On Saturday, 19 January 2008 18:52:22 +0100, Christian Koerner <[EMAIL PROTECTED]> writes: [...]
> Eine Idee die mir schon seit einiger Zeit im Kopf rumschwirrt, ist das > Sperren von Wegen durch die Verwendung von Relationen. Wir haben sie > nun mal, warum sollte man sie nicht sinnvoll nutzen?! > Sieht man den Streckenverlauf einer Autobahn oder eines > Autobahnabschnitts als 'sicher' an, da die Wege nicht > von den (sagen wir mal 50) vorhandene GPS-Traces abweichen, legt man > eine Relation fuer die Autobahn an. > > type=lock > > Die 'sicheren' Wege gibt man als Mitglied (Member) der Relation an, die > Rolle/Funktion koennte 'node_position_lock', 'name_edit_lock', > 'ref_edit_lock' und so weiter sein, um die Verschiebung von Nodes, das > Bearbeiten des 'name'- bzw. des 'ref'-Tags zu verhindern. Wann definiert man einen Wegabschnitt als "perfekt", aehm :-), "komplett"? Momentan fahre ich bspw. einige Strecken ab, nicht um die Wege einzupflegen, denn der ist bereits komplett, sondern um Dinge wie Bruecken, Tunnel und Dinge laengs des Weges (Tempolimits und sonstige Schilder) aufzunehmen und dann nach und nach einzupflegen. Und beim Einpflegen derselbigen habe ich auch schon einige Dinge von anderen "zerstoert", so dass auf der Slippy-Map Strassenteile nicht mehr sichtbar waren (mein beliebtester Fehler ist "layer=+1" statt "layer=1"). > Die Aenderung von gesperrten Wegeigenschaften erfolgt erst nachdem ein > Dialog mit einer Warnmeldung positiv bestaetigt wurde. > Oder, der Benutzer der die Relation anlegt wird automatisch ein Mitglied > der Relation mit der Rolle 'editor', weiteren Mitgliedern kann das > Aendern gestattet werden, in dem sie mit in die Relation > aufgenommen werden und ihnen die Rolle 'editor' zugewiesen > wird. Voraussetzung ist dafuer, dass Benutzer(-IDs) Mitglied einer > Relation werden koennen. ... und dass die Low-Level-API diese Art von Sperren dann auch umsetzt, denn notfalls kann ich mit einfachen REST-Anfragen sehr leicht viel Unheil anrichten! [...] > > Das sind nur ein paar Ideen, sollte jemand der Meinung sein, dass > sich etwas sinnvoll daraus entwickeln laesst, wuerde ich eine > 'Relations/Proposed/Lock'- oder 'Relations/Proposed/Locking'-Wikiseite > anlegen, auf der man diese und weitere Ideen diskutieren koennte. Prinzipiell eine gute Idee, aber ich bin mir nicht so ganz sicher, ob Sperren der richtige Weg ist oder nicht doch eher so etwas wie eine Freigabe von Aenderungen nach einem Review der fuer ein Gebiet und/oder fuer einen Object-Typ Verantwortlichen. Mit letzterem sperrt man niemanden aus, da die Aenderungen vorlaeufig aber dennoch sichtbar sind, sondern sorgt nur dafuer, dass Aenderungen einen Review-Prozess durchlaufen, bevor sie "permanent" werden. Und wenn sich fuer ein Gebiet niemand als Reviewer findet, wenn sich also niemand verantwortlich und/oder auf den Schlips getreten fuehlt, dann darf wie bisher "wild" geaendert werden. Ich hege aber Zweifel, ob dies per Relations geloest werden sollte oder nicht gleich in die OSM-API und die Datenbank rein muss, damit _alle_ Editoren diese Freigabe (oder Sperren) implementieren. Ansonsten wird es sicherlich bald dieselben Klagen wie jetzt geben ... Gruss, -bernd _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

