On Sat, 27 Feb 1999, Raphael Becker wrote:
>
> Die Sch�rfe des Bildes ist nicht durch Grafikkarten-Parameter
> einstellbar, somit ist auch X nicht in der Lage das auzugleichen.
Zu Teilen schon. Wenn die Grafikkarte, das Kabel oder der
Monitor am Rand der vorgesehenen Einsatzbreite betrieben werden,
kann sich das schon so auswirken. Konkret: Verstaerker werden
mit einem Faktor aus Verstaerkung und Frequenz charakterisiert,
d.h. mit steigender Frequenz nimmt die Verstaerkung ab.
Die Grenzfrequenz eines Verstaerkers wird mit einem Punkt
festgelegt, an dem die Verstaerkung auf einen gewissen Wert
gefallen ist. Kann der Verstaerker keine steilen Flanken
mehr liefern, werden aus rechteckig eingehenden Signalen nur
noch Trapeze oder Saegezaehne. Besonders deutlich sollte
sich das bei dem defaultmaessigen Raster des X-Hintergrundes
sehen lassen, das bei hoeheren Aufloesungen auch gerne zu
Moire-Erscheinungen neigt. Der permanente sw/ws-Wechsel ist
BTW auch die hoechstmoegliche Frequenz beim Bildschirmansteuern
und ist damit eine besondere Stresssituation fuer die Technik.
Sehr beliebt sind auch mechanische Umschalter im VGA-Strang,
bei denen ich bis jetzt IMMER Schattenbilder (seitlich leicht
verschobene Doppel) hatte.
Gerhard Sittig
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