Re: [Neo] Axios

2016-01-31 Diskussionsfäden Jochen Sum
Hallo,

danke für den Link.

Gr. Jochen

Am 30. Januar 2016 um 15:43 schrieb :

> Hallo,
>
> Bei dem ErgoDox, auf das ich durch den Thread erst aufmerksam wurde
>>
> dann will ich doch mal wieder auf diese Weiterentwicklung der Ergodox
> aufmerksam machen (falls sie denn jemals fertig wird):
> https://geekhack.org/index.php?topic=44940.1700
>
> --
> Mit freundlichen Grüßen
> Renate Regitz
>
>


Re: [Neo] Wir brauchen den echten Korpus

2016-01-30 Diskussionsfäden Jochen Sum
... da steig ich mit den Threads noch nicht so ganz durch. Auch inhaltlich
hat sich in den paar Tagen mein Horizont explosionsartig erweitert. Sehr
informativ, aber auch der Komplexität entsprechen verwirrend.
 Um mich dann doch noch in das Thema einzureihen:
 Ist mit Korpus eine festgelegte Basis gemeint?
Wie z.B. die Ebene 1-3 der Neo2. Denn dann driften die Belegungs-Interessen
deutlich auseinander.  Ich persönlich bin typografisch indisch orientiert
und mit griechischem gar nichts zu tun.
 Da hängten sich bei mir auch etwas die Bedenken bezüglich der ErgoDox auf.
 Denn ich stellte mir die Frage, ob es in einer sinnvollen Relation steht,
sich für auf statistischen »Mini«-Prozent beruhende Vorteile zu weit vom
Standard weg zu bewegen? Dies bezog sich z.B. auf die um platzierte ›ENTER‹
und ›Tab‹ Taste.
Eben um eines Korpus willens.


Bei mir bisher ganz gut. Ich habe auf den großen Shift, Space und Enter
(zusammen mit Neo Mod4); auf den kleinen die Modifier (Strg,Alt,Super,Mod3).
Die Daumen sind präzise genug, als dass sie die großen Tasten nicht
bräuchten. Es ist bloß angenehmer, finde ich, seinen ganzen Daumen darauf
ablegen zu können. Achja, die Shift-Taste auf dem Daumen hat sich mehr als
bewährt. Macht das Tippen insgesamt sehr viel angenehmer!

Problematisch ist eher, dass die äußeren Daumentasten zu weit weg sind. Für
Leute mit kleinen Händen könnte das schwierig werden.
Aber auch hier gibt es schon interessante Mods der Community, u.a. welche
die den Thumbcluster um 90° versetzt an das Hauptfeld gebastelt haben,
sodass der Daumen in seiner natürlichen Bewegungsrichtung auf die Tasten
drücken kann. Leider gibt es da nicht mehr als ein paar Prototypen, aber
ich bin sehr gespannt was da noch kommt.
‹‹

Das war schon einmal eine bereichernde Antwort.
Denn ohne praktischem Ausprobieren, keine praktische Erfahrung.

›

Aber auch hier gibt es schon interessante Mods der Community, u.a. welche
die den Thumbcluster um 90° versetzt an das Hauptfeld gebastelt haben,
sodass der Daumen in seiner natürlichen Bewegungsrichtung auf die Tasten
drücken kann. Leider gibt es da nicht mehr als ein paar Prototypen, aber
ich bin sehr gespannt was da noch kommt.

‹

Das war auch ein guter Hinweis.
Morgen hole ich aus meinem Bastellager, Plastellin (Knetmasse) und werde
mich daran machen an die ErgoDox angelehnt eine zu modellieren.
Habe Erfahrung mit Silicon-Kautschuk und möchte da einer Selbstbauidee.
Das Zeug ist auch nicht so billig, aber da steht noch eine Dose rum.


Womit wir bei meiner wort-spielerischen Anspielung auf die Kosten wären.
Klar das der Preis so speziell ist, wie das Produkt und dessen
Verkaufszahlen.

 Vom halten der Grundstellung her ist das Teil sicher Klasse.

Aber ich hab da irgendwo gelesen, es geht hier um einen Korpus.
Deshalb wurde ich mich noch über Tipps zu meiner  folgenden
Schlussfolgerung - dieses Mal bezüglich einer Kernbelegung - freuen.

Und zwar:
Aus der Perspektive des Neo-Einsteigers erscheint es mir sinnvoll einen
Korpus der auf allgemeinen Erkenntnissen entwickelt wurde, für den Neuling
anzubieten. Denn ich finde das Umlernen überraschen flüssig, wenn der Speed
auch noch etwas Zeit braucht. Dann aber über Tutorials oder durch Software
eine - vielleicht zum fließenden Übergang - zu verfeinerten
benutzerdefinierten Layouts für die Allgemeinheit gangbar zu machen.
Vielleicht gibt es diese Pfade schon.
Dann wäre ich über einen Hinweis froh.
Wo find ich Infos, Anleitungen, Tutorials e.t.c. wie man die keymaps
(vorzüglich Linux) entsprechend Anpasst. Die Layouts sind ja auch
anwendungsbedingt unterschiedlich sinnvoll (LaTex, Vim e.t.c). Ein
weitgefächertes Gebiet eben.

