On Mon, 8 Mar 1999, Detlef Strehlow wrote:

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|Hallo,
|kann mir vielleicht jemand erkl�ren (gern auch PM), warum es so viele
|Unterschiede in den verschiedenen Distributionen gibt ? RedHat ist
[...]
|W�re es da nicht gut, wenn alle Distributionen den gleichen Aufbau der
|Verzeichnisse auf der Platte, die gleichen RPM's usw. h�tten, um gerade
|Anf�nger nicht noch mehr zu verwirren ?
|Wird da eventuell schon dran gearbeitet ?

wie mans nimmt; es gibt den linux-filesystem-hierarchy-standard,
( sollte unter FHS auf jedem guten server zu finden sein)
der von etlichen leuten erarbeitet wurde, und schrittweise von
den distributoren auch eingehalten (werden) wird.

das rpm-format ist schon eine spitzenleistung an kompatibilitaet;
und ist bei fast allen distributoren in nutzung; damit kommt man 
auch schon gut voran.

tjae, unterschiede.
vor zwei jahren haette ich ohne yast einen heulkrampf gekriegt;
jetzt benutze ich es zur administration nicht mehr-
aergere mich immer nur noch wenn es mir was zerschiesst,
was ich vorher Q+D editiert hatte.

klar, die howtos gehen nicht auf die nutzung der tools
ein.

ist es nicht schoen, wenn es unterschiede gibt ?
man kann alle ditros zusammenfuehren, voellig inkompatibel gibt es bei
linux nicht.

und jede distro hat ihren schwerpunkt: caldera ist fuer kommerzielle kunden,
mit viel buntem schnickschnack und wenig aktueller, ausgefallener 
software; redhat muss immer das neuste haben, suse ist solid, gut
strukturiert und sicher in dr administration, und die gute debian
laesst dem entwickler und koenner viele freiheiten.

sei doch froh, wenn du waehlen kannst.
suse installiert standardmaessig sendmail. das gilt eigentlich als
ueberdimensioniert fuer kleine netze und einzelplatzrechner.

andere distros installieren ein kleineres mailsystem.
ist weniger flexibel,klar. aber hier in der liste sind sendmail-profis,
das ist die wahre freude. also gibt es auch hier keine probleme.

suse hat ein bootkonzept mit vielen directories in /sbin/init.d
slackware hatte ein simpleres, mit weniger dateien,und groesseren scripten.
uebersichtlicher, koennte man sagen.

aber sicherlich ist es auch angenehm sich schrittweise in die startscripte 
einzuarbeiten, und nur einzeldateien sichern zu muessen.

aber troeste dich: kein anderes unix ist so kompatibel
zu einem anderen wie die ganzen linux-versionen,
und keins ist so gut ausdiskutiert worden und flexibel
wie linux.
ganz zu schweigen von den unterschiedlichen dos-versionen,
heissen sie nun 6.22 oder 95 oder NiceTry; die sind ja
schon nach einspielen eines servicepachs nicht mehr zu sich selbst kompatibel. 

das laesst das fehlen vieler graphischer administrationstools
leicht verschmerzen. finde ich; flames dazu sind mir immer willkommen.


|Vielleicht h�tte ich dies ja lieber bei Suse direkt fragen sollen, aber
|es steht nirgends, das ich das hier nicht fragen darf.

soweit kommt das noch, dass man nicht fragen darf !
und soo mimosenhaft sind die nicht; nach dem gemecker ueber 6.0
haette ich an deren stelle etliche leute von der liste geschmissen
und denen nie wieder eine cd verkauft ;-)


Gruss / with best regards
Jens-Eike Jesau                 <[EMAIL PROTECTED]>

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