On 11.12.2012 20:51, David Hopfmueller wrote:
Zumindest auf Ebene des DBMS hat Erwin nicht Unrecht, wenn einer der durch das Semikolon getrennten Werte als Filter verwendet werden soll. Da bleibt Dir nämlich nur mehr ein teures LIKE, egal ob beim Auswerten (SELECT) oder Pflegen (UPDATE).
Das ist SQL. OSM ist zunächst mal ein Datenbestand, der an keine spezielle Datenbank gebunden ist. Auf openstreetmap.org sind die Daten in einer PostgreSQL-Datenbank gespeichert, aber runterladen tust du sie als XML, und du kannst das XML direkt auswerten (z.B. mit DOM in einer beliebigen Programmiersprache) oder in ein anderes XML umformen oder in eine Oracle DB speichern oder wieder in Postgre oder wohin auch immer. Auswertung mittels SQL ist also nur eine von vielen Möglichkeiten.
Speziell zu LIKE ist zu sagen: Wenn es "teuer" ist, dann in der Performance, nicht wie vorhin behauptet hinsichtlich Schwierigkeit.
Und selbst die Performance muss nicht schlecht sein, es gibt function based indexes und in Oracle zusätziich text indexes. Aber das ist eh alles egal, denn zeitkritische Anwendungen gehen sowieso auf aufbereitete Daten.
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