Halt Jungs, keine audiophile Grundsatzdiskussion...
Ich kenne den Transporter gar nicht und habe den Wandler der Touch auch
nie gehört. Die Touch hängt bei mir ausschließlich digital in der Anlage
und füttert einen Accuphase Wandler. 
Persönlich empfinde ich generell die Unterschiede zwischen Wandlern als
gering. Ab einer bestimmten Preisklasse dürften die Unterschiede zu
vernachlässigen sein. Aber natürlich sollte man sich schon den
subjektiv besten raussuchen. 


@Transporter: Ich hatte mal für ein paar Wochen einen Mark Levinson No
36 Wandler, der technisch dann wohl ungefähr Deinem ehemaligen Proceed
entsprechen dürfte. Das Gerät gefiel mir (wie fast alle ML-Geräte)
konzeptionell sehr gut, konnte einen neueren "integrierten" Accuphase
CD-Spieler und dessen eingebauten Wandler aber auch nicht übertrumpfen,
so dass ich seinerzeit den Accuphase Player gekauft habe. Mag durchaus
sein, dass ein Transporter ähnlich gut oder sogar besser wandelt als
der eng mit dem Levinson verwandte Proceed. Da liegen aber
wahrscheinlich auch ein paar Jahre Entwicklungszeit dazwischen. 

Generell sollte man als "Highender" oder "Audiophiler" (und das ist
man, wenn man sich einen Transporter gegönnt hat) sicherlich auf
feinste Klangnuancen und sogar auf theoretische Unterschiede achten,
weil sich diese in der Summe bemerkbar machen. Andererseits bezweifle
ich, dass wir die wir hier schreiben, in einem Blindtest bei
Idealbedingungen einen Transporter absolut gesehen von einer Touch
unterscheiden könnten, wohlgemerkt, gehört über den Analogausgang. Aber
nochmal: Ich kenne den Transporter nicht. 
Ich nutze für mit EAC gerippte CDs die Touch ausschließlich digital.
Mein CD Laufwerk ist ein sicherlich nicht schlechter No 37 von Mark
Levinson. Ich habe wochenlang versucht qualitative Unterschiede
zwischen den beiden Quellen am Digitalausgang rauszuhören, auch weil
ich nicht wollte, dass ein 250,-€ Plastikkästchen mit Steckernetzteil,
zusammengeschraubt von einem Maus- und Tastaturhersteller genauso
klingt wie ein 7.000,- € CD-Laufwerk. Ich glaube auch immer noch, wenn
ich mal CD höre, dass der Levinson einen Hauch satter klingt. Im
direkten Vergleich kann ich das dann aber nicht mehr ausmachen. Man
bildet sich leider auch gerne etwas ein, was mit dem Preisschild und /
oder der Bauweise zusammenhängt. 
Ich habe immer noch etliche alte, inhaltlich letztlich erbärmliche
Hörtests aus Hifizeitungen vor Augen, die regelmäßig Burmester Geräten
einen hellen, "silbrigen" Klang unterstellten. Habe nie was von
Burmester gehört, bin mir aber sicher, dass dieses mittlerweile
tradierte Vorurteil auf dem Chromdesign beruht. 

Was wollte ich eigentlich sagen ? Ach ja: Hören, hören und weiter
hören.
Audiophile Grüße,
Nocko!


-- 
Nocko!

Qnap 219+, iPad with iPeng, Philips Pronto TSU9400, Logitech Touch
digital to Accuphase DG-38, ML No 380s and so on...
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