So dann überlasse ich den tiefer Eingedrungenen das Feld und bemühe mich in
Zukunft den rechten Thread zu finden.

Gruß

Jochen



Am 30. Januar 2016 um 13:38 schrieb paul :

> Hallo Jochen,
> schön dass du den Weg zu Neo und zu alternativen Tastaturen allgemein
> gefunden hast. :-)
> Leider bin ich mir nicht ganz sicher, was du damit meinst: (und hast du
> dich evtl im Thread geirrt? Das hat ja nichts mehr mit dem deutschen Korpus
> zu tun.)
>
> So weit es möglich ist die Grund-»Stellung« zu halten - koste es was
>> es wolle???  Bei dem ErgoDox, auf das ich durch den Thread erst
>> aufmerksam wurde, knickt beim mir das »koste es was es wolle«
>> zugegebener Weise schon ein.
>>
> Macht das die ErgoDox nun gut oder nicht?
>
> Allerdings kam mir, durch die handweise geteilte Tastatur, die Idee,
>> dass man dann auch gleich die Maus in die re Tastatur einbauen
>> könnte. Man müsste dafür eventuell eine Handballen-Auflage zum
>> bewegen der re Tastatur konsipieren. So könnte man z.B. mit einem
>> Tastendruck einen Maus-Modus aktivieren und hätte - locker - aus der
>> Grundstellung heraus vier  »Maus«-Tasten zur Verfügung, von der
>> Erweiterung des »Maus-Modus« über die restliche rechte, sowie die
>> linke Tastatur, ganz zu schweigen.
>>
> Das gibt es z.T. schon, siehe 

Re: [Neo] Wir brauchen den echten Korpus

2016-01-30 Diskussionsfäden Jochen Sum
Hallo,

ich bin recht neu in der Mailinglist und bin auch erst kürzlich auf Neo
gestoßen. Als 10 Fingertipper ist klar:
 So weit es möglich ist die Grund-»Stellung« zu halten -
koste es was es wolle???  Bei dem ErgoDox, auf das ich
durch den Thread erst aufmerksam wurde, knickt beim
mir das »koste es was es wolle« zugegebener Weise schon ein.
 Allerdings kam mir, durch die handweise geteilte Tastatur, die Idee, dass
man dann auch gleich die Maus in die re Tastatur einbauen könnte. Man
müsste dafür eventuell eine Handballen-Auflage zum bewegen der re Tastatur
konsipieren. So könnte man z.B. mit einem Tastendruck
einen Maus-Modus aktivieren und hätte - locker - aus der Grundstellung
heraus vier  »Maus«-Tasten zur Verfügung, von der Erweiterung des
»Maus-Modus« über die restliche rechte, sowie die linke Tastatur, ganz zu
schweigen.
 Das setzt allerdings einen aufgeräumten Schreibtisch voraus. Hier lassen
sich aber mit einem Schneeschipper schnelle Ergebnisse erzielen.
 Ansonsten bin ich, nach relative kurzem »mich hineinversetzen«, von der
Tastenanordnung der ErgoDox nicht 100% überzeugt. Obwohl ich das Konzept
mit den Daumetasten sehr gut finde.
 Das liegt aber sicher - mit - an den deutschen Umlaut-Tasten.
 Wohl ein generelles Problem:
»One World viele Tasten - beziehungsweise viele verschiedene
Uni-Code-Zeichen.«
 Frage: Wie bewähren sich die »vielen« Daumentasten?
Wäre es nicht besser die Tasten der ersten Reihe zu teilen und die der
Hinteren groß zu machen?

Gruß






Am 28. Januar 2016 um 16:29 schrieb Rein Wolf-Heider :

> Hallo MarkuB,
>
> inzwischen befasse ich mich nicht mehr mit Tastaturen, bei denen Texte
> buchstabenweise eingegeben werden, sondern mit einer Steno-Tastatur.
>
> Bei ihr werden die dreißig häufigsten deutschen Wörter mit einem einzigen
> Buchstaben und dem Abstand gekürzt und viele weniger häufige Wörter mit
> zwei Buchstaben. Für die Flexionen werden besondere Kodes vorgesehen, die
> sich leicht greifen lassen und nicht die Buchstaben der Wortstämme
> verwenden.
>
> Das Programm läuft auf einem Scheckkartencomputer, den man zwischen
> Tastatur und PC einfügt, und der die eingegebenen Kürzungen in Klartext
> übersetzt. Das Ziel ist eine beträchtliche Erhöhung des Schreibtempos. Dies
> lässt sich nur erreichen, wenn man viel weniger Tasten drücken muss, als
> nachher Buchstaben auf dem Bildschirm erscheinen.
>
> Dieses Ziel führt zu neuen Gesichtspunkten. Beispielsweise kommt der
> Buchstabe *d* in Texten recht häufig vor. Am häufigsten kommt er bei den
> Artikeln *der, die, das, des, dem, den* und der Konjunktionen *und* vor.
> Diese sieben Wörter werden jedoch mit einem anderen Buchstaben (nicht mit
> *d*) und dem Abstand gekürzt. Damit verliert das *d* erheblich an
> Häufigkeit und kann an einer weniger griffgünstigen Stelle des Tastenfeldes
> untergebracht werden.
>
> Eine Häufigkeitsliste der deutschen Silben habe ich bisher nicht gefunden.
> Ich will sie anhand der Häufigkeitsliste des Instituts für Deutsche Sprache
> in Mannheim ermitteln (320 000 Wörter mit Häufigkeitsangaben).
>
> Freundliche Grüße aus Pforzheim
> Wolf-Heider Rein
> whr...@t-online.de
>


