Hallo. Am Mittwoch, 24. September 2008 schrieb Rainer Schulze: > Was ich jedoch nach > über einem Jahr "wahllosen Stocherns" im Gelände (womit ich meine, dass ich > das tracke oder mappe, was mir zufällig unter die Räder oder die Füße > kommt) habe ich jedoch den Eindruck, dass es vor allem in ländlichen > Regionen und kleineren Städten sowohl am Umfang als auch an der Qualität > der Daten mangelt.
Zudem was schon geschrieben wurde noch folgender Punkt: In Städten, wenn mehrere Mapper vorhanden sind, wird sehr stark gegenseitig kontrolliert (Wikipedia-ähnlicher Selbstreinigungseffekt). Wenn auf dem Land nur ein Mapper in der Region aktiv ist und kein anderer sich auch nur grob mit der Gegend auskennt, ist der eine Mapper oftmals ein Autodidakt. Hat er irgend einen unschönen Fehler in seiner Arbeitsweise, dann wird er große Flächen mit diesem Fehler produzieren. Beispiele dafür sind z.B. nicht-verbundene Wege, ABCB-Wege und ähnliches. Viele solche Fehler lassen sich auch von völlig Ortsfremden erkennen (wenn auch nicht immer beheben). Mein Vorschlag wäre daher, einen Anreiz für neue Mapper zu schaffen, Ihre getane Arbeit sofort irgendwo zu bewerben, zu sagen: Schaut mal, was ich gemacht habe. Dann schauen sich das viele an und können solche typischen Anfänger-Fehler finden. Etwas in der Art des "Image of the week", nur dass dort die Chance rein zu kommen nicht groß genug ist. Jedenfalls finde ich alles was in die Richtung geht: "Ihr sollt da oder dort mal mehr mappen" ziemlich uninteressant, weil, wie schon gesagt wurde, es kein Reisekosten-Budget gibt. Ungeachtet dessen sind natürlich Gruppen-Mapping-Aktionen in dünn gemappten Gebieten immer noch ne schöne Sache. Gruß, Bernd -- Es wird immer schwerer, etwas zu tun, und immer leichter, etwas zu verhindern. - Manfred Rommel (dt. Politiker)
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