Hallo! Meine Antwort mal hier gesammelt:
Grundsätzlich gibt es zwei große Schritte, deren Reihenfolge wir überlegen sollten: * manuelles Editieren (= Dinge Löschen, Dinge umtaggen, Dinge sichtbar machen, Dinge verschieben, Knotenpunkte fixen) * generelles Fixen kaputter Tags Man könnte zuerst einen Tag-Fix-Reparaturlauf machen und dann manuell editieren oder umgekehrt. Ich tendiere eher zu letzterem, das ist zwar beim Editieren mehr Arbeit, aber die kaputten Tags bieten gute Ansatzpunkte zum Suchen. Zu den einzelnen Punkten: * postal_code macht nur bedingt Sinn (zB auf kurzen Straßen innerhalb eines Ortes), aber wenn es schon da ist, sollte es wenigstens richtig sein. Dort, wo es zweifelhaft ist (Gürtel oder auf Feldwegen (!) außerhalb des Ortes) -> weg damit. * und PLZ Gebiete vs. ehem. Postämter sind relativ disjunkt. Die Postämter werden immer weniger (viele durch Shops ersetzt), die Postleitzahlen aber (in geringem Maße) eher mehr. Es gibt Postverteilzentren, aber das hat sich die Post irgendwie organisiert, das muß nicht zwangsläufig ein Postamt sein (weder im großen, noch im kleinen [in Wagrain vermute ich das "Postverteilzentrum" in einem Privathaus, weil ich da unlängst dran vorbeigefahren bin; das "Postamt" in Wagrain ist der Spar...]) * at:maxspeed sollte man dort, wo man es weiß auf maxspeed=50 oder 40 oder 30 ändern. Wo es zweifelhaft ist (Feldwege!) -> weg damit. * area=yes * landuse=residential lösche ich dort, wo es mir auffällt und was ich grade "in Händen halte". Das kann man aber problemlos in einem finalen automatisierten Aufräumlauf entfernen. Überhaupt lassen sich viele dieser kaputten und unnötigen Tags in diesem automatischen Durchlauf ganz am Ende wegräumen. * tracks mit dem Namen des nächsten Orts sind so ein grundsätzliches Problem, weil man einem name=* nicht ansieht, ob's ein echter Name oder ein Ortsname ist. IMO am ehesten sinnvoll: im OSMI eine eigene Kategorie für highway=track & name=* und das geht mal halt manuell durch, ob's wirklich "Feldweg nach Blablub" oder Unfug ist. * is_in ist IMHO per se ein kaputtes Konzept, sowas macht man mit einer 'IS IN polygon' Abfrage. Aber wenn, macht eigentlich nur is_in=Gemeinde oder is_in=Bezirk Sinn. Bundesland, Staat oder Europa sind nur Müll. * Zu den Farben: mein Gefühl ist, daß sie relativ egal sind, weil der Anwendungsfall eher sein wird, daß man von den Kategorien nur einzelne aufdreht (eben um die große Fülle zu reduzieren...) * Was ist das Problem bei Wäldern oder Gewässern? Das die von plan.at in aller Regel verschoben sind! Oder zB geht der Wienerwald "hinter der Mauer des Lainzer Tiergartens" weiter, das ist etwas, was ich beim NO-Rand des alten Wienerwald-Polygons umgesetzt habe, aber der SW-Rand desselben ist halt... sch... Und Gewässer kreuzen oft wirr die Straße oder haben sogar oft gemeinsame Punkte mit der Straße!! Grade die muß man sehr behutsam reparieren, drum die eigenen Kategorien dafür, wenn man fixme's so im Wienerwald dzt. ansieht, wird man irre, weil man nicht weiß, was ein Wald, ein Weg, ein Gewässer oder eine Grenze ist... wahllos herausgegriffenes Beispiel: http://tools.geofabrik.de/osmi/?view=tagging&lon=16.09439&lat=48.09011&zoom=14&overlays=fixmes_on_nodes,fixmes_on_ways Um Waldgebiete o.ä. (final) zu kontrollieren, eignet sich ein Vergleich Mapnik mit Google-Sat (z.B.) http://sautter.com/map/ gut! wieder wahllos: http://sautter.com/map/?lat=48.00796&lon=14.34832&zoom=14&layers=00B000TFFFFF * Generell: nur wenn man Ortskenntnis hat oder dort war, kann man die Straßen wirklich sauber fixen (BTDT im Sommer in Neufeld, bissl am Attersee, bissl in Bad Waltersdorf, bissl in Wagrain). In allen anderen Fällen würde ich sagen: wir einigen uns auf ein sichtbar machen (dort, wo es dem einzelnen sinnvoll erscheint) mit einem immer wiederfindbaren Tag (zB source=plan.at), der restliche Tag-Müll wird entfernt. * name=Graben für ein Gewässer? Wieviele sind das, kann das vielleicht wer schnell greppen? Aber an sich klingt das nach einem sauberen, schmerzlosen name-Tag-löschen... * Was die Aufteilung angeht, so wird sich das hoffentlich entwickeln... ich denk mal zB, daß ich Leopoldsdorf/Ma. Lanzendorf anfange, dann Himberg weitermache, dann Ebergassing, dann Götzendorf und Reisenberg usw. Und das sind dann verschiedenste Bezirke (WU, MD, BN, BL, keine Ahnung), aber in Summe stellen wir eine Gemeindeliste ins Wiki und jeder hakt an a) was er vor hat (orange oder gelb) und b) was er fertig hat (grün). Und wenn wer Wald fixen möchte, dann wird er sich "den Wienerwald zwischen B44/A1 und A21" hernehmen, weil den Wald an der Gemeindegrenze enden zu lassen, ist auch ziemlich sinnfrei, zB nördl. Heiligenkreuz ist das dzt. so... :( In einer weiteren Mail versuche ich, die Ideen zur OSMI-Kategorisierung zusammenzufassen. Servus, Andreas _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
