Hallo-

Wie vielleicht ein paar mitbekommen haben, arbeiten wir an der TU Wien in Zusammenarbeit mit Salzburg Research an einem Projekt namens FEMroute, das sich mit der Verbesserung von Fußgängernavigation beschäftigt. Einer der Aspekte, die wir gerne mappen würden (bzw. für zwei Testgebiete bereits gemappt haben), sind die Gehsteigbreiten. Die sind u.a. interessant für Leute mit Rollstuhl, Gehhilfen, Kinderwägen oder auch Kinder an der Hand. Bisher haben wir das so gemacht:

footway:left: <2, <2.5, >2.5
footway:right: <2, <2.5, >2.5
footway:both: <2, <2.5, >2.5
(left und right in Richtung der Linie)(jeweils in Metern)

Grund für diese Einteilung war ein Datenset, das wir von der Stadt Salzburg für diesen Zweck bekommen haben; dort werden die Gehwege in diese Kategorien eingeteilt. Generell haben die <>Werte den Vorteil, dass sie einfacher zu erfassen sind, weil Gehwege ja nicht überall gleich breit sind. Also sagt man: "Der Gehweg ist an mindestens einer Stelle schmaler als 2 Meter", bzw. "Der Gehweg ist überall breiter als 2.5Meter". Nur sind wir uns mit dieser konkreten Einteilung nicht sicher: z.B. ist ein Weg, der mindestens 1,80m breit ist, durchaus auch mit Kinderwagen problemlos befahrbar.

Daher würde ich euch gern mal nach Erfahrungen / Meinungen zu dem Gehsteigbreiten-Thema fragen. Ist das in der Form sinnvoll?

Danke!
lg Manuela



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