On 2016-04-11 01:28, Günther Zin. wrote: > Hallo! > > Am Montag, 11. April 2016 00:45 CEST, Florian Michaeler > <[email protected]> schrieb: > >> Hallo, >>
>> Ich persönlich verwende zwar nach wie vor eine Actioncam fürs >> Videomapping aus dem Auto, da ich die Aufnahmen aber nicht >> veröffentliche oder weiter gebe (Privatgebrauch only) sehe ich mich hier >> auf der sicheren Seite. Obwohl sich dadurch eine ganze Menge an Videos >> ansammelt (besonders wenn man 6h Hin und Rückfahrt fahrt nach Tirol filmt). >> >> Lg >> Florian >> aka Miflo > > Danke schon mal für die Info. > > Habe in diese Richtung ein wenig gesucht und folgendes gefunden: > http://autorevue.at/ratgeber/dashcam-oesterreich-verboten-oder-erlaubt > speziell: > "Wird eine Dashcam-Aufzeichnung ins Internet gestellt und so der > Öffentlichkeit zugänglich gemacht, ohne dass Personen und Fahrzeugkennzeichen > unkenntlich gemacht wurden, hat man ohne Zustimmung der Beteiligten eindeutig > gegen deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten verstoßen", erläuterte > der ÖAMTC-Chefjurist. > > Da von Mapillary ja Personen und Fahrzeugkennzeichen unkenntlich gemacht > werden (nach besten Möglichkeiten), sollte das ja (teilweise) entschärft > sein, oder? > > Wenn ich dann noch mal über (manche / die meisten) Bilder drüber schaue und > Verpixelungen nachhole, genügt das dann? > Ist da dann Mapillary oder ich in der Pflicht? > > Habe dann noch einen allgemeinen Artikel zu Mapillary im Standard gefunden: > http://derstandard.at/2000026681336/Mit-Nutzerfotos-zum-alternativen-Street-View-auch-in-Oesterreich > Da werden im Haupttext keine rechtlichen Bedenken geäußert. Im Text unten > diskutieren ein paar drüber. Nun, man kann es streng auslegen oder drauf ankommen lassen. Ich habe schon >200k Bilder zu Mapillary hochgeschoben und nicht alle kontrolliert auf korrekte Unkenntlichmachung der Gesichter oder Zeichen. Eine Überwachung des öffentlichen Raumes ist durch Mapillary nicht gegeben, da es nur einzelne Fotos sind, also nur ein Momentaufnahme. Und man will in Mapillary natürlich nur Bilder ohne störende Autos/Menschen haben, geht aber selten. Im Sinne der Panoramafreiheit agiere ich mit der Kamera auf Brust-, bzw. Lenkerhöhe, um nicht in die Verlegenheit zu kommen, die Gärten der Anwohner über die 2m hohe Mauer hinweg zu fotografieren. Aber das scheint auch bei Googel problemfrei zu sein. Problematischer sind die Privatstrassen - offiziell darf man sich nicht auf denen bewegen, Fotos machen jedoch schon. Da ist man schnell im Graubereich. Mapillary zieht sich da ein wenig aus der Affäre, da sie sagen: DU bist für die hochgeladenen Bilder verantwortlich, wir bearbeiten diese nur, DU veröffentlichst die und gibst die Bilder frei. In wie weit das rechtlich korrekt ist, ist ned weiter "überprüft" bisher. Wie beim Fotografieren auch: wo kein Kläger, da kein Richter. Ich achte grundsätzlich darauf, möglichst wenig Leute auf den Fotos zu haben, aber lässt sich ned immer verhindern. Ansonsten, dort, wo viel los ist (Tourismus, Markt, Innenstadt) berufe ich mich auf die Panoramafreiheit und mache auch mit vielen Menschen auf den Bildern Fotos für Mapillary. Z.B. auch Musikfestivals (Mera Luna, Hildesheim, Flughafen). Ansonsten, bei Fragen, melde dich mal off-list. In Graz am Linuxtag werd ich kurz über Mapillary sprechen... > Bin schon auf weitere Kommentare und Infos gespannt... > > LG > Günther MfG, Lars Schimmer -- ------------------------------------------------------------- TU Graz, Institut für ComputerGraphik & WissensVisualisierung Tel: +43 316 873-5405 E-Mail: [email protected] Fax: +43 316 873-5402 PGP-Key-ID: 0x4A9B1723
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