Ich möchte meine Begeisterung dafür hier mal zum Ausdruck bringen. Der
kleine, extrem stromsparende und billige Raspberry pi macht seine Sache
als Server (mit angeschlossener USB-Platte) wirklich sehr gut. Fast
genauso gut wie mein bisher dafür benutzter Synology 212+. 

Es ist erstaunlich wie sauber , präzise und schnell der Raspi als
Musikserver funktioniert. Einziger von mir bisher festgestellter
Nachteil: das Einlesen der Musikordner-Liste dauert etwas länger (ein
paar Sekunden), aber wirklich nur diese Liste, alle anderen flutschen.
Leiden nutze ich persönlich fast nur die Ordner-Liste.

Was und wie habe ich den ich den Raspberry eingerichtet: ich habe eine
10er SD-Karte mit 32 GB drin. 8 GB reichen aber vollständig aus, die 32
GB wurde aus Dummheit angeschafft. Die Auslagerungsdatei habe ich, um
flüssigen Betrieb zu gewährleisten, vergrößern müssen. Aber Speicher ist
bei einer 8 GB Karte dafür genügend vorhanden, zumal der nur benutzt
wird wenn unbedingt notwendig. Das Gerätchen läuft im Turbo-Modus, also
übertaktet. Der Turbomodus hat ebenfalls die Eigenschaft nur
hochzuschalten wenn er auch benötigt wird. Ansonsten (überwiegend)
bleibt das Gerät beim Standarttakt (z. B. beim Musikhören (flac)). Dafür
sorgt dieser Modus beim Bedienen dafür das alles wirklich flutscht und
auch das Einlesen der Musikordnerliste wird sehr beschleunigt. Die
Garantie bleibt, laut Hersteller, beim Übertakten erhalten. Das
Übertakten ist in einem vom Hersteller vorgesehenem Menüpunkt
kinderleicht einzustellen. 

Mein Gerät habe ich mit 3 Kühlkörperchen auf den wichtigen
wärmeproduzierenden Bauteilen ausgerüstet und in einem tollen
Metallgehäuse (Amazon) eingebaut. Allein das Gehäuse hat die
Kerntemperatur nochmals um fast 5 ° gesenkt. Mit dem mitgeliefertem 1,5
A Steckernetzteil lief das Ganze nicht sauber, damit brach die Spannung
schon deutlich bei unter 1 A Last zusammen. Ich nutze jetzt ein kleines
2 A Steckernetzteil (Amazon) und alles läuft, mit aktueller
Squeezeserver-Software perfekt.
Angeschlossen ist eine (3,5") 2 TB-Festplatte (USB 3, MyBook, mit ext4),
die ist etwa zu einem Drittel mit Musik (flac, mit eingebundenen
Bildern) gefüllt. Die Platte macht bei Nichtnutzung sehr schön Spindown,
macht also den Motor bei Radiobetrieb oder ausgeschalteten Squeezeboxen
aus und parkt vorher den Kopf.  

Ich bin total verblüfft über die Leistungsfähigkeit des Gerätchens,
zumal nebenbei (dauernd) noch ein anderes Steuerungsprogramm
(Mediola-Server) darauf läuft.
Jetzt kann ich ruhigen Gewissens endlich meinen Squeezeserver
durchlaufen lassen, zumal der Mediola-Server das sowieso verlangt. 

Bisher habe ich es leider noch nicht hingekriegt dafür zu sorgen, dass
der Squeezeserver automatisch startet (der Start muss glaube ich
verzögert werden), aber das kommt schon noch. Ist auch nicht so wichtig,
da das Teil ja normalerweise nicht ausgeschaltet wird.


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