Re: [Neo] symmetrische Bigramme

2011-04-18 Diskussionsfäden Arne Babenhauserheide
Hi Michael,

On Monday 18 April 2011 03:32:55 you wrote:
  * Kleine Verschiebungen gegenüber dem Vorlayout tun weh. Lieber ein
  harter Bruch.

 Das mag sachlich stimmen, darf im kontext einer deutsch optimierten
 Tastatur aber keinesfalls als Bedingung / Kosten definiert werden,
 sonst müsste die Tastatur deutsch optimierte Tastatur für Leute mir
 Vorerfahrung im 10 Fingertippen heißen. Es muss immer von einem Kind
 ausgegangen werden, welches keine Vorerfahrung hat.

Das ist auch kein technisches Optimiererkriterium (dafür müsste ich wissen,
mit was Leute vorher tippen), sondern einfach die Warnung: „versucht nicht,
das Layout möglichst ähnlich zu machen.“

Wenn ein paar Tasten gleich sind, ist das leichter zu lernen. Wenn aber ein
paar *fast gleich* sind, ist das grausam :)

Wobei allerdings effchen (aus IRC) damit weit weniger Probleme hat als ich.

Liebe Grüße,
Arne
--
Ich hab' nichts zu verbergen – hab ich gedacht:

- http://draketo.de/licht/lieder/ich-hab-nichts-zu-verbergen



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Re: [Neo] symmetrische Bigramme

2011-04-17 Diskussionsfäden Arne Babenhauserheide
On Saturday 16 April 2011 15:42:14 Karl wrote:
 Mir ist es lieber, den Optimierer möglichst wenig einzuschränken. Mit
 Einschränkungen solcher Art, wird da nicht der Sinn der computergestützten
 Optimierung untergraben?
 Für besser halte ich nach wie vor, vom Optimierer Vorschläge zu bekommen,
 die von Menschen getestet werden - ohne den Optimierer daraufhin
 einzuschränken.

Das ist, was ich bisher mache, und ich schließe mich da gerne einer
Gruppenentscheidung an. Genauso bei Verwechslungen (v.a. wenn sich
herausstellen sollte, dass alle Leute andere Tasten verwechseln).

Für mich sind Verwechslungen relevant, aber ich will die bestmögliche
Tastaturbelegung für alle finden, nicht nur für mich. Wenn Verwechslungen aber
ein häufiges Problem sein sollten, dann gehören sie meiner Meinung nach zur
Optimierung.

Ob wir die aber den Optimierer machen lassen, oder sie später bei der Auswahl
und der Feinanpassung berücksichtigen, ist für mich nicht so wichtig.

Und jede Einschränkung, die der Optimierer nicht braucht, ist eine, die ich
nicht programmieren muss :)

Liebe Grüße,
Arne

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Re: [Neo] symmetrische Bigramme

2011-04-17 Diskussionsfäden Michael Gattinger

Am 24.03.2011 01:10, schrieb Pascal Hauck:

Mein Tippgefühl sagt mir, dass es eine große Stärke von Neo ist, „en“, „ch“
(und sogar „ti“) auf gespiegelten Positionen zu haben, also symmetrische
Bewegungen mit beiden Händen auszuführen. Dieses Merkmal ist leider bei
anderen Entwicklungsstufen nicht beachtet worden.

Es wäre interessant, zu sehen, welchen Einfluss dieses Symmetrie‑Kriterium auf
den Optimierer hätte.

Ich finde diese Überlegung interessant und bitte sie im Hinterkopf zu 
halten und mal zu Untersuchen.




Re: [Neo] symmetrische Bigramme

2011-04-17 Diskussionsfäden Michael Gattinger

Am 16.04.2011 01:34, schrieb Arne Babenhauserheide:

Mein Fazit:

* Kleine Verschiebungen gegenüber dem Vorlayout tun weh. Lieber ein harter 
Bruch.
Das mag sachlich stimmen, darf im kontext einer deutsch optimierten 
Tastatur aber keinesfalls als Bedingung / Kosten definiert werden, 
sonst müsste die Tastatur deutsch optimierte Tastatur für Leute mir 
Vorerfahrung im 10 Fingertippen heißen. Es muss immer von einem Kind 
ausgegangen werden, welches keine Vorerfahrung hat.




Re: [Neo] symmetrische Bigramme

2011-04-16 Diskussionsfäden Karl
Arne Babenhauserheide writes:

 Ich würde ja vermuten, dass irgendwann jede Taste ihren eigen Ort im Hirn
 hat, und dass sie sich durch die Buchstaben und die Fingerhaltung
 unterscheiden. Wenn beides ähnlich ist, gibt es Probleme.

