Hallo,
Das ist ähnlich wie die Disukssion vor einigen Monaten, wo jemand in
Wien einen Berg nach sich benannt hat und illegal ein "Gipfelkreuz"
aufgestellt hat um es zu legitimieren.
Berge werden so benannt wie sie offiziell heißen und (zusätzlich) wie
sie im Volksmund gebräuchlich sind.
Das selbe gilt für Adressen. Es gibt Gesetze wie Adressen vergeben
werden, es kann sich nicht jeder Aussuchen wie seine Straße heißt oder
welche Hausnummer man hat. Daher darf man solche Fantasieadressen auch
nicht mappen.
OSM basiert nicht nur auf "vor Ort" überprüfbaren Daten, das wäre
Irrsinn und auch gelogen, denn viele Daten kommen von z.B.
Satellitenfotos (hast du die persönlich überprüft vor Ort?) oder anderen
annerkannten (unter anderem amtlichen) Datenquellen.
Mfg,
realadry
Am 14.08.2019 um 12:51 schrieb Frederik Ramm:
Hallo,
On 14.08.19 12:17, realadry via Talk-at wrote:
Das Adressregister ist öffentlich zugänglich und ist rechtlich gesehen
die Datenquelle für Adressen. Somit kann jeder Eintrag überprüft werden.
In OSM erfassen wir die vor Ort überprüfbaren Adressen; wenn jemand an
sein Haus eine 15 klebt, dann erfassen wir die, selbst wenn die
"Amtlichen" sagen, es müsste die 5 sein.
Aber es ist ja gut, wenn das amtliche Adressregister offen ist, dann
kann jeder, der *amtliche* Adressen will, sie sich ja dort holen, und
wir müssen die nicht nach OSM kopieren. OSM ist schliesslich keine
"praktische Verteilplattform für anderer Leute Daten".
Bye
Frederik
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