Hallo Michael,
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> Liebe Liste!
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> Ich habe aus einem ausgemusterten PC ein Bandlaufwerk HP COLORADO
> T3000 dazu bestimmt, seinen zuk�nftigen Dienst im Linux Server zu
> verrichten.
> Dieses Laufwerk wird gleich nach dem Diskettenlaufwerk angeschlossen.
> W�re es ein Diskettenlaufwerk, so w�re das ja fd1. (Oder?)
>
Mmh, es ist aber kein Diskettenlaufwerk. Offensichtlich
kennst Du Floppy-Streamer nicht. Das sind Ger�te, die ihren
Kostenvorteil unter anderem dadurch erzielen, da� die
Logik f�r die Speisung (Serialisierung) des Kopfes vom
Floppy-Disk-Controller ausgeliehen wird, um es mal stark
vereinfacht zu formulieren. Im Streamer sitzen im Grunde nur
die Verst�rker f�r die Motoren (Kopfpositionierung und
Bandantrieb).
Das Ding wird nicht als Floppy-Laufwerk sichtbar, unter
keinem Betriebssystem! Die spezielle Ansteuerungsmethode
setzt spezielle Treiber voraus.
Wie auf einem Floppy-Laufwerk ist nat�rlich auch noch ein
bi�chen Logik vorhanden (elementare Funktionen, Banderkennung
usw.). Neuere Typen verarbeiten Datenstr�me bis 4 Mbit/s bei
Kapazit�ten von mehreren Gigabyte pro Band. Die hohen
Datenraten setzen dann allerdings auch einen eigene
Floppy-Controller (Beschleuniger genannt) voraus, wodurch ein
Teil des Vorteils durch Einfachheit wieder verlorengeht.
> Ich habe nun die sdb durchsucht, das SuSE Handbuch von vorne bis hinten
> durchsucht. Im Handbuch der SuSE 5.3 befindet sich eine Erw�hnung auf
> Seiten 258, 259 und noch einer anderen. Aber nicht wirklich was, das mir
> weiterhilft.
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> Bis auf die Erw�hnung von ftape. Das klang ja schon mal recht gut. Aber,
> und jetzt kommts, ich steig da nicht wirklich durch. Sofern das eigentlich
> wirklich das richtige ist.
ftape ist Dein Freund. Beschaffe Dir die aktuelle
ftape-Distribution ftape-4.03-pre*, das Paket mit den Dokus
dazu und ftape-tools-1.07*. Da steht wirklich ALLES drin. In
dem Doku-Paket sogar als html-Doku. Ansonsten kann man das
Ftape-HOWTO.gz nur empfehlen.
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> Vielleicht kann mir ja irgendjemand einen Wink in die richtige Richtung
> geben. Wenn�s auch mit dem Gartenpfahl sein mu�.
ftape besteht letztlich aus einem Satz von Modulen, die zur
Laufzeit geladen werden k�nnen und dann Ger�te (/dev/nqft*,
/dev/qft*, ...) zur Verf�gung stellt, �ber die mit tar, cpio,
bru, ... auf Band gesichert werden kann. Mittlerweile kann
ftape, mit seinen Tools, sogar B�nder formatieren.
Mit der implementierten SCSI-Emulation k�nnen sogar
Software-Pakete genutzt werden, die SCSI-Ger�te voraussetzen.
> ...
Gru�
Martin
--
Martin Jacobs * Windsbach * [EMAIL PROTECTED] und
[EMAIL PROTECTED]
Registered Linux User #87175
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