Obwohl diese Diskusion nicht in dieses Forum geh�rt, m�chte ich mich hier noch einmal �u�ern. Die hier gemachten Aussagen beruhen leider auf Unkenntnis der Infrastruktur innerhalb des Zugangs- und Vermittlungsnetzes, einschlie�lich der �berg�nge zu und zwischen den Providern. Das Problem liegt darin, das f�r die �bermittlung der Geb-Info der Heimatnetzknoten zust�ndig ist. Nach Auswertung der Wahlinfo wird die entsprechendenen Tarifinfo ermittelt (z.B. 0800'er-Gasse, 0190 5, usw..). Es erfolgt keine R�ckkopplung der Geb-Info aus der Ferne. Au�erdem m�ssen in den Schnittstellen zwischen den einzelnen Netzanbietern die entsprechenden Funktionen ebenfalls implementiert werden. Die �bermittlung der Tarifinfo mu� ja nicht nur Telekom -> Netzanbieter funktionieren sondern auch Netzanbieter -> Netzanbieter. Des weiteren ist die �bermittlung korrekter Tarifinformationen in Realzeit (Hot Billing) eine sehr komplexe Angelegenheit, die derzeit von KEINEM anderen Telekommunikationsanbieter angeboten wird. (Auch nicht bei Direktanschlu� an den Provider) Die Deutsche Telekom bietet in ihren AGB die �bermittlung von Z�hlimpulsen an. Der Z�hlimpuls kann in der jetzt anbrechenden �ra der optionalen Tarife und Kundenrabatte nur noch als Orientierung zur Errechnung der tats�chlich anfallenden Verbindungsentgelte dienen. Deshalb ist der Z�hlimpuls als auslaufendes Leistungsmerkmal zu betrachten, dessen Funktionalit�t nur deshalb noch aufrecht erhalten wird, weil er gegenw�rtig noch von �ber vier Millionen Kunden genutzt wird. Die Entscheidung �ber ein Nachfolgemodell, das den Kundenanforderungen entspricht, kann derzeit noch nicht getroffen werden, u. a. wegen nicht vollst�ndig vorhandener internationaler Standards. Es wird allerdings mit Hochdruck daran gearbeitet, ein Nachfolgemodell bereitzustellen, das u. a. auch die �bertragung der Tarifinormation von und zu den Netzen anderer Anbieter erm�glicht. mfg Michael �brigens, ab 1.4. T-Online Zugang rund um die Uhr mit 6 Pfg pro Minute (incl. Verbindungsentgelte) > -----Urspr�ngliche Nachricht----- > Von: Juergen Ilse [SMTP:[EMAIL PROTECTED]] > Gesendet am: Mittwoch, 17. Februar 1999 13:55 > An: [EMAIL PROTECTED] > Betreff: Re: AW: [S.u.S.E. ISDN] Telefonkosten ermitteln > > Hallo, > > On Wed, Feb 17, 1999 at 12:59:21PM +0100, R. Pliefke wrote: > > > > ..... > > > > Same situation! Es gibt nur, also ausschlie�lich, von der T > irgendwelche > > > > Impulse... > > Wenn das hier auf der Liste nicht voellig "offtopic" sein soll, geht es > doch gar nicht um irgendwelche Impulse, sondern um die Ubermittlung der > Kosten auf dem D-Kanal, oder? > > > > Bei zur Zeit 38 Providern mit ihren unterschiedlichsten > > > Preismodellen ist eine �bermittlung der Geb�hreninformation �u�erst > > > aufwendig (Welche Vertr�ge hat der Kunde, welche Erm��igung und welche > > > Preisnachl�sse werden realisiert). > > Das braucht aber die Telekom gar nicht zu interessieren, wenn sie eine > hinreichend allgemeine Schnittstelle zur Kostenuebermittlung ueber den > D-Kanal bereits implementiert haette... Der andere Provider muesste die > Kosten-Information ermitteln und fuer die Telekom bereistellen, die nur > diese Information ueber den D-Kanal "weiterreicht"... > Ich vermute mal, dass niemand von der Telekom verlangt hat, diese Daten > fuer andere Provider zu ermitteln, oder? > > > Ist das ein T-Problem? Wenn Ihr wolltet k�nnte doch der alt. Provider > die > > Geb�hren ermitteln und sie dem T-Netz entsprechend �bermitteln. Dann > m�ssen > > die sich um das "book-keeping" k�mmern; und haben auch keine > Berechtigung > > mehr Euch permanent ans Bein zu pinkeln. > > Genau so. > > > > Da die Gesp�chskosten nicht mehr �ber > > > einen Z�hler sondern �ber die Gespr�chszeit (Beginnzeitpunkt, Dauer > und ggf. > > > Tarifwechsel) berechnet werden, m�ssen z.B. f�r jedes Tarifangebot > eines > > > jeden einzelen Providers entsprechende Daten bereitgestellt, gepflegt > und > > > online berechnet werden. Bei Call-by-Call Verbindungen mu� dieses auch > noch > > > dynamisch geschehen. Wenn aber bei den einzelen Providern keine > Einigekeit > > > �ber die Realisierung dieser Funktionen besteht, kann auch eine > > > entsprechende Umr�stung nicht erfolgen. > > Das ist doch wieder ein Denkfehler von Seiten der Telekom. Die Telekom > soll doch gar keine Daten ermitteln/berechnen oder aehnliches (ausser > fuer die eigenen Kunden), es geht doch nur darum, dass sich die Telekom > mit den anderen Providern ueber eine Moeglichkeit einigt, wie die anderen > Provider diese Information zur Verfuegung stellen koennen, damit es der > Telekom ohne grossen Aufwand moeglich ist, die Informationen "einfach > durchzureichen". > > > Au�erdem, wer zahlt den die Hard- > > > und Software f�r die Umr�stung ? Soll die Telekom investieren, damit > > > andere daraus einen Nutzen ziehen k�nnen? > > Gemaess dem oben beschriebenen Modell (der Provider ermittelt die Info > und stellt sie zwecks Uebermittlung ueber den D-Kanal zur Verfuegung) > sollte so gut wie keine neue Hardware auf der Telekom-Seite notwendig > sein. Wenn die Software vernuenftig entworfen wurde, sollte es bereits > eine (mehr oder weniger gut dokumentierte) Moeglichkeit geben, die > Gebuehren-Information "einzuspeisen". > > Tschuess, > Juergen Ilse ([EMAIL PROTECTED]) > - > To unsubscribe from this list please send a mail to [EMAIL PROTECTED] > with > 'unsubscribe suse-isdn' in its body. - To unsubscribe from this list please send a mail to [EMAIL PROTECTED] with 'unsubscribe suse-isdn' in its body.
