Die Idee mit dem Server ist gut, aber möglicherweise zu aufwändig für diese Übung.

Ich wollte noch berichten, dass ein User bereits aufgeräumt hat bzw. noch aufräumt. Leider überwiegend mit Löschungen, aber das ist wohl die einfachste Variante. Falls noch was übrig bleiben sollte, werde ich es dann beheben.

Damit ist das Problem gelöst, denke ich. Nach der Kontaktaufnahme mit den LV-Leitern haben Sie sehr schnell reagiert, was super ist, das werde ich ihnen noch schreiben. Ist ja nicht so, dass ich generell was gegen solche Übungen (quasi eine Mapping-Party auf der FH) hätte, nur die Qualität sollte stimmen.

Zu den anderen Dingen: Ich finde jedeR kann machen was ihn interessiert, sofern man nichts kaputt macht, die Qualität stimmt (Fehler macht jeder mal) und man sich abstimmt. Ich unterstelle den Studierenden im konkreten Fall auch gar keine Absicht, aber wie sie die überlappenden Gebäude mit JOSM hinbekommen haben ist mir noch ein Rätsel. Vielleicht gar keine Daten heruntergeladen, sondern eingezeichnet und dann einfach raufgeladen, ich weiß es nicht.

lg, nebulon42

Am 2015-06-23 um 19:13 schrieb Fabjan Sukalia:
Hi!

Man könnte den Professoren vorschlagen, dass sie selber einen API-Server
([1]) mit OSM-Daten erstellen und die Studenten würden dann damit
arbeiten. Das Gute daran ist, dass die (unerfahrenen) Übungsteilnehmer
keine schlechten Daten in die offizielle OSM-Datenbank einfügen und
können sich am Übungsserver austoben. Das hat auch den Nachteil, dass
nichts zur offiziellen Datenbank beigetragen wird. Da müssten die
Professoren nach der Übung die Änderung online bereitstellen, damit
erfahrene Mapper diese einpflegen können.

LG

[1] https://github.com/openstreetmap/openstreetmap-website

Am 23. Juni 2015 um 16:21 schrieb Markus Mayr
<[email protected] <mailto:[email protected]>>:

    So wie von nebulon42 beschrieben wurde aber auch einfach über
    bestehende Objekte drübergezeichnet. Meines Erachtens ist das
    jenseits jeder Marge für Qualitätskontrolle, sondern einfach Missbrauch.

    Aber die Reaktion mit Kontaktaufnahme und Deeskalation (sofern man
    hier überhaupt davon sprechen kann) finde ich auch richtig.



    Am 2015-06-23 um 15:30 schrieb Florian Michaeler:
    Hallo Zusammen,

    Ich denke ja schon, dass jeder die Sachen Mappen darf, die er möchte.
    Meiner Ansicht nach lebt OSM von der Vielfalt und davon, dass sich
    Leute mit ihren Spezialgebieten einbringen, egal ob diese nun
    Spurmapping (für das Ich selbst dankbar bin, wenn ich OSM als Navi im
    Auto verwende), Hektometertafeln, Gehsteige, Zebrastreifen,
    Stopptafeln usw. sind.

    Aber auf der anderen Seite ist Qualitätssicherung auch ein Punkt, den
    sich jeder Mapper (egal ob Hobbyist, Arbeiter oder Lernender) auf die
    Fahne schreiben sollte. Hier war glaub ich der von
    nebulon42 erwähnte Mailverkehr mit dem Lektor der richtige Schritt,
    wenn einfach ein Revert gemacht wird lernen die Studenten ja auch nix
    dabei.

    lg
    Florian
    aka Miflo

    Am 23.06.2015 um 11:35 schrieb Friedrich Volkmann:
    > Das ist egoistisch, aber ich denke, dass viele Top-User in OSM
    > ebenfalls nur ihre eigenen Ziele verfolgen und ihnen andere
    > Nutzungen herzlich egal sind. So vermute ich z.B., dass jener User,
    > der den ganzen Tag nur OSMI-Routingfixes macht, beruflich etwas mit
    > Routinganwendungen zu tun hat, und dass der User, der alle Straßen
    > fürs Spurmapping in tausend Stücke zerteilt hat, entweder eine
    > Masterarbeit zu dem Thema machte oder ebenfalls beruflich damit zu
    > tun hat. Auch das Gleisdorfer Gehsteigmapping basierte nicht auf
    > Idealismus. Insofern sind Uni-Lehrveranstaltungen noch harmlos,
    > denn die Studenten, die OSM danach nie wieder anschauen, richten
    > wenigstens nur einmalige Schäden an und stören sich nicht an
    > Reverts.

    >
     > ---
     > Diese E-Mail ist frei von Viren und Malware, denn der avast!
    Antivirus Schutz ist aktiv.
     > https://www.avast.com/antivirus
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