Hallo Leute, ich habe am Wochenende und gestern während einer Zugfahrt Gelegenheit gehabt, mich durch die Nutzungsbedingungen der bekannten Mapanbieter und Datenlieferanten zu lesen (ziemlich kleiner Text).
Wenn eine Firma ihre Standorte die Koordinaten durch einen Geokodierdienst (Adresse-zu-Koordinate) erstellen lässt, der auf Kartenmaterial von TeleAtlas oder Navteq zurückgreift, geht nur das Nutzungsrecht für die interne Nutzung an die Firma über. Die Firma darf diese Daten weder kommerziell weiterverkaufen, noch OpenStreetMap spenden. Geregelt ist dies in den Nutzungsbedingungen der einzelnen Datenlieferanten - und da steht es eindeutig :-) Ausnahmen: 1. Die Firma hat die Koordinaten selbst erfasst. 2. Die ausführende Firma hat die Koordinaten selbst erfasst und erteilt die Nutzungsrechte für eine Weitergabe. 3. Es wurde mit dem ursprünglichen Datenlieferanten eine Nutzungsvereinbarung ausgehandelt. Fazit: Wenn uns eine Firma Koordinaten spendet, steht noch lange nicht fest, ob sie nicht illegal handelt. Illegal im Sinne eines Vertragsbruches für die Firma selbst und uns die Annahme einer Raubkopie. Da wir nicht im eigenen, sondern im öffentlichen Interesse handeln, gilt die Privatkopie hier nicht. Ferner ist die POI-Sammlung als Datenbank anzusehen. Also: Wenn der Ursprung lizenzierte der Koordinaten nicht lückenlos nachvollziehbar ist, Danke sagen aber Finger weg! Grüße Tobias _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

