On Tuesday 15 August 2017, Falk Zscheile wrote: > > Kartographisch ist es auf jeden Fall nicht schön, weil viel zu > prominent dargestell. Das Verbot (wenn überhaupt, s.u,) richtet sich > nur an die Schifffahrt. Was an Land als Sperrgebiet bei dieser > Kartendarstellung Sinn macht, macht es noch lange nicht auf hoher > See. > > Bei OSM kann man sich über das richtige Tagging ja vortrefflich > streiten, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Meines erachtens ist es > nicht nur kartographisch unschön dargestellt, sondern auch > tatsächlich falsch.
Seh ich ähnlich. Zum Verständnis vielleicht wichtig: OSM-Carto stellt zwei verschiedene Tags in dem Zusammenhang dar: landuse=military und military=danger_area. Ersteres wird mit dem roten Rahmen und Schraffur dargestellt, letzteres mit pinker Füllung und Kreuzchen-Muster. Das macht so relativ wenig Sinn. Aber generell ist die Verwendung von landuse=military global betrachtet einfach so unglaublich breit, dass eine einheitliche Darstellung keinen wirklichen Sinn macht. Siehe auch https://github.com/gravitystorm/openstreetmap-carto/issues/2670 Wer in dem Bereich was verbessern möchte könnte * das detailliertere Tagging von landuse=military mit military=* verbessern (Kasernen, Truppenübungsplätze, Schießplätze usw.) * die Tags military=* präzise und überprüfbar dokumentieren. * sich für andere Verwendungen von landuse=military, die eigentlich nichts mit militärischer Nutzung zu tun haben, andere überprüfbare Tags überlegen und sie verwenden. boundary=exclusion_zone + access=* wäre ein mögliches Tagging für eine ganze Reihe von Verwendungen, Zugangsbeschränkungen für Flächen ist aber oft auch ein Problem der Überprüfbarkeit, wenn es keinen Zaun und Schilder gibt. -- Christoph Hormann http://www.imagico.de/ _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

