwählen kann, indem ich erst die Sprache wähle und danach die Variante
Neo.

Wenn ich nun meine de gegen die de-lang ersetze kann ich (zusätzlich?)
auf deutsch-neo-griechisch und deutsch-neo-kyrillisch umschalten
(genauso wie ich ja momentan zwischen deutsch-qwertz und deutsch-neo
beliebig hin und her schalten kann).

Momentan kann ich also z.B. für einen Bekannten mal eben per GUI auf
Deutsch-QWERTZ umschalten, wenn er/sie an meinem Rechner sitzt; genauso
möchte ich mal eben über Variantenwechsel die griechische Neo-Variante
„nach vorne“ holen und anschließend wieder zurückschalten können.

LG,
Ace

PS: Zu deinem Hinweis zum Sigma werde ich mich einlesen und ggf. darauf
nochmal gesondert antworten. Danke für den Hinweis.
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Re: [Neo] Slowenische Variante von Neo

2011-02-17 Diskussionsfäden Matija Šuklje
Hallo Alex!

vielen Dank für deine prompte und lange Antwort!

On Thursday 17 of February 2011 07:47:13 Alexander Koch wrote:
 es ist sehr schön zu hören, dass es Interessierte an Neo für andere
 Sprachen gibt. Außerdem scheint es ja bereits schon einige Untersuchungen
 für die Häufigkeiten in der Slovenischen Sprache zu geben. Zu überlegen
 wäre auch, ob ihr nicht mit anderen, sehr ähnlichen Sprachen, wie z.B.
 Kroatisch/„Westsüdslawisch“ zusammenarbeitet und ein überregionales Layout
 entwerft. Ein dadurch entstehender kleiner Nachteil in der Optimierung
 bzgl. Slowenisch wird vielleicht durch ein größeres Einsatzgebiet wieder
 wettgemacht. (Hier mag es auch politische Implikationen geben.)

Hmmm, ich verstehe was du dammit meinst aber ich weiss nicht ob die 
Buchstabenheufigkeit da ähnlich genug ist. Ausserdem, wie du am Ende auch 
angemerkt hasst, müsste man auch andere Buchstaben mitkalkulieren. Aber wenn 
es sinn machen würde, könnte mann es so auch später erweitern.

 ich habe mir mal grundsätzliche Gedanken gemacht, was Neo ausmacht. Dies
 ist zunächst ganz grob die Optimierung auf die deutsche Sprache und die
 Ebenenstruktur, durch die man die vielen Zeichen eingeben kann, inkl.
 Programmierebene, etc. Durch geäußerte Bestrebungen z.B. nach Neo-QWERTZ
 und eine irgendwann bevorstehende Veröffentlichung von Neo 2 (und damit
 steigende Bekanntkeit) und eine aufkommende Diskussion über eine
 Modularisierung von Neo 3 habe ich mir weitere Gedanken gemacht, wie man
 Neo verallgemeinern, aber das was Neo ausmacht, behält.
 
 Die hier vorgeschlagene Verallgemeinerung besteht nicht darin, die
 Optimierung der Grundebene auf eine Sprache aufzuheben und ein Layout für
 alle zu schaffen, sondern vielmehr die Sprache, nach der optimiert wird,
 nicht festzulegen. Dazu hier was für mich Neo ausmacht:

Wenn dies eine wirchlichkeit für Neo3 wäre, würde ich mich sehr freuen! Das is 
das ungefähr das selbe was ich mir dabei dachte — Neo als eine Norm und 
Grundregeln für ergonomische Layouts für diverse Sprachen. Ich hab mir selber 
so gedacht, das die ersten zwei Ebenen halt Sprachenspezifisch sein solten so 
wie die Spezielzeichen die auf Spezifischen Buchstaben basieren. Andere Ebenen 
und Spezielzeichen solten aber so bleiben, dass wenn Irgendjemand eine 
anderssprächige Neo Tastatur in der hand hatt, schon weiss wo die zeichen 
liegen.

Weil English die moderne Lingua Franca ist, würde ich auch vorschlagen dass 
auch diese Sprache in jeder Variante von Neo zu berücksichten ist — ich 
schlage vor wenigstens 1/4 und am meistens 1/2.

Weil wir hier der selben Meinung zu sein scheinen, werde ich nur die Punkte 
kommentieren, wo ich was hinzufügen meine.

 • Alle lateinischen Grundbuchstaben (auch solche, die in der Zielsprache
 nicht vorkommen) sind optimiert nach der gewählten Sprache auf der
 Haupttastatur, die Ziffernreihe ist oben.

