On Thu, 18 Sep 2008, Tobias Wendorff wrote:

Ein GPS-Gerät zeichnet im NMEA-Modus den GPGGA-String auf.
Dieser beinhaltet laut Spezifikation die orthometrische
Höhe H (die wir haben wollen) und die Höhe über/unter dem
Geoiden N.

Der String beinhaltet alles mögliche, aber garantiert keine orthometrische Höhe. GPS bestimmt eine ellipsoidische Höhe, eine rein rechnerische Größe. Die Umrechnung in NMEA bringt daran dann noch ein extrem einfaches Geoidmodell an (wahrscheinlich nur ein anderes Ellipsoid). Orthometrische Höhen werden es deshalb noch lange nicht.

Allerdings ist der Genauigkeitsbereich sowieso so schlecht, dass das nicht ins Gewicht fällt.

Nun kann man die elliptische Höhe h dazu verwenden,
die Höhendaten genau zu berechnen. Mann kn auf eines
der bekannten oder lokalen Modelle zurückgreifen, wie
z.B. EGM96, HTv2, CGG2005 etc.

Die GPS-Genauigkeit liegt meist bei >5m . Die Höhe bei Faktor 3. Also ist der Fehler größer als 15m. Was ist daran genau?

Warum muss OpenStreetMap unbedingt Höhen speichern? Warum reichts es denn nicht, die OSM-Daten mit einem Höhenmodell zu verschneiden? GPS ist momentan nunmal für Höhenmessung ungeeigent.

Ciao
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