Hallo Welterweiterer,

ein einfaches Weltstethoskop lässt sich auch anders aufbauen. Die Idee ist ja nur eine Spannung in eine Frequenz umzuwandeln, damit der Eingang der Soundkarte genutzt werden kann, der sonst von einem Kondensator geblockt wird. Im alten WorldStethoscope wird vor den VCO einfach nur je ein OpAmp vorgeschaltet.
http://swikis.ddo.jp/WorldStethoscope/6

Ich habe mir mal einen fliegenden Aufbau mit folgender VCO-Schaltung realisiert (Bauteile ca 10 Euro). Das lässt sich dann mit dem Stethoscope in Squeak abgreifen.
http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/physik/mess/soundkarte/ufsound.htm


Das neue Stethoscope ist m.E. ähnlich aufgebaut wie das Scratchboard. D.h. ein PIC oder AVR ist entsprechend programmiert. Der Atmega8 hat z.B. einige Analogwandler. Wenn jemand von Euch Erfahrung damit hat?

Für die Chemiker ist vielleicht auch noch folgender Link interessant, der zeigt, was man vielleicht auch in Squeak machen könnte, wenn es ein Breakout-Board geben würde (nicht nur über die Soundkarte).
http://creative-technology.net/MAKE.html

Ich finde jedenfalls die Erweiterungsmöglichkeiten in die "richtige Welt" gerade für Kinder wesentlich (und warte deshalb immer noch auf eine MIDI-Anbindung).

LG CC






----- Original Message ----- From: "Mirek Hancl" <[EMAIL PROTECTED]> To: "Squeak in Germany / Squeak in Deutschland" <[email protected]>
Sent: Tuesday, October 14, 2008 5:08 PM
Subject: Re: [Squeak-ev] Etoys im naturwissenschaftlichen Unterricht


Hallo Guido,

natürlich bietet das Scratchboard bzw. Picoboard neben der besseren Bestellmöglichkeit technische Vorteile. Didaktisch ist aber das Weltstethoskop meiner Ansicht nach mehr geeignet, eingesetzt zu werden:

- Man kann sofort loslegen, muss keinen Treiber installieren
- Der Ton, den das Weltstethoskop erzeugt, ist auch ohne PC hörbar (einfach Kopfhörer anschließen). Dadurch ist z.B. bei Schülerexperimenten die Dissoziation von Säuren auditiv wahrnehmbar, wo
 sich sonst visuell "nur" zwei transparente Flüssigkeiten mischen.
- Für die erste Generation vom Weltstethoskop habe ich mir die Erlaubnis geholt, es nachbauen zu dürfen. Mit den Platinenlayouts und Bestückungslisten lässt sich eine Kooperation mit einer
 Berufsschule anstreben.
- Die Unterstützung von Scratch ist experimentell möglich, siehe http://swikis.ddo.jp/WorldStethoscope/

Eine kurze Präsentation zum Weltstethoskop mit ein paar Bildern findet man, wenn man nach VariousWaysToBridgeRealAndVirtualWorlds.pdf googelt und den zweiten Treffer nimmt.

Um mich selbst eines besseren zu belehren, werden wir im erwähnten Seminar die Experimente parallel mit dem Scratchboard durchführen und dann Vergleiche ziehen.

Gruß,
Mirek

-------- Original-Nachricht --------
Datum: Tue, 14 Oct 2008 11:41:48 +0200
Von: Guido Stepken <[EMAIL PROTECTED]>
An: [email protected]
Betreff: Re: [Squeak-ev] Etoys im naturwissenschaftlichen Unterricht

> Hallo Liste,
>
> mich interessiert, wer Etoys ausserhalb des Informatikunterrichts in
anderen MINT-Fächern eingesetzt hat.
> Gibt es Berichte?
> Bald stelle ich Etoys und das Weltstethoskop im Fachseminar Chemie
anderen Referendaren vor. Es geht dann konkrekt darum, wie Etoys im
Chemieunterricht eingesetzt werden kann.
> Kedama für das Teilchenmodell im Anfangsunterricht Chemie, Verbinder
für Moleküle etc.
> Gibt es schon Erfahrungen dazu?
> Für das Weltstethoskop ist die Doku japanisch, google übersetzt
entspr. schlecht, trotzdem ist einiges an Versuchen gelungen.
> Interessant ist, dass das Chemophon aus den 1990ern meiner Meinung nach
identisch mit dem Weltstethoskop ist. Gibt es bei Urhammer Lehrmittel, zus.
mit Lichtsensor.
> Für das Chemophon sind von den Didaktikern der Uni Kiel Arbeitsblätter
verfügbar, die 1:1 für das Weltstethoskop benutzt werden können, falls
hier Chemiker auf der Liste sind.
> Unter
http://www.kappenberg.com/pages/messgeraete/preiswerte_fuehler__adapter.htm gibt es eine Liste von Sensoren, ich muss aber noch schauen, ob
man die problemlos anschließen kann.

Das funktioniert doch einfach mit dem Scratchboard: 4x Ohm Messung
(Leitfähigkeit von Metallen, Lösungen), 1x Licht (Farbveränderungen von
Flüssigkeiten), 1x Sound (Eingang, mit FFT möglich, besser jedoch ist der
Klangrecorder), ein Schieberegler .... einen PTC anschliessen, und fertig ist die
Temperaturmessung ... Wer mag, kann noch eine alte Fischertechnik
Fotozelle anschliessen (einfache Selenzelle) und damit seine Spiele steuern. Macht
den Kids viel Spaß, herumzuhüpfen und damit etwas zu steuern, z.B. das
Auto auf der Straße zu halten .... !

Habe auch die Codierung der Nintendo WII im Netz gefunden. 22Byte -
Blöcke, aus der Seriellen, die zu interpretieren sind.

Have fun, Guido
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Psssst! Schon vom neuen GMX MultiMessenger gehört? Der kann`s mit allen: http://www.gmx.net/de/go/multimessenger

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