+1 

 • Es gibt die drei toten Tasten, an der festgelegten Position

Welche meinst du dammit?

 ⇒ Es gibt vier Tasten um (häufige) Sonderzeichen unterzubringen (Dies ist
 der Anzahl der Tasten geschuldet)

Da meinst du die „üöäß“, „çë usw. wie du unten angedeutet hasst?

 Mögliche Sonderzeichen auf Ebene 1 wären dann (zur Illustration):
 Deutsch:üöäß (wie gehabt),
 Englisch:   æœ♫ (optional: ðß),
 Island: æðþö
 Dänemark:åøæ (ein weiteres suchen)
 Esperanto   ŭĥ♫ (ein weiteres, tote Tasten: ĉĝĵŝ)
 Finnischäåö (+ein weiteres)
 Französisch:çëïœ (kein Platz: üÿ)
 Niederländisch: äëïij
 Türkisch:   ıçşğ (tote Tasten: öü)
 Vietnamesisch:  ơưăđ


 Weitere Empfehlungen (könnten auch zu obigen gezählt werden)
 • Im Zweifel bleibt es so, wie es gerade ist
 • Die E2 der Ziffernreihe, speziell »«$€„“” und damit auf E3 ¹²³›‹¢¥‚‘’
   sollten erhalten bleiben.

Das könnte unpraktisch für Französisch und eventuel die Schweizer sein, weil 
die benützen die Zitatzeichen andersrum → « C'est un citat. »
Persönlich, würde ich es auch so lassen, aber ich deute es halt an.

 • Wenn die Häufigkeiten der Sonderzeichen klein genug sind, auf die
 bisherigen Positionen von üöäß, falls möglich unter die passenden Vokale

Nicht alle Sondernzeichen sind Vokale. Zum beispiel: ñ, č, š, ž, đ, ć, ł, ş, ç

 Portierungsanleitung (z.B. auf andere Sprachen):
 → Häufigkeiten der Zeichen berechnen und E1/E2 bestimmen, Sonderzeichen
 dabei einbeziehen. → Siehe die Axiome
 → Gibt es zu viele oder zu wenige Sonderzeichen, extra Überlegungen
 → tote Tasten, falls sehr unpraktisch, (minimalinvasiv) anpassen
 → Evtl ¤ durch nationale Währung ersetzen (falls sonst nur über Cokos)
 → Ebene 5 und 6 festlegen
 
 Es werden jeweils die ersten beiden Ebenen durch die Sprache festgelegt,
 alles andere ergibt sich durch allgemein spezifizierte Zusammenhänge von
 selbst. Es werden zusätzlich jeweils Ausnahmen/Erweiterte Regeln für die
 Sprachen gefunden, damit das Endergebnis schlüssig ist.

Kling gut!
 
 Ich schiele mit diesen Vorschlägen neben einer möglichen Ausbreitung der
 Neo- Idee auf andere 

Re: [Neo] Neo lernen und … Emacs oder Vim?

2011-02-17 Diskussionsfäden Arne Babenhauserheide
On Thursday 17 February 2011 19:57:47 Jakob Hetzelein wrote:
 Am 17.02.2011 04:02, schrieb no...@lavabit.com:
  Eignet sich einer von denen mehr für Neo?
  Lassen sich beide Editoren gut für Neo anpassen, oder muss man bei
  gewissen Dingen zurückstecken?

 Ich kann hier leider nur für vim sprechen, und dafür gibt es natürlich
 eine Lösung. Ironischerweise muss mensch aber die Ergonomie der
 vim-qwertz-Navigationstasten bei Benutzung des ergonomischen Neo-Layouts
 aufgeben. Paradox.

Emacs ist unter Neo meiner Erfahrung nach deutlich leichter zu verwenden als
unter Qwertz.

Interessanterweise fällt mir das Umlernen der Befehle beim Layoutwechsel nicht
allzu schwer, weil die Befehle auf die ihrem Anfangsbuchstaben entsprechende
Taste gebunden sind. Ich denke bei den meisten Befehlen eh C-x C-s („ix-ess“)
und nicht „rechter Finger oben“ :)
Ein paar gehen wirklich in die Reflexe über, aber das sind die häufigsten, die
entsprechend schnell wieder umgelernt sind.

Das schöne ist, dass durch dieses Konzept emacs mit jeder beliebigen Belegung
sinnvoll zu verwenden ist.

