Microsoft: Linux ist Mist

                 05.03.1999 (dmu)

                 (ZDNet Deutschland) - In einem Interview mit der
                 Ziff-Davis-Publikation PC Week hat sich der Group
                 Product Manager von Microsoft (B�rse Frankfurt: MSF)
                 Ed Muth abf�llig �ber das Betriebssystem Linux
                 ge�u�ert. Dieses sei so schlecht, das es alles, nur
                 keine Gefahr f�r das eigene Betriebssystem Windows
                 darstelle.

                 "Ich sehe Linux eher als Gefahr f�r Unix. Daf�r ist es
                 eine Herausforderung, ein Konkurrenzprodukt", erl�utert

                 Muth seine Sicht der Dinge. "Je l�nger ich mich mit
                 Linux besch�ftige, umso mehr komme ich zur Ansicht,
                 da� es keinen Wert f�r Endanwender hat."

                 Muth f�hrte den Hype um Linux auf eine ganze Reihe
                 von Faktoren zur�ck - der wichtigste davon sei aber der

                 Mangel an Fairne� in den Medien. So w�rden "einige
                 Leute etwas Gutes �ber Linux sagen, nur um Microsoft
                 zu schaden. Aber ich frage mich: Ist Linux in drei
                 Jahren ein ernstzunehmendes Betriebssystem oder der
                 n�chste Netzwerkcomputer?" Sun (B�rse Frankfurt:
                 SSY), IBM (B�rse Frankfurt: IBM) und Oracle hatten
                 vor zwei Jahren das Thin-Client-Konzept des
                 Netzwerkcomputers, oder kurz NC, gro� angek�ndigt.
                 Es konnte sich aber (bislang) nicht durchsetzen.

                 Anfang November vergangenen Jahres war eine
                 unternehmensinterne E-Mail von Microsoft-Manager
                 Vinod Vallopillil aufgetaucht, die belegte, da�
Microsoft
                 Linux durchaus als Bedrohung seiner Marktmacht
                 betrachtet.



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