Man kann auch getrost mal die Kirche im Dorf lassen, damit das hier nicht allzu sehr ausartet. Das volle Zitat war dann halt Absicht.
nebulon42 Am 2016-03-13 um 00:59 schrieb Friedrich Volkmann: > On 12.03.2016 14:02, Florian Michaeler wrote: >> Am 12. März 2016 11:17:38 MEZ, schrieb nebulon42 <[email protected]>: >> >>> Ich finde die Wochennotiz super, aber nur den Link alleine brauche ich >>> nicht. Ich habe auch die Talk-de Liste abonniert und bekomme den Link >>> dann doppelt. Im RSS habe ich die Wochennotiz auch, also brauche ich >>> eigentlich keine der Erinnerungsmails. Sicher kann ich die Mails >>> filtern, aber ich finde es besser wenn man an den relevanten Stellen >>> (Wiki, openstreetmap.at, etc.) auf die Wochennotiz hinweist, anstatt >>> jede Woche alle zwangszubeglücken. >>> >> +1 >> Seh ich genau so. > > Ich könnte jetzt ebenfalls "+1" schreiben, aber dieses Kürzel "+1" ist > genauso ein Symptom des Werteverfalls wie der Wochennotiz-Spam selber. Mit > den Werten meine ich speziell, dass in Mailinglisten genauso wie im Usenet > urprünglich die Argumente zählten und nicht die Anzahl der Unterstützer. > Eine Unterstützung auf diese Weise zu äußern verstieß sogar gegen die > Netiquette: »Avoid posting "Me Too" messages, where content is limited to > agreement with previous posts.« (RFC 1855) Das "+1" als ein Kürzel für "me > too" kommt m.W. aus dem IRC, wo es ok war, da für Erklärungen keine Zeit > blieb. Bis man im Chat einen ganzen Satz getippt hat, ist das Thema längst > woanders. > > Aus dem IRC würde das "+1" in die sozialen Netzwerke übernommen, und von da > wiederum dringt es in die Webforen und Malinglisten ein - nicht nur als > Code, sondern auch als Verhaltensweise: In sozialen Netzwerken tut man nicht > diskutieren, sondern "liken" und "disliken". Eine weitere Verhaltensweise > ist es, alles, was man beachtlich findet, überall zu "sharen". Auch das ist > eine Verletzung der klassischen Netiquette, nicht nur wegen Offtopic, > sondern auch in der Eigenschaft als Multiposting. > > Dass Mailinglisten kein Facebook/Google+/Twitter sind, dass hier Qualität > statt Quantität gefragt ist, Argumente statt Likes, das weiß halt keiner, > der von dort kommt. Woher auch. Mailinglisten und Usenet sind aussterbende > Relikte aus früheren Jahrzehnten, nur noch verstanden von damaligen > Computerfreaks, aus meinem Bekanntenkreis sind schon etliche gestorben. Was > aber nicht entschuldbar ist, ist die Ignoranz, wenn jemand auf die Regeln > hingewiesen wird und sich trotzdem nicht an sie hält. >
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