On Wed, 7 Apr 1999, Moritz Schulte wrote:
|ich versteh nicht, wieso man so oft selbst kompiliert. Wo sind da die Vorteile
|gegen�ber einem schon fertigen Binary?
1. quellen sind oft schlanker,kleiner.
2. ich koennte dir ein binary schicken das mir deine persoenlichen
daten mailt.
3. du willst einen befreundetetn guru bitten das programm auf fehler hin abzu-
klopfen.
4. das programm soll mit alter/neuer glibc, kernel 2.0/2.2 laufen.
schon vier binaries zum pflegen !
5.stell' dir vor du schreibst irgendein programm. eventuell nicht mal
weil du ein guter programmierer bist,sondern weil du dich mit der aufgabe
des programms auskennst. du bist *kein* guter programmierer
( ich spreche gerade ueber mich ). die quellen kannst du so gestalten,
dass du einem etwas gewiefteren user ermoeglichst sie zu kompilieren,
selbst wenn du auf einem total anderen linux arbeitest.
6. es ist fuer den programmierer viel einfacher alle moeglichen optionen
beim kompilieren einstellen zu lassen,als es dem user per kommandozeilen-
flag zu ueberlassen.
7. die software soll auf deinem system nur einen bruchteil ihrer
macht ausspielen; darum kann der user sie genau auf seinen bedarf
hin anpassen.
8. z.b. ein statisch gelinktes x-prog enthaelt all seine ressourcen;
es braucht keine shared libraries mehr. wenn du die slibs sowieso
installiert hast,ist es sinnvoll ein kleines binary mit shared libs
zu bauen; andernfalls kompilierst du dir z.b. ddd selbst,installierst
nur dafuer lesstif,und schmeisst lesstif anschliessend wieder runter.
( in wirklichkeit habe ich mir natuerlich fuer ddd ein statisches motif
binary gezogen )
der sicherheits- und der portabilitaetsaspejkt wiegen IMHO fuer
den enduser am schwersten.
wenn es dir aber trotzdem auf den piss geht findest du doch fuer
fast alle progs auch bin-rpms.
und das kompilieren vieler x-apps ist wirklich oft ein
kreuz, ich meide das auch gerne. aber die sonstigen tools
sind doch dank autoconf ( das mit dem ./configure)
meist problemfrei zu uebersetzen.
und sonst kann man ja immer fragen :-)
Gruss / with best regards
Jens-Eike Jesau <[EMAIL PROTECTED]>
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