Auch beim erstmaligen Erlernen eines Zehnfingersystem - d. h. ohne Vorkenntnis
eines Zehnfingersystems - treten regelmäßig Verwechslungen von Buchstaben auf,
was sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen passiert. Verwechslungen von
Buchstaben sind beim Erlernen eines Zehnfingersystems unvermeidbar, erst recht
beim Umlernen von einem gewohnten Zehnfingersystem auf ein anderes
Zehnfingersystem.

Das Verwechslungsphänomen verschwindet im Laufe längerer Anwendung eines
Zehnfingersystem - nach dem Erlernen - bei jedem Tastschreiber recht
zuverlässig. Mit der Tippgeschwindigkeit verhält es sich ebenso.

Zum Abschluss eines Zehnfingertastschreibkurses hat jeder Absolvent eine
Fehlerquote und eine Tippgeschwindigkeit erreicht, die längst nicht sein
persönliches Optimum darstellt, das erst im Laufe von ein bis drei Jahren nach
dem Erlernen erreicht wird.

Da eine ergonomisch optimierte Tastenbelegung sowieso besser erlernbar ist (zu
dem Ergebnis kam Dvorak), brauchen wir uns nicht weiter Sorgen um die
Erlernbarkeit bzw. die Umlernbarkeit zu machen, zumal die letzten Problemchen
beim Tippen sich sowieso im Laufe einiger Jahre nach dem Erlernen legen.

Wenn es um das Umlernen eines gewohnten Zehnfingersystems auf Neo3 geht, dann
kommt aufgrund des wahrscheinlichsten Umlernfalles wohl ausschließlich Qwertz
als Bezugssystem in Frage, aber keinesfalls Neo2, Dvorak oder sonstwelche
Belegung. Immerhin sollten wir uns vorwiegend in diejenigen hineinversetzen,
die noch kein Zehnfingersystem können oder nur eines, was fast immer Qwertz
sein wird.

Ja, ich weiß, dass die Meinung hier nicht gern gesehen wird, jedoch mag man
sich darüber im Klaren sein, dass eine ergonomisch optimierte Tastenbelegung
sogar ohne Berücksichtigung der Erlernbarkeit bei der Optimierung so
hinreichend viel besser erlernbar ist als Qwertz, dass die Erlernbarkeit und
Umlernbarkeit bei der Optimierung keiner Berücksichtigung bedarf.
Also braucht die Erlernbarkeit nicht verbessert zu werden, da sie ohnehin
hinreichend gut ist.
Zudem spielt es keine Rolle, wie gut eine Tastenbelegung erlernbar war,
wenn man sie erlernt hat - sonst würde kein Mensch Qwertz lernen oder können.

Aus den Gründen halte ich es für unpassend, die (überbewertete) Erlernbarkeit
bzw. Umlernbarkeit als Optimierungskriterium erfassen und in den Optimierer
einfließen zu lassen.

 Übrigens würde ich inzwischen sagen, dass Vokale links sein sollten, da nach
 Tolkien die Konsonanten die Bedeutung tragen (linke Hirnhälfte = rechte Hand)
 und die Vokale eher Emotionen vermitteln (rechte Hirnhälfte = Linke Hand).
 
 Wenn ich Tasten festlegen sollte, die gleich bleiden sollten [...]

Wenn man den Optimierer so einstellt, dass nur Handwechsel keine Strafpunkte
ergibt und sämtliche anderen Kriterien hohe Strafpunkte, dann müsste
herauskommen, welche Buchstaben nicht auf derselben Tastenhälfte liegen sollten.
Zumindest wüssten wird dann, welche Buchstaben von der einen und welche von der
anderen Hand getippt werden sollten, um die Handwechsel maximal zu haben.
Das wäre für mich ein sehr viel wichtigeres Kriterium als die sowieso
hinreichend gute Erlernbarkeit. 

 Der Optimierer arbeitet bisher allerdings frei von solchen Einschränkungen

Das ist auch gut so.

 (wir könnten sie ihm geben, wenn wir wollen; z.B. um die
 Merkbarkeit zu verbessern).

Mir ist es lieber, den Optimierer möglichst wenig einzuschränken. Mit
Einschränkungen solcher Art, wird da nicht der Sinn der computergestützten
Optimierung untergraben?
Für besser halte ich nach wie vor, vom Optimierer Vorschläge zu bekommen, die
von Menschen getestet werden - ohne den Optimierer daraufhin einzuschränken.