Allerdings eine Warnung vorneweg: Emacs zu verwenden beinhaltet das Risiko,
dass du immer größere Teile deiner Arbeitsabläufe in ihn verlagerst. Er ist
inzwischen nicht mehr nur mein Editor, sondern auch LaTeX-IDE (mit grafischer
Formelvorschau), Programmierplattform, Zeitplaner (org-mode, und ich kratze
erst an der Oberfläche), GnuPG-verschlüsseltes Tagebuch, Darkroom-
Schreibprogramm, Musikabspieler (emms), identi.ca client und vieles mehr. In
emacs zu arbeiten wird Stück für Stück immer natürlicher und irgendwann wirkt
alles andere unelegant und einschränkend.

Ein paar meiner Notizen gibt es auf
http://draketo.de/licht/freie-software/emacs
(der vorige Absatz ist grade auch da gelandet :) ).

Liebe Grüße,
Arne

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Re: [Neo] Vergleich Selma ↔ Neo

2011-02-17 Diskussionsfäden Arne Babenhauserheide
Hi,

On Wednesday 16 February 2011 13:31:23 Erik Streb del Toro wrote:
 Wenn man jetzt aber wieder die Konsolenbefehle und noch ein paar andere
 Sprachen in die Erstellung der „perfekten“ Tastaturbelegung mit
 einbezieht, wird diese wahrscheinlich wieder ähnlich gut/schlecht wie
 Neo werden ⇒ man kann also gleich bei Neo bleiben, wenn man nicht
 überwiegend (≈ 100 % der getippten Zeichen) deutsche Texte schreibt.

Da gerade beim englischen und deutschen große Ähnlichkeiten bestehen, sehe ich
das Risiko nicht.

Für vollkommen andere Sprachen sollte eine optimierte Belegung nicht
schlechter sein als Qwertz, denn wenn ich 100 zufällige Belegungen erstelle,
sind davon im Durchschnitt 50 besser als Qwertz, und wenn die Sprachen nicht
korrelliert sind, sollte die Optimierung für das Deutsche einer
Zufallsbelegung der anderen Sprache entsprechen…

Konsolenbefehle und andere Sprachen sollten mMn nicht den Großteil der Korpus
ausmachen. Dadurch, dass sie eine Minderheit sind, sorgen sie nur dafür, dass
ihre N-Gramme nicht vollkommen grausig zu tippen sind (dadurch hat nur
wirklich teures wie Fingerwiederholungen einen starken Einfluss auf den
Optimierer, der Rest wird von den viel häufigeren N-Grammen der Hauptsprache
„überstimmt“).

 Daher bin ich gerade am Überlegen, ob ich das Salma-Experiment abbrechen
 soll. Allerdings muss man auch betrachten, dass QWERTZ-Schreiber sehr
 hohe Tippgeschwindigkeiten erreichen – und das meist ohne irgendwelche
 durch „Unergonomie“ ausgelösten gesundheitlichen Beschwerden.

Dafür sollte ich vielleicht nochmal wiederholen, dass HAEIK eine
experimentelle Belegung ist, die keinen Anspruch darauf hat, ein zukünftiges
Neo3 zu werden. Sie dient nur dazu, noch fehlende Parameter zu finden und
Gewichtungen anzupassen, mit denen dann eine komplett neue Belegung auf
Grundlage eines Multilingualen Korpus erzeugt werden kann.

Ein paar neue Parameter gibt es bereits, aber ich will HAEIK intuitiv drin
haben, bevor ich was definitives sage. Inzwischen ist es zwar großteils in
meinem Kopf, aber ich stocke doch immer wieder, und das sollte sich noch
ändern.

Ein Zwischenergebnis kann ich aber schon geben: HAEIK ist stärker nach unten
orientiert als Neo 2 (die Zeigefinger liegen eher zwischen Grundlinie und , und
abgesehen von ein paar wenigen unschönen Bi-/Trigrammen (z.B. „pf“) fühlt es
sich für das Deutsche extrem flüssig an. ü oben sorgt immernoch für Fehler, und
e und a mache ich immer wieder falsch (die bei denen die Position ähnlich wie
bei Neo ist, aber nicht genau gleich).

Englisch tippen geht besser als mit Neo, hat aber dann und wann Bruchstellen,
wenn auch weniger als Erwartet (im Korpus ist bisher kein Wort englisch,
alles, das passt, liegt an der Korrelation der N-Gramme).

Liebe Grüße,
Arne

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