On 12/13/2012 11:02 AM, Martin Raifer wrote:
Am 13.12.2012, 10:37 Uhr, schrieb Norbert Wenzel
<[email protected]>:
[...] aber wenn ich mit den Daten selbst arbeiten will, dann wird's
mitgetrennten Nodes deutlich schwieriger.

Das kann man nicht so verallgemeinern. Es kommt ganz auf die Anwendung
darauf an. Wenn man wissen will, wo sich Bank+Post Kombifilialen
befinden, ist die Strichpunkt-Notation auf dem ersten Blick
vielleicht(!) komfortabler, allerdings ist sie bei dem viel
wahrscheinlicheren Anwendungsfall: "Liste aller Postfilialen in X" mit
Abstand deutlich unterlegen. Und zwar (wie bereits gepostet wurde) wegen
der sehr schwierigen Indizierung der Datenbank nach solchen multiplen POIs.

Das Problem dabei hab ich ja schon früher geschrieben: wir haben leider keinen direkten Zugang auf die Datenbank. Wir dürfen nur Strings reinwerfen und dabei ist es uns nicht erlaubt zu einem Key mehrere Values zu speichern. Daher geb ich dir Recht, dass die Strichpunktnotation eine Krücke ist, aber eben die einzig erlaubte.

Wenn du dir OSM Daten lädst und in deine eigene, optimierte Datenbank fütterst, dann musst du halt mehrere Values zum selben Key erlauben und kannst dann dort indizieren, wie du es für dein Service brauchst.

Und die ganze Indizierung einer Datenbank nach entweder post_office oder bank nutzt nichts, wenn ich für eine Bank- & Postfiliale amenity=post_and_bank erfinden muss. Oder so abstruse Tagkombinationen wie amentiy=bank & postal_service=yes & priority_postal_service = main oder sonstwas in der Art.

Wie auch schon weiter oben geschrieben: postal_service ist toll für den Fleischhauer der zwei Pakerl am Tag annimmt, aber wenn das Geschäft gleichbedeutend Bank und Post ist, dann bleibt imo nur die Erfindung einer neuen amenity. Und da würd ich dann doch post_office;bank vor post_and_bank bevorzugen.

Norbert


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