André Reichelt schrieb: > Martin Koppenhoefer schrieb: >> allerdings stand in den Beitrag, dass in der besagten Ortschaft neben >> Schildern auch Spuren abgeschafft wurden, von "Spurwechsel" kann daher >> dort zumindest keine Rede mehr sein. > > Außerdem auch Gehwege, Fußgängerüberwege usw. Warum nicht? Ich halte > immer noch daran fest, dass ich es für eine gute Lösung halte. Vor allem > kann dann ein Unfallverursacher nicht mehr behaupten, er hätte aber > Vorfahrt gehabt - es zahlt der, der nicht rücksihtsvoll fährt! >
Das ist doch aber genau das Problem. Wenn es zu einem Unfall kam, kann ja jeder behaupten, der andere war nicht rücksichtsvoll genug. Wenn du keine Schilder mehr hast, die eindeutig festlegen, wer Recht hatte, kommst du zumindest versicherungstechnisch schnell in Schwierigkeiten. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass es immer Assis gibt, die solch eine schilderlose Situation gnadenlos ausnutzen und eben mit 160 durch die ehemalige 30er Zone düsen, auf Kosten der anderen, die dadurch mehr aufpassen müssen, bzw. sich selbst einschränken müssen - fänd ich unfair. Und noch ein Aspekt kommt bei Straßenschildern hinzu. Sie sollen nicht-ortskundigen einen Eindruck von der Verkehrssituation vermitteln. Ein nicht-ortskundiger kann vielleicht gar nicht einschätzen, dass es besser wäre hier 30 zu fahren oder vor der nächsten Kurve abzubremsen oder auf den Zug zu achten, der da gleich über die Bahnschienen um die Ecke kommt. Nicht alle Verkehrsschilder sind sinnlos zumindest nicht für jeden. Grüße
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