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Hallo Thilo

Zu Smalltalk bin ich über
Wikis und Ward Cunningham(2) gekommen.
Und dann über Google Video zu Alan Kay und darüber zu Dynabook und Squeak.

Willkommen auf der Liste. Ich selbst bin auch erst über viele Umwege
auf Smalltalk gestoßen. Angefangen hat es mit dem ein oder anderen
Artikel aus dem Heise-Verlag. Dann tauchte Smalltalk immer mal wieder in
den Ruby-Foren auf. Letztlich entscheidend war Croquet.

Warum ich hetzt plötzlich Programmieren will? Eigentlich primär, weil
ich mit meinem Notizzettelsystem "TomBoy" ein System praktiziert habe,
das eigentlich ganz praktisch ist (und zwar simplifiziert: Ich habe 2
Zettel: Einer ist TodoToday und der andere TodoTomorrow - und was ich
heute nicht kann besorgen das verschiebe ich auf morgen ;-) ). Das
führt dazu, das ich an einem Tag meist nur wenige Punkte habe, die ich
wirklich erledigen will. Das Problem an der Lösung ist nur, das sie
sehr komplex zu bedienen ist. Es sind halt nur Notizzettel. D.h. von
der Usability gesehen nicht sehr brauchbar. Außerdem kann ich damit
keine Experimente machen - es gibt nur wenige Bedienmöglichkeiten.
Einige Notizen zu dem, was ich gerne (mit Smalltalk/Squeak) machen
möchte stehen hier:
http://sk28.alternativ.net/cgi-bin/wiki.pl/TodoDrone
Ich weiss, das das mit Sicherheit das Millionsten
Todo-Verwaltungsprogramm ist, aber ich habe im Moment keins auf meinem
Linux das meine Anforderungen erfüllt. Und da denke ich wird es zeit
selber mal Hand anzulegen?

Dann könnte

http://wiki.squeak.org/squeak/3529

und

http://map.squeak.org/package/d67a1727-aa94-4e89-ac12-38abb15b5e60

fuer dich interessant sein.

PDAMorph geht auch teilweise in die Richtung

Ich selbst haette gerne etwas wie planner-mode unter Squeak.
Sehr maechtig und immer erreichbar, wenn man in Emacs lebt.
Aber auch nur dort :)

Ich sehe Squeak potentiell als ein Werkzeug an, das man dazu benutzen
kann Oberflächen für Menschen zu schaffen, die endlich das einlösen,
was Hersteller wie Apple und Microsoft imer nur versprochen haben.
Dabei muss man aber auch sehen, das Squeak heute dafür nicht geeignet
ist, weil es z.B. Menüs mit viel zu vielen Einträgen gibt oder alle
grafischen Objekte zu viele Möglichkeiten bieten. Aber was ich
verstanden habe ist, das das ja alles nur Möglichkeiten sind - und das
das jetzige Aussehen und Verhalten z.B. in Schulen für Lernzwecke und
mit der entsprechenden Anleitung ideal ist.

Naja ... Morphic ist toll. Jetzt. Aber ich erinnere mich noch an meine ersten Versuche mit
Squeak und ich habe die Maus mehr als einmal in die Ecke werfen wollen.

Noch verstehe ich Squeak und Smalltalk nur zum Teil. Dieses arbeiten
am lebenden Image z.B. löste bei mir erst mal gewisse
Unsicherheitsgefühle aus, wenn man Images bisher eher von ISO-Images
oder VMware kennt.

Backup often! Sehr brauchbare Images findest du hier

http://damien.cassou.free.fr/squeak-dev/

Ich habe neben Squeak auch VisualWorks und GNU Smalltalk angeschaut,
dabei aber auch festgestellt das sich die Syntax da noch erheblich
unterscheidet.

Weniger die Syntax als die Klassenbibliotheken. Passiert mir oefter, dass
ich gut 30 min brauche, bis ich die passende Methode aus der Masse
herausgefunden habe. Aktuelles Beispiel. Such mal eine Methode, die
prueft, ob ein Punkt innerhalb eines Kreises liegt oder nicht.

Manchmal habe ich das Gefuehl, ich haette es in der Zeit selbst implementieren koennen.
Aber so merkt man sich den Namen der Methode wenigstens :)

Viel Spass
Enno



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