 Ob au dabei auch auf einer Truly Ergonomic gut ist, muss sich noch zeigen,
 sobald die da sind…

Auch wenn die Truly Ergonomic einige Aspekte für eine tatsächlich ergonomische
Tastatur berücksichtigt, halte ich sie wegen fehlender Daumentasten für Neo2
bzw. Neo3 für ebenso untauglich, wie die meisten anderen alternativen Tastaturen
auch.

Mit netten Grüßen
Karl




Re: [Neo] symmetrische Bigramme

2011-04-16 Diskussionsfäden Navid Zamani

Am 16.04.2011 01:46, schrieb Arne Babenhauserheide:


Das Problem dabei ist, dass meiner Erfahrung nach kleine Unterschiede viel 
schlimmer sind als große…


Hast du dafür Messungen? Ich würde dem widersprechen. Aber ohne Zahlen 
sind unser beider Ansichten nur unbestätigte Hypothesen. Und da nützt 
mir meine genau so wenig wie deine. :)



Lernbarkeit ist bisher im Optimierer noch gar nicht vertreten,
Sollte sie auch nicht. Lernen muss man es nur einmal. Damit arbeiten den 
Rest seines Lebens. Das sind nur Unkosten, aus Angst der NEO-Leute, sie 
würden von potentiellen Nutzern nicht geliebt werden. (Das gleiche 
Problem warum z.B. KDE Windows hinterherläuft und MS *allen* 
hinterherläuft, statt zu versuchen einen eigenen *besseren* Weg zu 
gehen.) Ein gesundes Ego korrigiert das, ohne dem Layout zu schaden. :)



und ähnliche Buchstaben auf ähnlichen Positionen zu vermeiden ist ein schöner 
Parameter dafür.
Das hatte ich ja in meiner letzten Mail schon als 
MS-Clippy-Verdummungstaktik kritisiert. :)
Ganz ehrlich: Mit dieser Änderung würde ich NEO 3 nicht installieren. 
Weil das der Punkt wäre, an dem wir über gesunde allgemeingültige 
Optimierung hinaus wären, und nun für eine spezielle Untergruppe 
optimieren würden, die nicht nur sehr klein ist, sondern auch durch 
diese Änderung nur durch eine weitere solche Gruppe ersetzt wird.





Re: [Neo] symmetrische Bigramme

2011-04-15 Diskussionsfäden Arne Babenhauserheide
At Thu, 07 Apr 2011 14:13:10 +0200,
Navid Zamani wrote:
 Er könnte sich z.B. automatisch Betriebssystemweit eine Statistik aus
 den Eingaben und Fehleingaben machen, und anhand derer individuelle
 Layoutverbesserungen vorschlagen. Unter Berücksichtigung einer
 Minimierung der Umlernung.

Das Problem dabei ist, dass meiner Erfahrung nach kleine Unterschiede viel 
schlimmer sind als große… 

 Sonst muss man sich fragen, wann man jetzt ausreichend winzige
 Schliffe vorgenommen hat, und es einfach gut genug ist. ;)

Das ist eine wichtige Frage, ja. Ich will auch irgendwann fertig sein :)
Aber bisher gibt es doch noch ein paar wichtige Punkte. Lernbarkeit ist bisher 
im Optimierer noch gar nicht vertreten, und ähnliche Buchstaben auf ähnlichen 
Positionen zu vermeiden ist ein schöner Parameter dafür. Sobald wir den 
ausgearbeitet haben, kann ich ihn implementieren. Das sollte uns noch ein 
großes Stück näher an ein gut Tipp- und lernbares Layout bringen.

Nebenbei ist der Optimierer jetzt auch nochmal 50% schneller :)

Liebe Grüße, 
Arne



Re: [Neo] symmetrische Bigramme (was: Ergonomische Tastaturbelegung führt zu Weltmeisterschaft)

2011-04-15 Diskussionsfäden Arne Babenhauserheide
At Thu, 7 Apr 2011 14:07:00 +0200,
Pascal Hauck wrote:
 Nicht nur bei Spiegelungen. Einer meiner häufigsten Fehler bei Neo2 ist die 
 Verwechslung von f und t. Ich kann es nicht ganz erklären und tippe auch 

Als Erinnerung für mich: vy macht mir auch Probleme.

