Hallo. Am Sonntag, 25. Mai 2008 schrieb André Reichelt: > Nachdem sich das jetzt ja geklärt hat, dass nur alle paar Kilometer ein > Punkt übertragen wird, wäre es wohl viel sinnvoller, wenn man das > Exportscript so schreiben würde, dass die Daten komplett anonymisiert > als ein großer Layer gehandhabt werden. Die einzelnen Punkte sollten > dann min. auf Autobahnen und gut befahrenen sonstigen Straßen sehr gute > Ergebnise liefern.
Okay, es wird jetzt off-topic und ich möchte *NICHT* so verstanden werden, dass ich die Aktion im Namen von OSM ablehne. Ich bin ein kleiner User und die wichtigen Dinge sind ja in den anderen Mails schon halbwegs besprochen worden. Aber je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr sehe ich gewisse Probleme bei den Daten... Also wenn ich das korrekt verstanden habe, dann ist der Algorithmus wann ein Punkt gesendet wird etwa so: Sende einen Punkte nach 5 Kilometern oder wenn sich die Fahrtrichtung um mehr als 60° ändert. Und zwar _was_zu_erst_kommt_. D.h. nach jeder Kreuzung kommt immer erstmal 5 Kilometer nichts. Dort kommen nur Punkte wenn ein Fahrer schon ein paar Kilometer gradeaus gefahren ist. Da es (das interpretiere ich mal aus dem Beispiel-Datensatz) um Taxis geht, werden die Haupt-Routen durch Innenstädte gehen. In Innenstädten fährt man oftmals nicht mehr als 5 Kilometer ohne eine scharfe Kurve oder Abzweigung. D.h. es handelt sich vermutlich beim größten Teil der Daten um einen Punkte-Haufen an jeder Ausfahrt aller Kreuzungen von großen Städten und einige Punkte für einzelne Kreuzungen in ländlicheren Gebieten. Innerhalb Deutschlands, in halbwegs großen Städten, ist die Situation von OSM nicht richtig schlecht. Da ein Punkte-Haufen bzw. ein Track noch nicht dazu befähigt, dort eine Straße einzutragen, muss also sowieso jemand hin gehen. In Städten kein wirkliches Problem. Für diese Gebiete würde eine riesige Datenmenge wohl nicht viel Mehrwert bringen und ich denke dann wieder an die Last auf dem Server, der die Punkte dann immer ausliefern muss wenn jemand ein Stadtgebiet runterlädt. Außerhalb D, in Ländern wo OSM oder sogar GPS-Empfänger noch eine sehr exklusive Sache ist (z.B. Osteuropa, oder er sprach von Afrika), kann ich mir aber sehr gut vorstellen, dass auch sowas schon ne wirklich große Hilfe ist. > Man könnte zusätzlich noch einbauen, dass Pukte, die sehr dicht > beiainander sind, automatisch gelöscht werden, um das Ganze etwas zu > verschlanken. Alle 30 cm ein Punkt auf gut befahrenen Autobahnen bringen > uns nicht unbedingt weiter wie nur alle 5 oder 10 Meter ein Punkt. Ack. Oder eben Stadt-Gebiete in denen schon sehr viele Tracks existieren gleich aussparen. Gruß, Bernd -- Wenn man mit Raubkopien wirklich Gruppen wie BroSis, die Backstreet Boys oder gar Britney Spears verhindern könnte, würde ich noch heute ein paar CD-Brenner und einen Zentner Rohlinge bestellen. - B. Mangelsdorff in ger.ct
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