War das etwa der Grund für den heutigen Serverzusammenbruch? Und was kommt als 
nächstes? Eine Tagesthemen-Sondersendung ???

Bild 02.06.2008
http://www.bild.de/BILD/digital/technikwelt/2008/06/02/open-street-map/user-vermessen-die-welt,geo=4713566.html

"OpenStreetMap“ ist eine Art Wikipedia unter den Online-Stadtplänen 
User loten die Welt neu aus

Wo findet die Grillparty statt, wie komme ich zu dem Badesee, von dem Freunde 
so schwärmen? Ohne vorher eine Wegbeschreibung aus dem Internet auszudrucken, 
gehen viele gar nicht mehr aus dem Haus. Doch die meisten Karten sind nicht 
lizenzfrei auf der eigenen Webseite einsetzbar. Das ändert sich mit dem neuen 
Kartenportal OpenStreetMap. 

Bisher erfolgte die Nutzung von Internet-Straßenkarten meist über kostenlose 
Anbieter, wie etwa Google Maps, Falk und Co. Der Haken bei diesen Diensten: Die 
Nutzung der Daten auf der eigenen Homepage ist lizenz- und damit 
kostenpflichtig. Das will das in Großbritannien gegründete Projekt 
OpenStreetMap (OSM) ändern. Der Service bietet Welt- und Straßenkarten und 
funktioniert nach dem Wikipedia-Prinzip: Ähnlich wie bei der 
Online-Enzyklopädie wird OSM von den Usern selbst erstellt und ist in mehreren 
Sprachen verfügbar. Jeder kann es nutzen. Und jeder, der ein GPS-Gerät besitzt 
(GPS steht für Globales Postionsbestimmungs-System), kann am Ausbau des 
Kartenmaterials mitwirken, beispielsweise seine Heimatstadt vermessen. 

Das Logo von OpenStreetMap

Weltweit werden Daten über Straßen, Eisenbahnlinien, Flüsse, Wälder oder Häuser 
gesammelt. Die Qualität der Karten ist regional unterschiedlich. Doch auch wenn 
OSM für die Richtigkeit der von den Usern erstellen Daten nicht garantieren 
kann, ist die Darstellung erheblich detaillierter als bei anderen Anbietern. 
Selbst Wanderwege und Spielplätze werden oft erfasst. Und das alles lizenzfrei 
und somit beliebig einsetzbar. Lediglich die Quelle muss genannt werden. 
Weltweit zählte OSM im April rund 30.000 registrierte Mitglieder. 

Und so funktioniert's: 

Die Mitglieder beteiligen sich laut OSM an der Verfeinerung des Kartenwerkes 
durch das sogenannte Mapping. Dafür wandern sie mit einem GPS-Gerät zum 
Beispiel durch die Straßen ihres Wohnorts. Anschließend geben sie die 
gemessenen Daten dann auf der OSM-Webseite ein. Zusätzlich setzen die Macher 
von OSM auf alte Stadtpläne oder Luftbildern, deren Copyright bereits 
abgelaufen ist. Auch hier wünschen sie sich von ihren Nutzern Unterstützung und 
bitten, doch mal nach alten Karten zu stöbern: „Immer her damit, das können wir 
sicher auch irgendwo gebrauchen." 

Beim ganzen Datensammeln soll natürlich der Spaß nicht zu kurz kommen. Es gibt 
bereits örtliche Mapping-Gruppen und Mapping-Partys. Für solche Treffen 
verleiht OSM in begrenztem Rahmen auch gestiftete GPS-Geräte. 

Mogel-Earth:
Diese Orte zensiert Google 
Die ganze Welt oben – nein, nicht die ganze. Was Google Earth zeigt, entspricht 
nicht immer der Wahrheit. Diese Stellen „versteckt“ der Online-Globus!   mehr 
...


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