Liebe Grüße, 
Arne



Re: [Neo] symmetrische Bigramme (was: Ergonomische Tastaturbelegung führt zu Weltmeisterschaft)

2011-04-08 Diskussionsfäden Geralt
On Thu, Apr 07, 2011 at 02:07:00PM +0200, Pascal Hauck wrote:
  Am Donnerstag, 7. April 2011, 08:59:01 schrieb Arne Babenhauserheide: 
  Wenn sehr ähnliche Buchstaben gespiegelt liegen, führt das leicht zu
  Verwechslungen.
 
 Nicht nur bei Spiegelungen. Einer meiner häufigsten Fehler bei Neo2 ist die 
 Verwechslung von f und t. Ich kann es nicht ganz erklären und tippe auch 
 blind. Dennoch scheint das ähnliche Aussehen und die Nähe dieser beiden 
 Buchstaben mich zu verwirren.
 
Ich habe hauptsächlich mit p und b Probleme, wobei ich diese darauf
zurückführe, dass man bei Qwertz das b mit dem linken Zeigefinger (weit
gespreizt) tippt und bei Neo sind die Wege von b und p gleich,
allerdings muss man jetzt den rechten statt des linken Zeigefingers
benutzen.

Ich tippe nun fast ein Jahr Neo und das Problem ist nach wie vor da,
hauptsächlich wenn ich ein b tippen will. Das p, wie bei „Problem“ im
letzten Satz, bereitet dagegen nur selten Probleme (meist wenn ich mich
davor durch ein paar Vertippten „b“s mehr darauf konzentriere).

Es wäre interessant zu wissen, ob solche Probleme hauptsächlich bei
Personen auftreten die zuvor jahrelang Qwertz blind/10-Finge getippt
haben.



Gruß Geralt



Re: [Neo] symmetrische Bigramme (was: Ergonomische Tastaturbelegung führt zu Weltmeisterschaft)

2011-04-08 Diskussionsfäden Marco Antoni

Hallo Geralt,

ich denke in der Tat, dass das in diesem Fall durch die jahrelange  
QWERTZ-Erfahrung zurückzuführen ist. Ich habe bei mir p und z vertauscht  
(weil z etwas öfter vorkommt als p*), so dass p und b bei mir also  
symmetrisch liegen (von der Ruheposition der Zeigefinger eine Reihe nach  
unten und eine Spalte in die Mitte) - keinerlei Probleme, weder in dieser  
Konstellation noch davor, als die Buchstaben noch nicht vertauscht waren.  
Lediglich in der Umgewöhnungszeit hatte ich einige Vertipper.


Ich denke, Lernbarkeit eines Layouts ist wichtig, aber nur, wenn das  
Layout mehr an Lernbarkeit gewinnt als es an Ergonomie verliert. Man  
könnte sowas wie die perfekte Lernbarkeit (=1) und die perfekte Ergonomie  
(=1) postulieren und das Maximum von Lernbarkeit*Ergonomie suchen.  
Letztlich hängt dann die relative Gewichtung wieder an  
Bewertungsfunktionen, die stell ich aber nicht auf – soll nur eine  
verständliche (?) Darstellung meiner Gedanken sein.


Gruß, Marco8

* siehe auch:  
http://de.wikipedia.org/wiki/Buchstabenhäufigkeit#Buchstabenh.C3.A4ufigkeiten_in_deutschsprachigen_Texten


Am 08.04.2011, 10:34 Uhr, schrieb Geralt usr.gen...@googlemail.com:


On Thu, Apr 07, 2011 at 02:07:00PM +0200, Pascal Hauck wrote:

 Am Donnerstag, 7. April 2011, 08:59:01 schrieb Arne Babenhauserheide:
 Wenn sehr ähnliche Buchstaben gespiegelt liegen, führt das leicht zu
 Verwechslungen.

Nicht nur bei Spiegelungen. Einer meiner häufigsten Fehler bei Neo2 ist  
die

Verwechslung von f und t. Ich kann es nicht ganz erklären und tippe auch
blind. Dennoch scheint das ähnliche Aussehen und die Nähe dieser beiden
Buchstaben mich zu verwirren.


Ich habe hauptsächlich mit p und b Probleme, wobei ich diese darauf
zurückführe, dass man bei Qwertz das b mit dem linken Zeigefinger (weit
gespreizt) tippt und bei Neo sind die Wege von b und p gleich,
allerdings muss man jetzt den rechten statt des linken Zeigefingers
benutzen.

