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> Il giorno 10 ago 2016, alle ore 11:54, Florian Lohoff <[email protected]> ha scritto:
> 
> Gibt es in Italien nicht die Verpflichtung den rechtsseitigen Radweg zu
> nehmen?


so genau kann ich das nicht sagen, der Ausbaugrad an Radinfrastruktur ist 
regional sehr unterschiedlich, in Padua habe ich den Eindruck gehabt dass es 
ähnlich wie in Deutschland ist, im Zentrum und Süden sind Radwege eher eine 
recht neue Errungenschaft, und die wenigen die es gibt sind nur auf einer Seite 
der Straße, für beide Richtungen, beginnen und enden oft abrupt, sind meistens 
von Fußgängern benutzt, etc.
Oft ist auch gar kein Platz und es gibt nichtmal Fußwege. In Rom gibt es fast 
nur am Tiber entlang einen Radweg, der war bis vor kurzem Kopfsteinpflaster, 
selbst an einer der größten Straße, mit 2 x 2 + 3 (also 10) Spuren, gibt es nur 
einseitig einen Radweg, und der ist nicht durchgängig (sondern biegt ab) und 
wechselt 2x die Straßenseite ;-)
http://www.openstreetmap.org/#map=17/41.86289/12.49783&layers=C
Sonst sind das oft Inseln, die wohl eher der Vorstellung folgen, dass kleine 
Kinder dort Radfahren lernen oder so. Viele der angeblichen "Radwege" auf der 
cyclemap sind bicycle=yes oder permissive auf Fußwegen, weil es sowieso keine 
Verkehrsregeln für Radfahrer gibt, die von den Ordnungshütern verfolgt würden. 
Selbst Autos halten sich immer weniger an die Regeln, je weiter man in den 
Süden kommt.

Gruß,
Martin 
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