Frederik Ramm schrieb: >> Oder glaubst du ernsthaft, mit dieser Mail den Entwickler von TTQV >> "bekehren" zu können ?!? >> > > Nein, ist auch gar nicht meine Absicht. > > Ich beobachte aber immer wieder, dass es proprietaere Software mit > einer Fangemeinde gibt, mit lauter Leuten, die sich daran gewoehnt > haben, um Dinge, die sie eigentlich selbst machen koennten, Irrtum, die *allermeisten* Leute können genau das eben nicht! Daher sehen viele den Unterschied zwischen Open Source und Freeware auch nicht - "Wieso, ich kann da doch sowieso nichts dran ändern und einen dafür zu bezahlen wird für mich privat doch viel zu teuer".
Das es vielleicht später andere machen könnten wenn sie an den Code "rankommen" ist eben nicht so offensichtlich wenn man nicht selber programmieren kann. > bei > irgendeinem Chefprogrammierer bitten zu muessen, und die das ganz > normal finden - und sich am Ende noch dafuer bedanken, dass er die > Zeit gefunden hat, das kostenlos erhaltene Kundenfeedback in sein > Produkt einzuarbeiten und dadurch die Qualitaet zu verbessern. > > An der Stelle wird es etwas pervers, finde ich. Nichts gegen Leute, > die ein kommerzielles Produkt erstellen und nach kommerziellen Regeln > verkaufen - aber das sind fuer mich dann Geschaefts- oder Handelspart- > ner und keine Kumpels, die ich beim Vornamen nenne und mit deren > Einkunftssituation ich mich beschaeftige. > Na ja, es macht schon ein wenig einen Unterschied ob ich den Entwickler persönlich kenne oder vor einer Wand von Marketingleuten stehen ;-))) > Mein Posting zielte eigentlich hauptsaechlich darauf ab, dass ich > wuensche, dass TTQV von uns genauso behandelt wird wie beispielsweise > Microsoft Word oder Adobe Illustrator. All drei Programme sind > sicherlich (dem einen oder anderen) ihr Geld wert, alle drei sind > Produkte, mit derem Verkauf Geld verdient werden soll, und alle drei > gibt es nicht unter Linux, weil es im Verhaeltnis zur erwarteten > Userbase zu teuer ist, die noetige Portierungskompetenz einzukaufen. > ... und schon sind wir wieder beisammen :-) Man sollte solche Programme nicht ignorieren (oder verteufeln), aber deutlich auf diese Punkte hinweisen. Beim Wireshark gibt es z.B. eine Tools Seite (http://wiki.wireshark.org/Tools) die für das jeweilige Tool die Lizenz und die unterstützten Plattformen nennt - das hat uns übrigens eine *Menge* an Fragen auf der Mailingliste erspart :-) Bei Programmen die ich neu verwenden will achte ich persönlich sehr genau auf: Ist der Source Code tatsächlich verfügbar und das unter einer OSS Lizenz? Ich will meistens ja garnicht überall selber den Code bearbeiten (soviel Zeit habe ich definitiv auch nicht), aber bei einer Open Source Lizenz ist es meistens auf die Dauer gesichert das man auch nach ein paar Jahren ein Programm noch benutzen kann. Gutes Beispiel ist der HTML Editor den ich verwende: Kompozer, war früher Nvu, war früher Netscape Composer. Bei einer proprietären Lösung hätte ich bestimmt schon zweimal komplett umlernen müssen was mir so erspart geblieben ist. Soviel zum Thema proprietäre Freeware gegen Open Source ;-) Erfreulicherweise gibt es - zumindest auf meiner privaten Windows Kiste - nur noch recht wenige proprietäre Programme ... Gruß ULFL _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