Ich tippe nun fast ein Jahr Neo und das Problem ist nach wie vor da,
hauptsächlich wenn ich ein b tippen will. Das p, wie bei „Problem“ im
letzten Satz, bereitet dagegen nur selten Probleme (meist wenn ich mich
davor durch ein paar Vertippten „b“s mehr darauf konzentriere).

Es wäre interessant zu wissen, ob solche Probleme hauptsächlich bei
Personen auftreten die zuvor jahrelang Qwertz blind/10-Finge getippt
haben.



Gruß Geralt




Re: [Neo] symmetrische Bigramme (was: Ergonomische Tastaturbelegung führt zu Weltmeisterschaft)

2011-04-07 Diskussionsfäden Arne Babenhauserheide
 Gespiegelte Tasten
Wie sieht es allgemein mit Zeilenwechseln zwischen den Händen aus? Stört es, 
wenn ich links oben bin und dann rechts unten? 

Ich habe über die letzte Woche noch einen weiteren Parameter gefunden, aber 
noch nicht implementiert: Wenn sehr ähnliche Buchstaben gespiegelt liegen, 
führt das leicht zu Verwechslungen.

Beispiele: 

* pbgd auf gespiegelten Positionen.
* u und ü in der gleichen Spalte, einer obere, einer untere Zeile. Das führt 
bei mir ständig zu Verwechslungen).

Liebe Grüße, 
Arne



Re: [Neo] symmetrische Bigramme

2011-04-07 Diskussionsfäden Erik Streb del Toro
Arne Babenhauserheide schrieb am 07.04.2011 08:59:
 Gespiegelte Tasten
 Wie sieht es allgemein mit Zeilenwechseln zwischen den Händen aus? Stört es, 
 wenn ich links oben bin und dann rechts unten? 

Ist mir nicht aufgefallen.

 Ich habe über die letzte Woche noch einen weiteren Parameter gefunden, aber 
 noch nicht implementiert: Wenn sehr ähnliche Buchstaben gespiegelt liegen, 
 führt das leicht zu Verwechslungen.
 
 Beispiele: 
 
 * pbgd auf gespiegelten Positionen.
 * u und ü in der gleichen Spalte, einer obere, einer untere Zeile. Das führt 
 bei mir ständig zu Verwechslungen).

Bei mir das gleiche. b und g sind bei mir häufig verwechselt. Bei ü bin
ich nur etwas langsamer. Das könnte aber noch besser werden. Vielleicht
sind das alles keine so schlimmen Dinge, sondern erfordern nur mehr
Übung. Prinzipiell finde ich nämlich die Umlaute über oder unter den
passenden Vokalen ziemlich gut zum anfangen – als Eselsbrücke.

Grüße,
Erik

-- 
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Re: [Neo] symmetrische Bigramme (was: Ergonomische Tastaturbelegung führt zu Weltmeisterschaft)

2011-04-07 Diskussionsfäden Pascal Hauck
 Am Donnerstag, 7. April 2011, 08:59:01 schrieb Arne Babenhauserheide: 
 Stört es, wenn ich links oben bin und dann rechts unten?

Hat mich bisher nicht gestört – was aber auch daran liegen kann, dass man das 
nicht beliebig reduzieren kann und bereits bei Neo2 die häufigsten Buchstaben 
(insbesondere die Vokale) mittig liegen. Wenn bei einer anderen Belegung die 
Vokale in die obere oder gar untere Reihe rutschen, könnte das jedoch negativ 
auffallen. Man müsste es mal testen.


 Wenn sehr ähnliche Buchstaben gespiegelt liegen, führt das leicht zu
 Verwechslungen.

Nicht nur bei Spiegelungen. Einer meiner häufigsten Fehler bei Neo2 ist die 
Verwechslung von f und t. Ich kann es nicht ganz erklären und tippe auch 
blind. Dennoch scheint das ähnliche Aussehen und die Nähe dieser beiden 
Buchstaben mich zu verwirren.


Gruß,
Pascal



Re: [Neo] symmetrische Bigramme

2011-04-07 Diskussionsfäden Navid Zamani

Am 07.04.2011 11:35, schrieb Erik Streb del Toro:

Arne Babenhauserheide schrieb am 07.04.2011 08:59:

Gespiegelte Tasten

Wie sieht es allgemein mit Zeilenwechseln zwischen den Händen aus? Stört es, 
wenn ich links oben bin und dann rechts unten?


Ist mir nicht aufgefallen.


