Hallo,

> ...
> > >ist es mit Linux m�glich, ein Systembackup zu machen,
> > >also nicht nur einzelne Dateien bzw. Verzeichnisse, sondern das
> > >ganze OS zu sichern ?
> > >Ich denke da an so etwas wie drive-image.
> > >Falls ja, mit welchem tool geht das ?
> > >thx
> ...
> Und jetzt mein intelektueller Ergu� zu diesem Thema:
> 
> Ich w�rde von tar die Fingerchen lassen. Wenn nur ein Fehler in
> irgendeinem Byte passiert, ist es Essig mit dem Backup. Von der
> Kompatibilit�t zu anderen UNIX-tars ganz zu schweigen (eigene
> schlechte Erfahrungen :-( ).
> 
> Schau' Dich lieber nach einem vern�nftigen Backup-Proggi um. Leider
> kann ich keine Empfehlung geben, da ich mir zwar eine Menge gesaugt
> habe, aber noch nicht zum Testen gekommen bin. Desweiteren sind cpio
> und afio zu empfehlen (laut Linux-Magazin).
> ...

Au�erdem gibt's ne Mailing-Liste zu dem Thema:
[EMAIL PROTECTED] Anmeldung via majordomo ebenda.

Da Automatisierung bei Unix/Linux immer im Vordergrund stand,
sind Systeme mit grafischen Frontends noch nicht so h�ufig
wie in der Win-Welt. Aber Buntheit ist kein Qualit�tsma�stab.

Ohne eigene Erfahrung: amanda ist ein freies System, das im
Prinzip auf einer Sammlung von Skripten um die
Standard-Unix-Tools wie dd und cpio ein sehr leistungsf�higes
System baut, das seine St�rke besonders in gro�en Anlagen
(viele Knoten, dedizierte Backup-Server usw.) ausspielt. Es
lebt davon, die Medien selber verwalten zu d�rfen und sorgt
f�r optimierte Backups.

Ein Tool mit grafischem (X11) Frontend, das ich selber
einsetze, ist Arkeia. Davon gibt's eine Home-use-only-Version
f�r Linux, die kostenlos verf�gbar ist. Entweder �ber die
Home-Page (14MB) downloaden oder von CD (SuSE, RedHat, ...).

Arkeia ist f�r das private Backup zuhause auch eher Overkill,
es unterst�tzt (in der Profi-Version) Bandroboter/-wechsler,
kann Parallel-Streaming, hat Clients f�r verschiedene OS'e
usw. Die derzeitige Version setzt Ger�te mit SCSI-Befehlssatz
voraus, aber dank Claus-Justus Heine's MTIO-Implementierung
f�r ftape l��t sich sogar Iomegas ditto 2G damit betreiben.

Nebenbemerkung: f�r den Crashfall gibt es auch bei arkeia ein
kleines Kommandozeilen-Tool, mit dem man ein elementares
Restore ohne grafisches Frontend hinkriegt, sofern man
�berhaupt an den Streamer rankommt. Es ist also durchaus
denkbar, ein Floppy-Notfall-System unter Linux f�r
Arkeia-Backup's zu bauen, mit dem man eine gecrashte Maschine
wieder aufp�ppeln kann.

Weitere Anregungen zum Erforschen: taper, bru, mehr wei� ich
nicht.

Tschau

        Martin

-- 
Martin Jacobs * Windsbach * [EMAIL PROTECTED] und
[EMAIL PROTECTED]
Registered Linux User #87175
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