Servus Markus! So, jetzt hatte ich etwas mehr Zeit...
Gestern nacht schrieb ich: > OK, der erste Eindruck ist: sieht sehr aufgeräumt und übersichtlich > aus. ...und der erste Eindruck trügt nie ;-) Ich komme mehr und mehr zur Überzeugung, dass hier etwas großartiges entsteht! > ich habe in Innsbruck auf den ersten Blick eine nicht unbeträchtliche > Menge an grünen Wegen gefunden, die eindeutig NICHT mit dem Fahrrad > befahren werden dürfen. Für diese Aussage muss ich Abbitte leisten: Diese Stellen waren alle falsch getaggt! Auf der cyclemap sind sie mir aber nie aufgefallen. Da sieht man wieder, wie wichtig Spezialkarten für das Aufspüren von Fehlern sind. > Auch scheint es noch ein Probelm bei Radwegen > gegen die Einbahn zu geben (kein Richtungspfeil). Auch hier hab ich mich getäuscht, ich hab die 'Radikalität' deines Ansatzes nicht gecheckt. Wenn der Radweg gegen die Einbahn geht, ist die Einbahn aus Radfahrersicht nicht existent, und wird also erst gar nicht eingezeichnet. Passt! Das selbe gilt für die Fußgängerzonen mit bicycle=yes (die werden als normale Straße dargestellt), aber damit bin ich nicht ganz glücklich. Bei der Planung einer schnellen Route würde ich Fußgängerzonen (ohne dezidierte Radspuren) fast immer umgehen, also sollte diese Information schon ersichtlich sein, wie wäre es mit hellblau? > Drittens fehlen die Radrouten (relationen) komplett. Dieses Manko ist gravierend, ich würde vorschlagen, sie analog zur cyclemap dezent halbtransparent darzustellen. Stephan Plepelits schrieb: > - ich find nicht, dass es wirklich sinnvoll ist, bus- und > strassenbahnhaltestellen einzuzeichnen. ich find die eher entbehrbar. Einspruch! In vielen Städten (wie auch Innsbruck) ist die Fahrradmitnahme in Bussen und Straßenbahn kostenlos, somit sind Haltestellen schon eine interessante Information. Im Sinne der Übersichtlichkeit würde ich aber den Haltestellen-Namen weglassen. ========= Und nun zu einem schwierigen Thema: track und path und damit der ganze Themenkreis Moutainbiking und die vermaledeite Streitfrage [foootway + cycleway = path?]. Derzeit werden alle tracks mit grade1 grün, also als dezidierte Radwege dargestellt (und zwar leider unabhängig davon, ob es einen bicycle tag gibt). Dafür wird ein path (selbst wenn er mit bicicle=designated getaggt ist), braun, also gleich wie ein track >= grade2 dargestellt. Hierzu wird es wohl noch einige Denkarbeit benötigen. Stichworte: - bicycle = designated|official vs. yes: Ich würde hier eine deutliche Unterscheidung vornehmen. Das wird zwar zur Folge haben, dass eine Weile recht uneinheitliche und z.T. auch falsche Informationen dargestellt werden, aber das ist gut so. Auf diese Art wird es automatisch zu einer Bereinigung dieses Trümmerhaufens kommen. - Ist-Situation vs. Gesetz: grundsätzlich darf man in den meisten Bundesländern auf Forstwegen *nicht* Rad fahren, außer sie sind ausdrücklich freigegeben (aus Haftungsgründen). Tatsächlich schert sich kein Mensch darum, auch nicht die Exekutive. - Vorwiegend in Deutschland ist es üblich gemeinsame Rad/Fußwege als path mit bicycle=designated|official zu taggen. Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt (auf [talk-de] tobt seit Jahren ein grausamer Grabenkampf darüber). Fakt ist, das es im Sinne des damaligen proposals für path ist, ebenso Fakt ist, dass es in Österreich - wie ich meine glücklicherweise - weitgehend anders gehandhabt wird. (Falls darüber jetzt hier eine Diskussion ausbricht, BITTE, BITTE in einem anderen thread!!!) - tracktype und mtb:scale: Ein zwiespältiges Thema. Währen ein Rennradler schon bei grade2 scheitert, ist einem Benützer eines Trekking-Rads mtb:scale=1 gerade noch zuzumuten. Es wird also nötig sein, Kategorisierungen vorzunehmen. Sinnvoll erscheint mir: - Kat.1: Rennrad-geeignet (durchgehende Linie) - Kat.2: Trekkingrad-geeignet (strichliert) - Kat.3: Moutainbiking (gepunktete Linie) ===== Noch ein paar Dinge: Häuser: dass 'wichtige' Häuser markant dargestellt werden, finde ich sehr gut, aber ich vermisse trotzdem die anderen. Sollte man sie nicht doch in *sehr* hellem Grau darstellen? Es gibt offenbar ein Problem mit dem layer-tag bzw. bridge und tunnel, ich habe ein paar Stellen gefunden, wo die Darstellung nicht stimmt (Tunnel verläüft über der Straße, Brücke darunter). Ich konnte keine Regelmäßigkeit dabei feststellen, also vermute ich, dass es mit dem Alter der Daten zu tun hat (first come, first served). Bei der klassischen OSM Karte sieht man solche Effekte bei Einmündungen, aber nie bei Tunnels und Brücken. Ich schließe mich der Meinung von Hannes an: > Im Gegensatz zur OpenCycleMap werden Radwege, die *unter* z.B. der > Autobahn durchgehen, nicht durchgängig gezeichnet. Ich finde, da es um > Radwege geht, dürfen die auch ruhig in den obersten Layer ;) .. oder sollten wenigstens strichliert durchgezogen werden. bicycle=dismount: wäre das nicht auch berücksichtigenswert? Im freien Gelände (speziell in den Bergen) gibt es zu wenig Orientierungspunkte. Kannst du bitte tourism=alpine_hut sowie die Seilbahnen/Lifte darstellen, das wäre sehr hilfreich! Auch die Berggipfel würden wohl nicht schaden. Uh, oh, gerade habe ich einen vorgeblichen Radweg mit access=private gefunden (46110194). Der dort ansässige Schäferhund freut sich schon auf neue Opfer! -- Liebe Grüße, Boris aka borisC _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