Re: [Neo] Wie steht es eigentlich um das Neo Layout?

2016-01-27 Diskussionsfäden Jochen Sum
... für mich ist es sowieso klar, das man in der Außenseiterrolle des
Neo-Layoutbenutzers, gut daran tut auch Qwertz zu können und im Training zu
bleiben. Ich war für mich überrascht, wie schnell man  zwischen den beiden
Belegungen wechseln kann. Also an fremden Rechnern mal die E-Mails
checken oder Googeln ist mit Qwertz ok. Der große ergonomische Vorteil von
Neo kommt sowieso erst bei längerem Schreiben und den Sonderzeichen richtig
zum tragen.
 Apropos tragen -- ein eigenes Linux (z.B. Knoppix eventuell in Kombination
mit einer externen Festplatte)  kann locker als vollwertiges Betriebssystem
herhalten. Allerdings geht das auch nicht ohne Gefrickel und
Kompromissen. Gerade mit dem neuen UEFI Standart tut man gut daran ein paar
»Semester«  UEFI und Bios Einstellungen zu recher-studieren.

So long

Jo


Am 27. Januar 2016 um 14:51 schrieb MarkuB :

> Am 26.01.2016 um 22:10 schrieb paul:
>
>> Achso, am liebsten wäre mir, wenn man eine Tastatur im Neo 2 Layout
>>> hätte die man einfach am PC anschließen kann, ohne das man an der
>>> Software etwas umstellen muss. Geht das?
>>>
>>
>> Kurze Antwort: nein, so richtig geht das nicht.
>>
>> Es gibt zwar Tastaturen wie das TrulyErgonomic oder die ErgoDox (sehr zu
>> empfehlen btw), die voll programmierbar sind.
>> ABER: Jeder Tastendruck sendet nicht ein bestimmtes Zeichen (in ASCII
>> oder Unicode), sondern einen Keycode, der daraufhin nochmal vom OS
>> interpretiert und in das richtige Zeichen umgewandelt wird.
>> Dh. wenn du eine solche Tastatur hättest, würde sie unter Umständen an
>> einem deutschen PC andere Zeichen produzieren als an einem bei dem US
>> als Sprache eingestellt ist.
>> So ganz ohne Software geht es dann leider doch nicht
>>
>>
>>
>> Die Methode hat ihre Grenzen, dass ist mir bewusst. Aber da man eher
> selten auf einen PC mit anderem Layout trifft oder zumindest auf Qwertz
> umstellen kann fällt das nicht so ins Gewicht. Man kann ohne Software also
> schon einiges machen
>
>
>


Re: [Neo] Windows-Treiber womit erstellt?

2016-01-20 Diskussionsfäden Jochen Sum
#... es gibt also Leben da draußen ... danke für die Antwort. So müssen wir
uns - zum Glück -
#noch auf die uns vom Leben mitgegebenen Fähigkeiten verlassen uns lernend
anpassen.

Daraus spekuliere ich, dass diese programmierbaren Gaming-Keyboards die
Einstellungen auf dem Board selber speichern. Wäre es dann nicht möglich
diese programmierbare Schnittstelle auf einem höherem Level zu
installieren. Das heißt oberhalb aller Tastaturen. Die
Soracheinstellungen/Tastaturlayouts werden ja auch von allen Tastaturen (im
besten Fall) erkannt.
...



Am 20. Januar 2016 um 10:26 schrieb Dan :

> auch mich würde eine entsprechende Lösung sehr interessieren! Meistens ist
> meine TEK an den Laptop angeschlossen, aber unterwegs arbeite ich auf der
> Laptoptastatur, somit ist die TEK-Hardware-Programmierung keine Lösung...
>
>
>


[Neo] Benutzer-Belegungs-Software

2016-01-13 Diskussionsfäden Jochen Sum
Hallo zusammen,

ich denke je tiefer man in der Belegung der Ebenen mit Sonderzeichen oder
Diakritikas geht, desto weniger werden Statistiken über die Häufigkeit
weiterhelfen.

Deshalb mein fragender Vorschlag:

Ist es nicht möglich eine Softwareschnittstelle zu entwickeln, mit der man
- zumindestens - die tieferen Ebenen benutzerdefiniert belegen kann?


Gruß

Jochen sum