Ich habe über die letzte Woche noch einen weiteren Parameter gefunden, aber 
noch nicht implementiert: Wenn sehr ähnliche Buchstaben gespiegelt liegen, 
führt das leicht zu Verwechslungen.

Beispiele:

* pbgd auf gespiegelten Positionen.
* u und ü in der gleichen Spalte, einer obere, einer untere Zeile. Das führt 
bei mir ständig zu Verwechslungen).


Bei mir das gleiche. b und g sind bei mir häufig verwechselt. Bei ü bin
ich nur etwas langsamer. Das könnte aber noch besser werden. Vielleicht
sind das alles keine so schlimmen Dinge, sondern erfordern nur mehr
Übung. Prinzipiell finde ich nämlich die Umlaute über oder unter den
passenden Vokalen ziemlich gut zum anfangen – als Eselsbrücke.


Also bei mir trifft jetzt irgendwie nix davon zu…
Ich finde nun wieder, dass es bescheuert ist, die wichtigsten 
Kontrolltasten, wie Enter, Shift/Mod/Alt/Strg/usw, Backspace, u.ä. 
aussen zu haben.
Mod4 verbessert die Situation, doch isses dann auch wieder eine 
Tastenkombo, und damit langsam. Vor allem den linken Mod4 benutze ich 
wegen der Frickeligkeit eigentlich nie.
Enter sollte meiner Meinung nach auf eine zwei Tasten breite Taste in 
der Nähe des Zeigefingers oder Daumens. Zusammen mit allen anderen 
Navigationstasten (rein/ok/enter, raus/abbrechen/esc, rechts, links, 
hoch, runter). Und zwar ohne dabei eine andere Taste halten zu müssen.


Ich schätze mal, dass wir mit NEO in das Level der Optimierung kommen, 
wo man keine allgemeinen Aussagen mehr für alle Menschen treffen kann.


Windows, KDE, Gnome und OS X sind z.B. schon da angelangt. Und Firefox 
auch. (Und dummerweise wird dann immer für die lautesten Nutzer munter 
weiter-„optimiert“. Was für diese Systeme erfahrungsgemäß die dümmsten 
sind. ;] Davon sind wir ja gottseidank mangels Popularität noch verschont.)


Wie wärs wenn ich mal folgendes vorschlage: Parametrisierte Layouts. 
Evtl. sogar wachsend und schrumpfend mit dem Nutzerverhalten.


Unterstützt von einem Algorithmus, der Vertipper halbautomatisch lernend 
wegoptimiert. Halbautomatisch deswegen, weil der Nutzer volle Kontrolle 
haben muss. Sonst kommt nachher ein zweiter Clippy raus. ;))


Er könnte sich z.B. automatisch Betriebssystemweit eine Statistik aus 
den Eingaben und Fehleingaben machen, und anhand derer individuelle 
Layoutverbesserungen vorschlagen. Unter Berücksichtigung einer 
Minimierung der Umlernung.


Sonst muss man sich fragen, wann man jetzt ausreichend winzige Schliffe 
vorgenommen hat, und es einfach gut genug ist. ;)


Navid




Re: [Neo] symmetrische Bigramme (was: Ergonomische Tastaturbelegung führt zu Weltmeisterschaft)

2011-03-24 Diskussionsfäden Arne Babenhauserheide
On Thursday 24 March 2011 01:10:12 Pascal Hauck wrote:
 Es wäre interessant, zu sehen, welchen Einfluss dieses Symmetrie‑Kriterium
 auf den Optimierer hätte.

Um konkret zu fragen: Meinst du damit, dass möglichst oft beim Handwechsel die
genau gespiegelte Taste genutzt wird?

Liebe Grüße,
Arne

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Re: [Neo] symmetrische Bigramme (was: Ergonomische Tastaturbelegung führt zu Weltmeisterschaft)

2011-03-24 Diskussionsfäden Pascal Hauck
Am Donnerstag, 24. März 2011, 10:58:46 schrieben Sie:
 Um konkret zu fragen: Meinst du damit, dass möglichst oft beim Handwechsel
 die  genau gespiegelte Taste genutzt wird?

Ja, genau darauf läuft es hinaus. Vor allem bei „ch“ fällt mir das bei Neo2 
immer wieder positiv auf und ich in mir sicher, dass das eine Belegung 
verbessert. Die Gewichtung im Vergleich zu gut liegenden Tasten, 
Bigrammen etc. ist natürlich noch zu finden – aber genau damit sammeln wir ja 
gerade Erfahrung.


Gruß,
Pascal